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Geschichtliche Entwicklung der Partei |
Die Partei Die Linke entstand aus der Verschmelzung
zweier anderer Parteien, einerseits der Linkspartei.PDS,
die bis 1989 unter dem Namen
Sozialistische Einheitspartei Deutschlands als
regierende Staatspartei der DDR fungierte, und
andererseits der WASG, die 2004 regierungskritische
SPD-Mitglieder und Gewerkschafter zunächst als Verein
gründeten.
Geschichte des
Linkspartei.PDS-Teils
Die Linkspartei.PDS war als (1946 gegründete)
SED bis 1989 Staatspartei der
Deutschen Demokratischen Republik. In der
Wendezeit benannte sich die SED zunächst in
PDS und 2005 in Linkspartei.PDS um.
Geschichte des WASG-Teils
Am 16. Juni 2007 trat die bis dahin eigenständige
WASG der Partei Die Linke.PDS bei.
Fusion von Linkspartei.PDS
und WASG
Vor der Fusion war die PDS eher in
Ostdeutschland verankert. Der Prozess zur Bildung
einer gesamtdeutschen linken Partei begann dann im Jahre
2004, als regierungskritische SPD-Mitglieder und
Gewerkschafter zunächst den eher
westdeutsch geprägten Verein
Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit e.V.
gründeten, welcher im Januar 2005 in die Partei WASG
umgewandelt wurde.
Im Juni einigten sich PDS und WASG, bei der
Bundestagswahl 2005
nicht zu konkurrieren.
Zu Spitzenkandidaten wurden die heutigen
Fraktionsvorsitzenden Gregor Gysi und Oskar Lafontaine
gewählt.
Im Juli nahm die PDS eine Umbenennung in
Linkspartei.PDS vor. Bei der Wahl am 18. September
2005 erreichte das Linksbündnis 8,7 % der Stimmen und
wurde somit im Bundestag die viertstärkste Kraft. Die
Gewählten gründeten im
Bundestag eine gemeinsame
Fraktion.
Im März 2007 wurden auf einem Doppelparteitag der
Linkspartei.PDS und der WASG in Dortmund endgültig die
Weichen für eine Fusion gestellt. 96,9 % der Delegierten
der Linkspartei sowie 87,7 % der WASG stimmten für die
Fusion. Bei einer darauf folgenden Urabstimmung stimmten
96,9 % der Mitglieder der Linkspartei und 83,9 % der
WASG-Mitglieder für die Fusion. Diese wurde juristisch
dadurch bewerkstelligt, dass die WASG rein rechtlich der
Linkspartei beitrat, welche in diesem Zusammenhang in
Die Linke umbenannt wurde.
Am 16. Juni 2007 fand schließlich der
Gründungsparteitag der neuen Partei Die Linke in Berlin
statt.
Bei der dortigen Abstimmung über die Gründung der neuen
Partei stimmte ein Delegierter dagegen, zwei enthielten
sich.
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