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Politik
Bundespräsidenten
| Die
deutsche demokratische Republik (DDR): |
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| Basisdaten |
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| Amtssprache: |
Deutsch |
| Hauptstadt: |
Berlin östlicher Teil, offizielle
Bezeichnung in der DDR: Berlin, Hauptstadt der DDR, im Westen:
Berlin (Ost) |
| Staatsform: |
Volksrepublik |
| Gliederung: |
bis 1952: 5 Länder
und Berlin (Ost)
ab 1952: 15 Bezirke |
| Fläche: |
108.179 km² |
|
Einwohnerzahl: |
etwa 16,35 Millionen
(Stand Januar 1990) |
|
Bevölkerungsdichte: |
151 Einwohner pro km² |
| Existenzzeitraum: |
7. Oktober 1949 - 2. Oktober 1990 |
| Währung: |
bis 1964:
Deutsche Mark (nicht zu verwechseln mit der Deutschen Mark
der Bundesrepublik Deutschland)
1964 in Mark der Deutschen Notenbank umbenannt
1967-1990:
Mark der DDR
ab 1.Juli 1990 (Währungsunion):
Deutsche Mark (der Bundesrepublik) |
| Zeitzone: |
UTC +01:00 |
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Nationalhymne: |
Auferstanden aus Ruinen |
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Nationalfeiertag: |
7. Oktober (Tag der Republik) |
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Kfz-Kennzeichen: |
DDR |
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Internet-TLD: |
.dd
(nie verwendet) |
|
Vorwahl: |
+37
(nicht mehr gültig,
+37X an mehrere
Staaten neu vergeben) |
Die Deutsche Demokratische Republik (DDR)
war ein deutscher Staat, der vom 7. Oktober 1949 bis zum 2. Oktober 1990
existierte. Sie wurde 1949 aus der Sowjetischen Besatzungszone und dem Ostsektor
Berlins gegründet und bezeichnete sich selbst als sozialistischen Staat.
In der Bundesrepublik Deutschland (BRD) wurde,
auch mit Rücksicht auf den von dieser erhobenen Alleinvertretungsanspruch, die
DDR anfangs und bis in die sechziger Jahre als Sowjetzone, Ostzone, Zone und
Sowjetisch Besetzte Zone (SBZ) bezeichnet. Im Hinblick auf die bezweifelte
Demokratie (für die das zweite ‚D‘ der Abkürzung steht) wurde sie insbesondere
in konservativen und rechten Kreisen in der Bundesrepublik auch als „die
sogenannte DDR“ bezeichnet, oder die Abkürzung wurde mit Anführungszeichen
geschrieben.
Geschichte
Die DDR wurde auf dem Gebiet der sowjetischen
Besatzungszone und dem sowjetischen Sektor Berlins am 7. Oktober 1949 fünf
Monate nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland errichtet. Politisch wurde
sie von Anfang an durch die SED dominiert und war Teil des unter der Hegemonie
der Sowjetunion stehenden Ostblocks. Von 1949 bis 1971 war Walter Ulbricht als
Erster Sekretär des Zentralkomitees (ZK) der SED der faktische Machthaber, von
1971 bis 1989 Erich Honecker (ab 1976 mit dem Titel Generalsekretär) und vom
18.Oktober 1989 bis zum Rücktritt des gesamten Politbüros der SED am 3.Dezember
Egon Krenz.
Zunächst betrieb die Sowjetunion die
Angleichung der DDR an das zentralkommunistische System weniger stark, um die
Chance auf eine politisch neutrale und vielleicht auch sowjetisch dominierte
deutsche Einheit nicht zu verspielen. Dies änderte sich jedoch schlagartig mit
der Ablehnung der Stalinnote 1952 durch die Bundesregierung unter Konrad
Adenauer und durch die Westalliierten. Die Kollektivierung der Landwirtschaft
und die Verstaatlichung der Betriebe wurden massiv vorangetrieben. Die Länder
der DDR wurden 1952 aufgelöst und durch Bezirke ersetzt. Am 17. Juni 1953 kam es
in Ost-Berlin zu Demonstrationen gegen erhöhte Arbeitsnormen, die sich in weiten
Teilen des Landes zu teilweise sehr umfangreichen Aufständen auch gegen die
Parteidiktatur der SED ausweiteten. Diese wurden militärisch von den in der DDR
stationierten sowjetischen Truppen niedergeschlagen; dabei kam es auch zu
Todesfällen.
Da die Wirtschaft der DDR sich auch aufgrund
unterschiedlicher Voraussetzungen (die DDR leistete umfangreiche
Reparationszahlungen an die Sowjetunion und verzichtete auf Grund des Drucks aus
Moskau auf die finanziellen Leistungen aus dem Marshallplan zum Wiederaufbau
Europas), aber auch aufgrund der Kollektivierung langsamer entwickelte als die
der Bundesrepublik Deutschland und wesentliche Freiheiten nicht gewährt wurden,
siedelten von 1945 bis 1961 etwa zwei Millionen Menschen aus freiem Willen,
durch Abwerbung (meist durch attraktive Arbeitsplatzangebote) oder auf der
Flucht vor Repressionen von der DDR in die Bundesrepublik Deutschland über. Dies
wurde für die DDR wirtschaftlich bedrohlich, da überdurchschnittlich viele junge
und gut ausgebildete Menschen den Staat verließen. „Republikflucht“ wurde daher
in der DDR zur Straftat erklärt, die Grenze zur Bundesrepublik Deutschland durch
Sperranlagen, lebensbedrohende Minensperren, Selbstschussanlagen und gezielt
schießende Grenzsoldaten „gesichert“. Bei dem Versuch, dieses Sperrsystem, von
der DDR als "antifaschistischer Schutzwall" bezeichnet, zu überwinden, wurden
mehrere hundert Menschen an der innerdeutschen Grenze getötet. Die durch die DDR
verübten Menschenrechtsverletzungen, darunter die an der innerdeutschen Grenze,
wurden in der Bundesrepublik Deutschland von der eigens eingerichteten Zentralen
Erfassungsstelle der Landesjustizverwaltungen in Salzgitter dokumentiert. Die
noch offene Grenze in Berlin wurde ab dem 13. August 1961 durch die Berliner
Mauer verschlossen, die damit zum Symbol der Teilung Deutschlands und Europas
wurde.
Im Zuge der Ostpolitik der bundesdeutschen
Regierungen seit 1966, die hauptsächlich von
Willy Brandt (Außenminister 1966–69 und
Bundeskanzler 1969–74) formuliert wurde, kam es
zur Annäherung zwischen DDR und BRD. Diese gab ihren Alleinvertretungsanspruch
auf; die DDR erkannte an, dass die Deutschen ein Volk sind, das lediglich in
zwei Staaten lebte. Daraufhin wurden 1973 beide deutschen Staaten Mitglieder der
UNO.
Im Sommer und Herbst 1989 flohen immer mehr
Bürger der DDR über Ungarn, das am 2. Mai 1989 seine Grenze zu Österreich
geöffnet hatte und ab dem 11. September 1989 auch DDR-Bürgern offiziell die
Ausreise nach Österreich erlaubte, sowie über die Botschaften der Bundesrepublik
Deutschland in ostmitteleuropäischen Staaten, vor allem in Prag. Da die
DDR-Führung die Umgestaltungspolitik des sowjetischen Generalsekretärs Michail
Gorbatschow nicht nachvollziehen wollte, destabilisierte sich die DDR zunehmend
von innen heraus.
Die sich verschlechternde wirtschaftliche Lage
und die auf der sowjetischen Perestroika-Politik beruhenden, von Honecker aber
enttäuschten Hoffnungen auf freiheitliche Veränderungen führten im Rahmen der
Friedensgebete besonders der Evangelischen Kirche 1989 zu regelmäßigen
Protestdemonstrationen. Diese weiteten sich vor allem in Leipzig sehr schnell zu
Großdemonstrationen aus, die friedlich blieben - anders als die
Protestdemonstrationen wegen der erzwungenen Durchreise der
Botschaftsflüchtlinge aus Prag und Warschau, die am Hauptbahnhof Dresden zu
heftigen Ausschreitungen führten.
Am 18. Oktober 1989 musste Honecker unter dem
Druck der öffentlichen Proteste zurücktreten, wie wenige Tage später die
vollständige DDR-Regierung. Am 9. November wurde die Berliner Mauer geöffnet. Am
17. November wählte die Volkskammer Hans Modrow, bisheriger 1. Sekretär der
Bezirksleitung der SED Dresden, zum neuen Vorsitzenden des Ministerrates. In
dessen Regierungszeit wurden die
Runden Tische zur zweiten demokratischen Diskussionsebene. Die
Montagsdemonstrationen der DDR-Bevölkerung und die Maueröffnung führten
schließlich zum Zusammenbruch des SED-Regimes. Die unbewaffneten
Montagsdemonstranten blieben friedlich, und die bewaffneten Organe der DDR, die
vor allem 1989 noch mit Prügeleien und Verhaftungen auf die Demonstrationen
reagiert hatten, verzichteten, wohl auch angesichts der zunehmenden Masse der
Demonstranten, weitgehend auf die gewaltsame Auflösung der Versammlungen. Der
bewusste Verzicht auf Gewalt wurde am deutlichsten bei der großen Leipziger
Demonstration, in deren Vorfeld es dazu öffentliche Absprachen zwischen
SED-Bezirksleitung und prominenten DDR-Bürgern (u. a. Kurt Masur) gab. Bei den
ersten freien Wahlen zur Volkskammer am 18. März 1990 wurde die Allianz für
Deutschland, ein Wahlbündnis aus CDU-Ost, DSU und DA, mit 48,15 Prozent der
abgegebenen Stimmen Wahlsieger. Auf Basis des Einigungsvertrags trat die
Deutsche Demokratische Republik am
3. Oktober 1990 der
Bundesrepublik Deutschland nach Artikel 23 des Grundgesetzes bei.
Politik
Die offiziellen staatlichen Institutionen übten
zwar formell die Macht aus, konnten faktisch aber bis 1989 nur Beschlüsse der
tatsächlichen Machthaber bestätigen:
-
Volkskammer (Parlament)
-
Ministerrat (Regierung)
-
Staatsrat (kollektives Präsidial-Gremium, dessen Vorsitzender das
Staatsoberhaupt war, eingesetzt nach dem Tod des ersten und einzigen
Präsidenten Wilhelm Pieck)
Tatsächlich kontrolliert wurde der Staat durch
die
Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) und die Sowjetunion. Der
absolute Führungsanspruch der SED war seit 1968 auch offiziell in der Verfassung
der DDR verankert. In Artikel 1 der Verfassung hieß es:
- Die Deutsche Demokratische Republik ist
ein sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern. Sie ist die politische
Organisation der Werktätigen in Stadt und Land unter Führung der
Arbeiterklasse und ihrer marxistisch-leninistischen Partei.
Ihre Führungsrolle setzte sie durch die
Nomenklatur, einen umfangreichen Überwachungs- und Spitzelapparat (Ministerium
für Staatssicherheit), die Zensur von Printmedien, Hörfunk und Fernsehen und
Repressalien gegen politisch Andersdenkende durch. Unter dem Druck der
friedlichen Revolution (so genannte
Wende) wurde dieser Führungsanspruch am 1. Dezember 1989 von der alten
DDR-Volkskammer aus der Verfassung gestrichen.
Die DDR war international im Warschauer Vertrag
und im Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) eingebunden und seit 1973
Mitglied der Vereinten Nationen.
Das Rechtswesen der DDR entsprach nicht dem
Standard für einen Rechtsstaat. In der DDR waren Rechtsanwälte nicht unabhängig
vom Staat. Sie hatten kein Recht auf Akteneinsicht. Rechtsanwälte bekamen, wie
die Richter, lediglich einen zusammenfassenden Bericht. Die Möglichkeit, selber
die Akten durch einen Rechtsanwalt (insbesondere in Strafprozessen) überprüfen
zu lassen, bestand nicht. Politische Häftlinge gab es in der DDR-Terminologie
nicht, sie wurden kriminalisiert und als Straftäter bezeichnet.
Zusätzlich erfolgte eine Politisierung der
gesamten Gesellschaft. Mit der Ideologisierung und der damit verbundenen Zensur
in Medien, Literatur und Kunst wurde gleichzeitig mit einer neuen Terminologie
ein Feindbild propagiert, welches vor allem die Jugend verinnerlichen sollte.
Bewaffnete Organe
-
1948 entstanden mit den kasernierten Bereitschaften die ersten
bewaffneten Einheiten nach dem Krieg. Sie wurden 1952 in die Kasernierte
Volkspolizei überführt, die Vorläufer der NVA waren. Parallel wurde die
Volkspolizei-See und -Luft geschaffen. Im Laufe des Jahres 1956 wurden die
meisten Einheiten in die NVA überführt.
- Die Nationale Volksarmee (NVA) wurde
am 1. März 1956 gegründet. Seitdem wurde der 1. März als Tag der NVA
begangen. Sie bestand aus den Landstreitkräften (LaSK), der Volksmarine (VM)
und den Luftstreitkräften/Luftverteidigung (LSK/LV).
- Die Kampfgruppen der Arbeiterklasse
- Die Grenztruppen der DDR gehörten nicht zur
NVA, sondern waren wie die Nationale Volksarmee dem Ministerium für
Nationale Verteidigung (MfNV) unterstellt und für die Bewachung der Grenzen
der DDR zuständig.
-
Deutsche Volkspolizei
-
VP-Bereitschaft (Bereitschaftspolizei)
-
Verkehrspolizei
-
Transportpolizei (Trapo)
- Kasernierte Einheiten des Ministeriums des
Innern (MdI)
-
Ministerium für Staatssicherheit (MfS)
-
Zivilverteidigung der DDR
Die Gesellschaft für Sport und Technik (GST)
wurde 1952 gegründet und war eine von mehreren paramilitärischen Organisationen
im Umfeld der NVA. Sie trug zur Militarisierung der Gesellschaft bei, indem sie
die gesetzlich vorgeschriebene vormilitärische Ausbildung an Schulen,
Universitäten und in den Betrieben durchführte.
Die Rolle der NVA bei der Niederschlagung des
Prager Frühlings:
Die 7. Panzerdivision und die 11. Motorisierte
Schützendivision sollten ursprünglich mit in die ČSSR einmarschieren. In der
Realität jedoch leisteten sie nur logistische Hilfe und standen direkt an der
Grenze DDR / ČSSR zur militärischen Absicherung der Operation. Diverse
Verbindungsoffiziere, NVA-Nachrichtensoldaten und auch MfS-Offiziere waren
direkt in der ČSSR im verdeckten oder korrespondierenden Einsatz.
Parteien
Herrschende Partei der DDR war die SED. Ihr
Führungsanspruch war seit 1968 in der Verfassung festgeschrieben und
manifestierte sich auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens in der DDR.
Neben der SED gab es vier weitere Parteien, die
mit der SED und einigen Massenorganisationen im so genannten demokratischen
Block (Nationale Front) zusammenarbeiteten, die so genannten Blockparteien:
-
Christlich-Demokratische Union Deutschlands (CDU)
-
Liberaldemokratische Partei Deutschlands (LDPD)
-
Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NDPD)
-
Demokratische Bauernpartei Deutschlands (DBD)
Sie waren zwar formal an den meisten Gremien
und Organen der DDR beteiligt, hatten aber de facto keinen wirklichen Anteil an
der Macht. Ferner wurde die Mitgliederanzahl der Blockparteien limitiert.
In der Zeit der Wende gründeten sich 1989
zahlreiche neue Parteien und Bürgerbewegungen. Dies waren unter anderem:
-
Neues Forum
-
Demokratie jetzt
-
Initiative für Frieden und Menschenrechte
-
Sozialdemokratische Partei der DDR (SDP)
-
Vereinigte Linke
-
Demokratischer Aufbruch (DA)
-
Deutsche Soziale Union (DSU)
-
Grüne Partei
-
Unabhängiger Frauenverband
Zur einzigen freien Volkskammerwahl am 18. März 1990 traten neben den alten
DDR-Parteien, die meist inzwischen komplett andere Ziele vertraten, auch viele
der neu gegründeten Parteien und Bürgerbewegungen an, teilweise in dazu
gegründeten Wahlbündnissen.
Die SED änderte noch 1989 ihren Namen in
SED/PDS (Partei des demokratischen Sozialismus) und benannte sich Anfang 1990 in
PDS um.
Massenorganisationen
Neben den Parteien gehörte eine Reihe so
genannter Massenorganisationen zur Nationalen Front. Sie waren teilweise mit
eigenen Mandaten in den Volksvertretungen bis hin zur Volkskammer vertreten. Die
überwiegende Mehrheit der DDR-Bürger im schulpflichtigen oder erwerbstätigen
Alter war in einer oder mehreren dieser Organisationen Mitglied.
-
Freier Deutscher Gewerkschaftsbund (FDGB)
-
Demokratischer Frauenbund Deutschlands (DFD)
-
Freie Deutsche Jugend (FDJ)
-
Pionierorganisation Ernst Thälmann
-
Gesellschaft für Sport und Technik (GST)
-
Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft (DSF)
-
Deutscher Turn- und Sportbund (DTSB)
-
Volkssolidarität
-
Kulturbund
Flagge und Wappen
Drei waagerechte Streifen in den traditionellen
deutsch-demokratischen Farben Schwarz-Rot-Gold mit dem Staatswappen der DDR in
der Mitte, bestehend aus Hammer und Zirkel, umgeben von einem Ährenkranz als
Symbol des Bündnisses von Arbeitern, Bauern und Intelligenz.
Erste Entwürfe des Wappens von Fritz Behrendt
enthielten nur Hammer und Ährenkranz, als Ausdruck des „Arbeiter- und
Bauernstaates“. Die endgültige Version beruhte hauptsächlich auf der Arbeit von
Heinz Behling.
Mit Gesetz vom 26. September 1955 wurde das
Staatswappen mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz bestimmt, als Staatsflagge aber
weiter „nur“ Schwarz-Rot-Gold. Mit Gesetz vom 1. Oktober 1959 wurde das Wappen
in die Staatsflagge eingefügt. Das öffentliche Vorzeigen dieser Flagge wurde bis
Ende der 1960er in der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin als ein
Verstoß gegen Verfassung und öffentliche Ordnung angesehen und durch
polizeiliche Maßnahmen verhindert (vergleiche Erklärung der Innenminister von
Bund und Ländern, Oktober 1959). Erst 1969 verfügte die Bundesregierung, „daß
die Polizei nirgendwo mehr gegen die Verwendung von Flagge und Wappen der DDR
einschreiten sollte.“
Auf Antrag der DSU beschloss die erste frei
gewählte Volkskammer der DDR am 31. Mai 1990, dass das DDR-Staatswappen
innerhalb einer Woche in und an öffentlichen Gebäuden entfernt werden sollte.
Dennoch fand es bis zum offiziellen Ende der Republik beispielsweise auf
Dokumenten weiter vielfältige Verwendung.
Gesellschaftliches Leben
Verbände
-
Deutscher Anglerverband (DAV)
-
Akademie der Wissenschaft der DDR (AdW)
-
Nationales Olympisches Komitee der DDR (NOK)
-
Deutscher Fußball-Verband (DFV)
-
Leopoldina, Halle (Saale)
-
Urania
-
Verband der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter (VKSK)
-
Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe (VdgB)
-
Kammer der Technik (KdT)
-
Domowina (Bund der Sorben in der Lausitz)
-
Deutsches Rotes Kreuz (DRK)
-
Liga für Völkerfreundschaft
-
Friedensrat der DDR
-
Allgemeiner Deutscher Motorsportverband (ADMV)
Schulsystem der DDR
Das sozialistische Bildungssystem der DDR war
im wesentlichem als ein einheitliches Gesamtschulsystem konzipiert, mit
anschließenden tertiären Bildungseinrichtungen. Aufbauend auf der
Vorschulerziehung im Kindergarten und der ab den 1960er Jahren für alle Kinder
verbindlichen zehnklassigen polytechnischen Oberschule (POS) folgten
- eine zwei- bis dreijährige Berufsausbildung
(Abschluss Facharbeiter)
- eine dreijährige Berufsausbildung
(Facharbeiterbrief mit Abitur) oder
- eine Abiturausbildung auf der Erweiterten
Oberschule (EOS). Diese begann bereits nach der 8. Klasse der POS und führte
in vier Jahren zum Abitur. Erst ab Beginn der 1980er Jahre schlossen sich 2
Jahre EOS an die Beendigung der zehnjährigen POS an.
Wesentliche Merkmale des Schulsystems der DDR
waren
- die Einheitlichkeit der Bildungsinhalte für
alle Kinder bis Klasse 10 bei zunehmenden Möglichkeiten einer
Differenzierung, insbesondere nach Klasse 10; Folge dieser Einheitlichkeit
waren die identischen Abschlussprüfungen der 10. Klasse beziehungsweise des
Abiturs an jeweils gleichen Tagen,
- die gezielte Vorbereitung auf die spätere
Arbeitswelt durch polytechnische Ausbildung und eine Schwerpunktsetzung auf
die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer,
- das Bemühen um eine Einheit von Bildung und
Erziehung mit dem Ziel der vollständigen Integration der Absolventen in die
sozialistische Gesellschaft.
Religionen
In der DDR gab es verschiedene
Religionsgemeinschaften. Die größte Rolle spielten die christlichen Kirchen,
insbesondere die seit 1969 im Bund der Evangelischen Kirchen in der DDR
zusammengeschlossenen acht evangelischen Landeskirchen und, mit weit weniger
Mitgliedern, die römisch-katholische Kirche, aber auch verschiedene Freikirchen,
zum Beispiel der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in der DDR. 1950
gehörten etwa 85% der DDR-Bürger der evangelischen und etwa 10% der katholischen
Kirche an. Bis 1989 ging der Anteil der Kirchenmitglieder an der
Gesamtbevölkerung auf etwa 25% bei den Protestanten und 5% bei den Katholiken
zurück.
Neben christlichen gab es jüdische Gemeinden,
sowie vereinzelt ab den 1980er Jahren buddhistische, hinduistische und
muslimische Gruppen. Die religiösen Organisationen waren die einzigen legalen
vom Staat unabhängigen Organisationen.
Religionsfreiheit war auch in der DDR in der Verfassung festgeschrieben und
wurde formal auch gewährt. Dennoch versuchte die DDR mit unterschiedlichen
Methoden, den Einfluss der Kirchen zurückzudrängen und vor allem junge Menschen
kirchlichem Einfluss zu entziehen. Ihre schärfste Form hatte die antikirchliche
Politik der DDR Anfang der 1950er Jahre. Sie gipfelte 1953 in der
Kriminalisierung der „Junge Gemeinden“. Dies führte zu zahlreichen Relegierungen
von Schulen und Universitäten und zu Verhaftungen, die im Juni 1953 jedoch
wieder zurückgenommen wurden. Jedoch war auch in den Folgejahrzehnten die
Möglichkeit für Kirchenmitglieder, zu studieren bzw. eine staatliche Laufbahn
einzuschlagen, erschwert.
Folge auch dieser Politik war es, dass die Zahl
religiös gebundener Menschen im Laufe der DDR-Geschichte erheblich abnahm. Die
Politik der DDR konnte aber nicht verhindern, dass die christlichen Kirchen ein
gewisser eigenständiger gesellschaftlicher Faktor blieben. Die Geschichte der
Jahre 1989/90 zeigte dann, dass sich gerade in den evangelischen Kirchen als
halböffentliche Versammlungsräume ein großer Teil der Menschen fand, ohne
teilweise selber religiös zu sein, die zu den Trägern der friedlichen Revolution
in der DDR wurden.
Geografie
Das Territorium der DDR bestand aus den
heutigen Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland:
Die DDR grenzte an die damalige Bundesrepublik
Deutschland, die Tschechoslowakei, Polen sowie die Ostsee. West-Berlin war eine
Enklave inmitten der DDR.
Die DDR bestand seit 1952 verwaltungstechnisch
aus 15 Bezirken. Neben der Hauptstadt Berlin waren das:
-
Bezirk Dresden
-
Bezirk Karl-Marx-Stadt
-
Bezirk Leipzig
-
Bezirk Gera
-
Bezirk Erfurt
-
Bezirk Suhl
-
Bezirk Halle
-
Bezirk Magdeburg
-
Bezirk Cottbus
-
Bezirk Potsdam
-
Bezirk Frankfurt (Oder)
-
Bezirk Neubrandenburg
-
Bezirk Schwerin
-
Bezirk Rostock
Autokennzeichen siehe historische Kennzeichen.
Der nördlichste Punkt des DDR-Territoriums war
das Kap Arkona auf der Ostsee-Insel Rügen; größter See war die Müritz im Bezirk
Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern).
- Berge: Fichtelberg 1214 m, Brocken 1142 m,
Inselsberg 916 m,
- Gebirge: Erzgebirge, Harz, Sächsische
Schweiz, Thüringer Wald, Lausitzer Bergland, Zittauer Gebirge
- Flüsse: Elbe, Saale, Oder, Havel, (Zwickauer
und Freiberger) Mulde, Neiße, Spree, Ilm, Peene, Unstrut, Warnow, Werra
- Seen: Müritz, Schweriner See, Malchiner See,
- Inseln: Rügen, Usedom, Poel, Hiddensee,
Halbinsel Fischland-Darß-Zingst
Der Norden und die Mitte sind Teil der
Norddeutschen Tiefebene. Charakteristisch für den Norden sind eiszeitlich
geformte Moränenlandschaften und zahlreiche Seen (Mecklenburgische Seenplatte).
Südlich davon erstrecken sich Hügelländer, in welche große Tieflandsbuchten
(Leipziger Tieflandsbucht, Thüringer Becken) hineinragen. Der Süden wird von
Mittelgebirgen eingenommen (Harz, Thüringer Wald, Rhön, Erzgebirge,
Elbsandsteingebirge, Lausitzer Bergland)
Sprache
Das Gebiet der ehemaligen DDR gehört zum
deutschen Sprachraum. In einigen Kreisen der Bezirke Dresden und Cottbus war
auch Sorbisch als die Sprache der sorbischen Minderheit staatlich anerkannt.
In den Schulen der DDR war bis zur Wende
Russisch die zuerst gelehrte Fremdsprache. Zweite Fremdsprache war meist
Englisch, sie wurde fakultativ gelehrt. Alternativen waren Französisch, ganz
selten Spanisch und bis in die 1960er Jahre auch Latein, an einzelnen Schulen
auch andere Sprachen. Die Kenntnis einer zweiten Fremdsprache war Voraussetzung
für die Hochschulreife.
Die deutsche Sprache im Gebiet der DDR von
Nord nach Süd
- Von Rügen bis in Höhe der Hauptstadt Berlin
sind Dialekte der ostniederdeutschen Sprache vorherrschend. (Entspricht
ca. 23% der DDR-Einwohner.)
- Südlich einer gedachten Linie, die vom
nördlichen Harz über Stendal, Berlin,
Cottbus bis zur Oder verläuft, schließen sich die Dialekte der
ostmitteldeutschen Sprache an. Sie werden von der Mehrzahl der Einwohner in
den ehemaligen Bezirken Leipzig, Dresden, Halle, Karl-Marx-Stadt, Erfurt,
Gera, Magdeburg, Cottbus, Potsdam und in der Hauptstadt
Berlin gesprochen.
(Entspricht mehr als 70% der DDR-Einwohner.)
- Entlang der früheren DDR-Staatsgrenze in
Südthüringen und losgelöst davon weiter östlich im Vogtland und im
Erzgebirge sprechen die Einheimischen vorwiegend ostfränkische Mundarten.
(Entspricht ca. 5% der DDR-Einwohner.)
Dialekte in den DDR-Bezirken
-
Mecklenburgisch-Pommersch – in den Bezirken Rostock, Schwerin und
Neubrandenburg
-
Mark-Brandenburgisch – in den Bezirken Frankfurt (Oder), Potsdam und Magdeburg
-
Berlin-Brandenburgisch – im Bezirk Potsdam und in der Hauptstadt Berlin
-
Lausitzisch – in den Bezirken Dresden und Cottbus
-
Thüringisch-Obersächsisch – in den Bezirken Leipzig, Dresden, Halle,
Magdeburg, Erfurt, Gera, Karl-Marx-Stadt und Suhl
-
Ostfränkisch – in den Bezirken Suhl und Karl-Marx-Stadt
Wirtschaft
Die DDR war trotz der ihr auferlegten
Reparationsleistungen an die Sowjetunion das wirtschaftlich am weitesten
entwickelte Land des RGW und hatte einen höheren materiellen Standard als viele
der entwickelten Staaten der Erde. Sie litt jedoch trotzdem ständig unter
Devisenknappheit und nicht nachhaltigen Wirtschaftsprozessen. Es herrschte
teilweise eine Notlösungswirtschaft. Das vorherrschende Wirtschaftssystem war
eine Planwirtschaft mit Fünfjahrplänen und staatlichen Betrieben und
Großbetrieben (Kombinate). In sehr kleinem Umfang wurden auch
privatwirtschaftliche Kleinstbetriebe geduldet, die nicht vollständig der
Planung unterworfen waren.
Der erste Fünfjahrplan von 1951 bis 1955
verfolgte hauptsächlich das Ziel, die Folgen der Kriegszerstörungen, Demontagen
und Reparationen zu beseitigen und die Produktion speziell der
Energiewirtschaft, der Schwer- und chemischen Industrie zu steigern. 1955
existierten in der DDR noch über 13.000 Privatbetriebe, und in der
Landwirtschaft war die Kollektivierung erst 1960 abgeschlossen.
Anfang der 1970er Jahre war die DDR für kurze
Zeit das zehntgrößte Industrieland der Erde, gemessen an ihrer
Produktionsleistung. Zur Zeit der Wende nahmen sie noch einen Platz unter den
fünfundzwanzig stärksten Industrienationen ein.
Dennoch waren in der DDR in einigen Bereichen
fast immer Konsumgüter knapp. Zum Beispiel musste man sich für einen Autokauf
anmelden und dann je nach Modell bis zu 15 Jahre warten (zu vergleichsweise
hohen Preisen). Ein "Schwarzmarkt" wurde teilweise geduldet, so dass die
Wartezeit durch Zahlung eines höheren Preises umgangen werden konnte.
Preise und Löhne wurden überwiegend staatlich
festgelegt. Der einheitliche Verkaufspreis subventionierte besonders
grundlegende Dinge des täglichen Bedarfs. Technische Geräte und andere Waren,
die auch gegen Devisen exportiert werden konnten, waren dagegen oft sehr teuer
im Vergleich zur Kaufkraft der Menschen. Die Kaltmiete für eine Wohnung betrug
je nach Ausstattung etwa 30 bis 80 Mark im Monat, ein Farbfernseher in den
1980er Jahren 7.000 Mark, ein Brötchen fünf Pfennige, ein typisches Auto Trabant
15.000 Mark oder 30.000 Mark ohne Wartezeit. Der Bau von Einfamilienhäusern
wurde zunächst wegen Materialknappheit in nur engen Grenzen ermöglicht (es gab
zum Beispiel Vorschriften zur verbauten Menge an Steinen und vorgeschriebene
Haustypen in Abhängigkeit von der Familiengröße), erlebte aber durch den nicht
ausreichenden staatlichen Wohnungsbau vor allem in den 1980er Jahren einen
gewissen Aufschwung. Beliebt waren Schrebergärten und Datschen, sowie Reisen
nach Kuba, Ungarn, Bulgarien und in die Sowjetunion.
Die Wohnviertel waren nicht so stark nach
Einkommensgruppen homogenisiert wie es heute in vielen westlichen Ländern der
Fall ist. Angehörige verschiedener sozialer Schichten wohnten oft dicht
zusammen. Allerdings wurden die Parteinomenklatura und die Mitarbeiter vieler
"Staatsorgane" in bestimmten Wohngebieten durch staatliche Wohnungszuteilungen
konzentriert. Das Einkommen einer Verkäuferin (mit etwa 600–800 Mark), eines
Ingenieurs (etwa 500–1200 Mark) und eines Bauarbeiters (etwa 900-1800 Mark)
unterschied sich in der Höhe und damit auch im Sparpotenzial
(Residualeinkommen), die Einkommensschere klaffte aber nicht so stark
auseinander wie in den westlichen Industrieländern. Gefragte Handwerker
verdienten nicht selten mindestens so gut wie leitende Ärzte. Man konnte diese
Unterschiede im täglichen Leben an Statusgegenständen kaum ausmachen, da diese
wegen dauernden Mangels kaum erhältlich waren. Sie spielten daher eine weniger
beachtete Rolle (Ausnahmen waren beispielsweise Ärzte, die z. B. aufgrund von
Bereitschaftsdiensten bevorzugt Telefonanschlüsse erhielten). Trotzdem gelang es
vielen, die es sich leisten konnten, sich durch häufige Reisen innerhalb des
Ostblocks und teilweise durch westliche Konsumwaren aus der breiten Masse
hervorzuheben.
Berufsgruppen mit erwartungsgemäß geringem
Zulauf von Auszubildenden wurden besonders gefördert, die Lehrstellen- und
Studienplatzvergabe wurde anhand des errechneten Bedarfs zentral geplant und
über die Schulen als Lenkorgan realisiert. Die gesetzlich festgeschriebene
Bildungsfreiheit war durch diese Voraussetzungen teilweise nur mit größeren
Hindernissen für den Auszubildenden zu realisieren.
Die Versorgung mit knappen Gütern, zum Beispiel
einem Telefonanschluss oder Baumaterial, war vielfach von Beziehungen und
Zufall, nicht selten auch von der vorgegebenen politischen Einstellung abhängig.
Erich Honecker leitete zu Beginn seiner Amtszeit vor allem soziale Reformen ein,
die so genannte Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik, die auf dem VIII.
Parteitag der SED 1971 beschlossen wurde. Er ließ etwas mehr politischen und
kulturellen Freiraum, womit auch die Verhandlungen um eine internationale
Anerkennung der DDR gefördert werden sollten, und versuchte den staatlichen
Betrieben mehr Freiräume zu lassen. Honecker galt daher anfangs als
Hoffnungsträger. Zugleich ließ er aber in zwei Wellen in den 1970er Jahren bis
auf Kleinhandwerker alle Betriebe verstaatlichen, indem sie gezwungen wurden,
eine staatliche Mehrheitsbeteiligung zu akzeptieren.
Der anfängliche Reformschwung erlahmte jedoch,
weil sich die Diskrepanzen zwischen politischer Unterdrückung und gewissen
Freiräumen nicht dauerhaft überbrücken ließen. Als besonders misslich erwies
sich die erste Ölkrise in den 1970er Jahren, da die DDR-Wirtschaft immer stärker
von der Veredlung sowjetischen Erdöls profitierte und zugleich abhängig wurde.
Zwar gab die Sowjetunion die Ölpreiserhöhungen nur verzögert weiter, kürzte aber
wegen extremer wirtschaftlicher Probleme 1981/82 die Liefermengen erheblich und
ließ die Ölpreise im RGW während des Ölpreissturzes 1985 weitgehend unverändert
(Regelung im RGW: Durchschnittspreis der jeweils letzten 5 Jahre). Dadurch
fehlten der Wirtschaft dringend benötigte Devisen für Investitionen, die der
Bereich Kommerzielle Koordinierung aufwändig erwirtschaftete. Zudem torpedierte
Honeckers Sozialpolitik ab 1972 das wirtschaftliche Wachstum, weil die
Sozialausgaben aufgrund der geringeren Arbeitsproduktivität stetig stärker
stiegen als das Nationaleinkommen (vergleichbar dem Bruttosozialprodukt). Mit
dem Mikroelektronikprogramm ab 1977 zum Aufbau einer eigenen
Mikroelektronikindustrie bis 1990 wurden etwa 15 Mrd. DDR-Mark investiert. So
lebte die DDR zu ihrem Ende hin nur noch von der Substanz und Krediten,
beispielsweise einem Kredit über eine Milliarde DM von der Bayerischen
Landesbank, initiiert von Bayerns
Ministerpräsident Franz Josef Strauß.
Die geringe Arbeitsproduktivität und die
ineffizienten Produktionskosten, vor allem aber die Auswirkungen der
Währungsunion kurz vor der Wiedervereinigung brachten die Exportwirtschaft 1990
fast zum erliegen. Viele tausende Arbeitsplätze gingen durch die größer
werdenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Betriebe verloren.
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