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- 1. Januar: Der Euro
wird in 12 Staaten der Europäischen Union, sowie in Andorra,
Monaco, Montenegro, San Marino und dem Vatikan als
gemeinsame Währung eingeführt. Das Euro-Bargeld ist seitdem
gesetzliches Zahlungsmittel. Die allerersten, die mit dem
Euro bezahlen können, ist die Bevölkerung des französischen
Übersee-Departements Réunion
- 1. Januar: Die EU
hebt die Visapflicht für Rumänien auf
- 1. Januar:
Inkrafttreten des bilateralen Abkommens zwischen der EU und
der Schweiz
- 2. Januar: Levy
Mwanawasa wird Staatspräsident von Sambia
- 2. Januar:
Argentinien. Eduardo Duhalde wird neuer Staatspräsident
- 6. Januar: Sven
Hannawald gewinnt als erster Skispringer alle vier
Einzelspringen der Vierschanzentournee.
- 11. Januar:
Argentinien beendete die Konvertibilität seiner Währung
gegenüber dem US-Dollar (Argentinien-Krise)
- 11. Januar:
Guantanamo/Kuba. Die USA richten ein Gefangenenlager ein,
das zur Aufnahme von "Feinden ohne Kombattantenstatus"
bestimmt ist
- 12. Januar:
Pakistan. In einer Grundsatzrede verurteilt Präsident Pervez
Musharraf Terror und Intoleranz
- 20. Januar:
Republik Kongo. Ein Referendum in der Republik Kongo
bestätigt die Verfassungsreform zur Umwandlung in eine
präsidiale Republik.
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21. Januar:
Bündnis 90/Die
Grünen treten bei den
Bundestagswahlen erstmals
mit einem Spitzenkandidaten an. Der Parteirat nominiert
Joschka Fischer.
- 27. Januar: Bei der
Explosion eines Waffenlagers in der nigerianischen Stadt
Lagos sterben bis zu 1.000 Menschen.
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- 8. bis 24. Februar:
XIX. Olympischen Winterspiele in Salt Lake City, USA
- 10. Februar:
Bundeskanzler
Gerhard Schröder zum Staatsbesuch in Mexiko
- 11. Februar:
Parlamentswahlen in Liechtenstein
- 13. Februar:
Deutschland übernimmt führende Rolle beim Aufbau der Polizei
in Afghanistan
- 14. Februar:
Bundeskanzler
Gerhard Schröder besuchte Argentinien
- 14. Februar:
Bahrain wird Königreich. Erster König ist Scheich Hamad ibn
Isa al-Khalifa
- 14. Februar: Auf
dem Flughafen von Kabul wird der afghanische Minister für
Luftfahrt und Tourismus, Abdul Rahman, von Pilgern
erschlagen, weil er mit der einzigen afghanischen Maschine
nach Indien fliegen will. Die Pilger warten seit Tagen auf
einen Flug nach Mekka.
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21. Februar: Der
Bundesrat beschließt den Ausstieg aus der
Atomenergie. Der sog. Atomkonsens sieht vor, dass das letzte der
19 deutschen Kernkraftwerke 2021 vom Netz geht
- 22. Februar: Tod
von UNITA-Führer Jonas Savimbi (Angola)
- 24. Februar:
Parlamentswahlen in Laos.
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26. Februar: Bundespräsident
Johannes Rau begnadigt
die frühere RAF-Terroristin Adelheid Schulz. Sie war zu dreimal
lebenslanger Haft verurteilt worden. Aus Gesundheitsgründen
gewährte man ihr jedoch ab 1998 nach 16 Jahren Gefängnis
Haftverschonung.
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- 3. März:
Volksabstimmung in der Schweiz über Zugehörigkeit zu den
Vereinten Nationen
- 19. März:
Bundespräsident
Johannes Rau besucht Rumänien
- 19. März: Der
italienische Regierungsberater Marco Biagi wird in Bologna
von einer Splittergruppe der Roten Brigaden ermordet.
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20. März: Das Bundeskabinett beschließt die Einführung des
Dosenpfands: Ab 2003 werden mindestens 25 Cent auf jede
Einwegflasche und jede Dose erhoben.
- 21. März: In
Liaoyang in Nordchina protestieren Tausende von entlassenen
Arbeitern und fordern die Freilassung eines inhaftierten
Arbeiterführers
- 21. März: Eine
Autobombe in der Nähe der USA-Botschaft in Lima tötet neun
Menschen und verletzt mindestens 25 weitere. Der Anschlag
erfolgt wenige Tage vor dem Eintreffen des US-amerikanischen
Präsidenten George W. Bush
- 22. März: Bei der
Bundesratsabstimmung über das Zuwanderungsgesetz kam es im
Bundesrat zum Eklat, als das Bundesland Brandenburg
uneinheitlich abstimmte und der Bundesratspräsident dieses
Votum dann als Ja Stimme wertete. Mit seiner Entscheidung
vom 18. Dezember 2002 hob das Bundesverfassungsgericht diese
Entscheidung auf
- 25. März: Erdbeben
der Stärke 6,1 in der Region Hindukusch, Afghanistan, ca.
1000 Tote.
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- 4. April:
Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommen zwischen der
militärischen UNITA und Regierungsstreitkräften in Angola
- 6. April: Dr. José
Manuel Durão Barroso wird Ministerpräsident in Portugal
- 8. April: Der
Staatspräsident der Volksrepublik China, Jiang Zemin,
stattet Deutschland einen Staatsbesuch ab
- 8. April: Mit dem
Insolvenzantrag der Kirch Media wird die Pleite des
Medienimperiums Leo Kirchs offiziell.
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11.April: Bei einem Bombenanschlag auf eine Synagoge auf
Djerba werden 19 Menschen getötet, darunter 14 Deutsche. Die
Terrorgruppe Al-Qaida übernimmt später die Verantwortung für das
Verbrechen.
- Das Bundesverfassungsgericht erklärt es mit dem Gleichheitsgebot
des Grundgesetzes vereinbar, dass nur Männer zum Wehrdienst
herangezogen werden.
- 11. April: Caracas,
Venezuela. Putsch gegen die Chavez-Regierung nach einer
Massendemonstration in den Straßen der Hauptstadt; ca. 15
Tote, Bildung einer Übergangsregierung.
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15. April: Der Weltfußballverband FIFA und das deutsche
Organisationskomitee entscheiden sich für zwölf Stadien als
Austragungsorte der Fußball-WM 2006 in Deutschland
- 22. April:
Algerien. Assoziierungsabkommen mit der EU
- 26. April: Amoklauf
von Erfurt. Robert Steinhäuser tötet 16 Menschen mit einer
Handfeuerwaffe am Gutenberg-Gymnasium und begeht Suizid.
- 30. April: Algerien
und Deutschland treffen Rahmenabkommen zur technischen
Zusammenarbeit
- 30. April:
Parlamentswahlen in Albanien. Präsident wird Servet Pellumbi
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- 1. Mai: Das
Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Jordanien tritt in
Kraft
- 5. Mai: Frankreich.
Jacques Chirac wird als Staatspräsident wiedergewählt
- 6. Mai: Frankreich.
Staatspräsident Jacques Chirac ernennt Jean-Pierre Raffarin
zum Ministerpräsidenten.
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12. Mai: Die
FDP nominiert mit
Guido Westerwelle zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen
eigenen
Kanzlerkandidaten.
- 24. Mai: Der
Vertrag zur Reduzierung strategischer Offensivwaffen wird
von Russland und den USA unterzeichnet
- 25. Mai: Nahe der
Insel Penghu, Thailand verschwindet eine Boeing 747-209B der
China Airlines 20 Minuten nach dem Start vom Flughafen
Taipeh plötzlich vom Radar. Die Maschine stürzt aus etwa
12.000 Metern ins Meer und reißt alle 225 Menschen an Bord
in den Tod. Die Ursache war eine nie erfolgte endgültige
Reparatur des Hecks nach einer Bodenberührung im Jahr 1980.
- 29. Mai:
Bundespräsident
Johannes Rau besucht Slowenien
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- 13. Juni: Die USA
treten einseitig vom ABM-Vertrag zurück
- 13. Juni: Erste
Ratsversammlung aller afghanischen Stammesführer in Kabul,
Afghanistan
- 14. Juni:
Regierungsabkommen über filmwirtschaftliche Beziehungen
zwischen Luxemburg und Deutschland
- 17. Juni: Das
Assoziierungsabkommen zwischen der EU und dem Libanon wird
unterzeichnet
- 30. Juni: Das
„Obere Mittelrheintal“ zwischen Bingen/Rüdesheim und Koblenz
wird von der UNESCO zum „Weltkulturerbe der Menschheit“
erklärt.
- 30. Juni:
Fußball-WM in Japan und Südkorea; Brasilien gewinnt das
Endspiel gegen Deutschland mit 2:0 Toren und wird zum
fünften Mal Weltmeister. Ein Großteil der Favoriten wie
Frankreich und Argentinien kamen nicht über die Vorrunde
hinaus
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- 1. Juli: Ein
russisches Passagierflugzeug vom Typ Tupolew Tu-154 und eine
Frachtmaschine der DHL vom Typ Boeing 757 stoßen in 11.000 m
Höhe über dem Bodensee bei Überlingen zusammen und stürzen
ab. Es gibt 71 Tote. Als Ursache wurde ein Fehler der
zuständigen schweizerischen Luftüberwachung Skyguide
angegeben. Es ist das schwerste Flugzeugunglück über
Deutschland in neuerer Zeit; siehe Hauptartikel DHL-Flug 611
- 5. Juli: Angola
ratifiziert das Ottawa-Abkommen über die Ächtung von
Anti-Personen-Minen
- 7. Juli: Algerien
lässt 101 marokkanischen Kriegsgefangene nach über 20 Jahren
Gefangenschaft frei
- 16. Juli: Die
republikanische Untergrundorganisation Nordirlands IRA
entschuldigt sich erstmals für die zivilen Opfer der eigenen
Terroraktionen.
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18. Juli: Bundeskanzler
Gerhard Schröder
(SPD) entlässt
Rudolf Scharping (SPD)
als
Verteidigungsminister.
- 30. Juli: 5. Besuch
von Papst Johannes Paul II. in Mexiko
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31. Juli:
Gregor Gysi
(PDS) tritt von seinem Amt als Berliner Wirtschaftssenator
zurück. Ihm wird vorgeworfen, auf Dienstreisen erworbene
”Bonus-Meilen” privat genutzt zu haben
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- 22. August:
Einweihung der Polizeiakademie in Kabul, Afghanistan durch
Präsident Hamid Karsai und Innenminister Taj Mohammad Wardak
- 23. August: Angola.
Übereinkommen zwischen Regierung und UNITA, das
Lusaka-Protokoll innerhalb von 45 Tagen umzusetzen
- 24. August:
Regierungsneubildung in Kamerun.
- August:
Jahrhundertflut an der Elbe und einigen ihrer Nebenflüsse,
Nieder- und Oberösterreich, in der Obersteiermark und in
Wien, sowie in Tschechien durch die Donau und ihre Zuflüsse.
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- 10. September:
Schweiz wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 19. September:
Erneuter Putschversuch in Côte d'Ivoire
- 20. September:
Lettland. 67 Prozent der Wahlberechtigten sprechen sich für
einen Beitritt zur
EU aus
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22. September: Die
15. Bundestagswahlen
finden statt.
SPD
(38,5%),
Bündnis90/Die Grünen (8,6%),
CDU/CSU
(38,5 %),
FDP
(7,4 %). Damit bleibt
Gerhard Schröder
Bundeskanzler
und Joschka Fischer
Außenminister.
- 24. September: In
Bahrain wird ein Gesetz zur Gründung von freien
Gewerkschaften erlassen.
- 26. September:
Untergang der senegalesischen Fähre Le Joola, der
einzigen Fähre zwischen Casamance und Dakar, mit über 1800
Todesopfern.
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- 12. Oktober: Bei
einem Bombenanschlag auf Bali werden 202 Menschen getötet
und 209 verletzt
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16.Oktober: Der Koalitionsvertrag von
SPD und
Bündnis 90/Die
Grünen wird unterzeichnet. Manfred Stolpe übernimmt das Amt
des Bundesministers für Verkehr-, Bau- und Wohnungswesen und der
bisherige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Wolfgang
Clement, wird Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit.
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23.Oktober: Tschetschenische Rebellen stürmen ein
Musical-Theater in Moskau und nehmen mehrere hundert Geiseln.
Sie fordern ein Ende des Krieges in ihrer Heimat.
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29.Oktober:
Bundeskanzler
Gerhard Schröder
(SPD) verteidigt in seiner ersten
Regierungserklärung nach der Wahl den Sparkurs der Regierung.
CDU-Chefin
Angela Merkel wirft
Gerhard Schröder
in ihrer Bundestagsrede Täuschung der Wähler und unredliche
Wahlversprechungen vor.
Die
FDP-Bundestagsfraktion verweigert
dem früheren stellvertretenden Parteichef Jürgen W. Möllemann
einen Platz in einem der Bundestagsausschüsse.
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30.Oktober: In einem Gespräch mit seinem Amtskollegen Colin
Powell in Washington versucht
Bundesaußenminister
Joschka Fischer
(Bündnis90/Die
Grünen), das
deutsch-amerikanische Verhältnis zu verbessern
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- 11. November:
Bundespräsident
Johannes Rau zum
Staatsbesuch in Spanien
- 18. November: Chile
unterzeichnet das Assoziationsabkommen mit der EU in Brüssel
- 21. November:
Estland wird zu Beitrittsverhandlungen in die NATO
eingeladen
- 24. November:
Nationalratswahlen in Österreich, ÖVP stimmenstärkste Partei
- 29. November:
Bundespräsident
Johannes Rau besucht
Budapest, Ungarn
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- 4. Dezember: Totale
Sonnenfinsternis im südlichen Afrika und in Australien
- 13. Dezember: Der
EU-Gipfel in Kopenhagen beschließt die Aufnahme von zehn
neuen Mitgliedern am 1. Mai 2004 („Osterweiterung“)
- 22. Dezember: Zu
Sportler des Jahres in Deutschland werden gewählt: Franziska
van Almsick, Sven Hannawald, Deutsche
Fußball-Nationalmannschaft
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