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Bundesparteien: die Linke:

Die Linke

 

Basisdaten

Gründungsparteitag: 16. Juni 2007
Gründungsort: Berlin
Vorsitzende: Lothar Bisky
Oskar Lafontaine
stellvertretende
Vorsitzende:
Katja Kipping
Halina Wawzyniak
Ulrike Zerhau
Klaus Ernst
Bundes-
geschäftsführer:
Dietmar Bartsch
Schatzmeister: Karl Holluba
Vorsitzende der
Bundestagsfraktion:
Gregor Gysi
Oskar Lafontaine
Mitglieder: 74.206
(Stand: 30. Juni 2008)
Frauenanteil: 38,4 %
Staatliche
Parteienfinanzierung:
9.092.184,43 Euro
(2006 Summe der
Vorgängerparteien)
Jugendorganisation: Linksjugend ['solid]
Studierendenverband: Die Linke.SDS
Website: www.die-linke.de

Geschichtliche Entwicklung der Partei

Die Partei Die Linke entstand aus der Verschmelzung zweier anderer Parteien, einerseits der Linkspartei.PDS, die bis 1989 unter dem Namen Sozialistische Einheitspartei Deutschlands als regierende Staatspartei der DDR fungierte, und andererseits der WASG, die 2004 regierungskritische SPD-Mitglieder und Gewerkschafter zunächst als Verein gründeten.

Geschichte des Linkspartei.PDS-Teils

Die Linkspartei.PDS war als (1946 gegründete) SED bis 1989 Staatspartei der Deutschen Demokratischen Republik. In der Wendezeit benannte sich die SED zunächst in PDS und 2005 in Linkspartei.PDS um.

Geschichte des WASG-Teils

Am 16. Juni 2007 trat die bis dahin eigenständige WASG der Partei Die Linke.PDS bei.

Fusion von Linkspartei.PDS und WASG

Vor der Fusion war die PDS eher in Ostdeutschland verankert. Der Prozess zur Bildung einer gesamtdeutschen linken Partei begann dann im Jahre 2004, als regierungskritische SPD-Mitglieder und Gewerkschafter zunächst den eher westdeutsch geprägten Verein Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit e.V. gründeten, welcher im Januar 2005 in die Partei WASG umgewandelt wurde.

Im Juni einigten sich PDS und WASG, bei der Bundestagswahl 2005 nicht zu konkurrieren. Zu Spitzenkandidaten wurden die heutigen Fraktionsvorsitzenden Gregor Gysi und Oskar Lafontaine gewählt.

Im Juli nahm die PDS eine Umbenennung in Linkspartei.PDS vor. Bei der Wahl am 18. September 2005 erreichte das Linksbündnis 8,7 % der Stimmen und wurde somit im Bundestag die viertstärkste Kraft. Die Gewählten gründeten im Bundestag eine gemeinsame Fraktion.

Im März 2007 wurden auf einem Doppelparteitag der Linkspartei.PDS und der WASG in Dortmund endgültig die Weichen für eine Fusion gestellt. 96,9 % der Delegierten der Linkspartei sowie 87,7 % der WASG stimmten für die Fusion. Bei einer darauf folgenden Urabstimmung stimmten 96,9 % der Mitglieder der Linkspartei und 83,9 % der WASG-Mitglieder für die Fusion. Diese wurde juristisch dadurch bewerkstelligt, dass die WASG rein rechtlich der Linkspartei beitrat, welche in diesem Zusammenhang in Die Linke umbenannt wurde.

Am 16. Juni 2007 fand schließlich der Gründungsparteitag der neuen Partei Die Linke in Berlin statt. Bei der dortigen Abstimmung über die Gründung der neuen Partei stimmte ein Delegierter dagegen, zwei enthielten sich.

 

 

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