Google Suche

 
Loading...
Loading...

Abkürzungen

PDFDruckenE-Mail

Abkürzungen:

Abkürzung/Begriff

Erläuterung

 

 

5-4-3 Regel für 10Base2

Bis zu fünf Kabelsegmente, die über vier Repeater verbunden sind, aber nur an drei Segmenten können Stationen angeschlossen werden. Die zwei Segmente, die keine Stationen aufweisen werden als Inter-Repeater-Leitungen bezeichnet; 5 x 185 m = 925 m max. Kabellänge; 3 x 30 Computer = 90 Computer max.

5-4-3 Regel für Thicknet

Bis zu fünf Backbone-Segmente, über vier Repeater verbunden (IEEE 802.3), an drei der Segmente können je 100 Computer (=300 max.) angeschlossen sein; Kabellänge 2,5 m min. 500 m, max. je Segment (=2500 max. total); Tranceiverkabellänge spielt für Längenberechnung keine Rolle; Abstand zwischen den Transceivern min. 2,5 m

10BaseFL

Betrieb von Ethernet über Glasfaser; maximal. 2000 m je Segment

100VG-AnyLAN

Auch 100BaseVG, VG oder AnyLAN genannt; VG=Voice Grade; IEEE 802.12; Ethernet-Datenrahmen (802.3) kombiniert Token-Ring-Datenpaketen (802.5); Übertragungsrate 100 Mbps; hierarchische Stern-Topologie über UTP-Kat.5 Kabel und Glasfaser; Demand Priority Access-Methode mit zwei Prioritätsstufen; optionale Filterung einzeln adressierter Datenrahmen; untergeordnete Hubs werden an zentralen Hub angeschlossen und funktionieren diesem ggü. wie Computer

100BaseX

Stern-Busnetz; 100 Mbps Übertragungsrate; UTP-Kat.5 Kabel; CSMA/CD; Kabel an Hub angeschlossen; Spezifikationen: 1. 100BaseT4 = 4paarig UTP Kat. 3,4 und 5; 2. 100BaseTX = 2paarig UTP oder STP Kat.5; 3. 100BaseFX = 2-litziges Glasfaserkabel

10Base5

Thicknet-Coax, 10 Mbps, 500 Meter max.

10BaseT

10 Mbps; Basisband; Twisted-Pair-Kabel (UTP auch STP); Spezifikation IEEE 802.3; physischer Stern, logischer Bus; Hub dient als Repeater; max. 100 m je Kabelsegment; min. 2,5 m; bis zu 1024 Computer; Neukonfiguration und Änderungen sind leicht

10Base2

Thinnet; max. 185 m je Segment; min. 0,5 m; 10 Mbps; Basisband; maximal 30 Netzknoten ( Computer und Repeater) je Segment; Koax-Kabel; Bus-Topologie; kein Tranceiverkabel; Verkabelungskomponenten: BNC-Kupplung, BNC-T-Stecker, BNC-Abschlußwiderstände; preiswert, leicht zu installieren und zu konfigurieren; IEEE 802.3

10Base5, Thicknet

Standard-Ethernet; Thicknet; 10 Mbps; Basisband; max 500 Meter je Segment; dicke Koax-Kabel; 100 Netzknoten (Computer, Repeater, etc.) je Segment; Tranceiverkabel führen zu Computer und Repeater; jedes Segment muß doppelt terminiert sein

Anwendungsschicht, Application-Layer

7.Schicht; Dienste, die Anwendungen direkt unterstützen => Dateitransfer, Datenbankzugriff, E-Mail; allgemeiner Netzzugang; Flußkontrolle; Fehlerbehebung

AUI-Kabel

Attachment Unit Interface, Thicknet-Netzwerkanschluß, verbindet mittels DB-15 Stecker Netzwerkadapter mit externen Transceiver

APPC

Advanced Program-to-Program Communication; (AP); Peer to Peer Protokoll in IBM´s SNA; hauptsächlich bei AS/400; ermöglicht Anwendungsprogrammen eine Verbindung aufzubauen und direkt Daten auszutauschen

AppleTalk, Apple Share

Netzwerkprotokollsammlung von Apple; (AP)

AFP

AppleTalk Filing Protocol; (AP); Protokoll für Remote-Dateizugriff

ATP; NBP

AppleTalk Transaction Protocol; Name Binding Protocol; Kommunikationssteuerungs- und Datenübertragungsprotokol von Apple

Active Monitor

Erster Computer, der sich im Netz anmeldet, wird vom Token-Ring-System mit der Überwachung des Netzes betreut (Active Monitor).

AppleTalk

Apple-Netzwerkarchitektur, im Macintosh-Betriebssystem integriert

AppleShare

Dateiserver im AppleTalk-Netzwerk

Asynchrone Kommunikation

Verwendung gewöhnlicher Telefonleitungen. Sendendes und empfangendes Gerät müssen sich über die Start- und Stopbit-Sequenz einigen.

ATM

Asynchroner Übertragungsmodus. Unterstützt Sprache, Daten, Fax etc. Zellulare Breitbandübertragungsmethode (feste 53 Byte Zellen). 155 Mbps bis 622 Mbps

Auswählen der Pfade (Router)

Router können Segmente verbinden, die völlig unterschiedliche Datenpakete und Medien einsetzen. Router verwendet Routing-Algorithmen zur Bestimmung des Pfades

Beaconing

Überwachung des Token-Passing durch alle Computer. Computer, der eine Störung entdeckt, sendet ein Signal (Beacon) in das Netzwerk.

Bitübertragungsschicht, Physical-Layer

1.Schicht; Übertragung des Rohbitstroms; legt fest, wie Kabel an Netzwerkkarte angeschlossen wird.

CRC

Cyclical Redundancy Check; zyklische Blockprüfung; Pakete werden auf Richtigkeit überprüft

CCITT

Comité Consultatif International de Télégraphie et Téléphonie

CSMA/CD

Carrier-Sense Multiple Access with Collision Detection; Konfliktmethode, da um Sendeerlaubnis konkurriert wird; mit zunehmenden Netzverkehr steigt die Anzahl der Kollisionen => geringerer Datendurchsatz; (ZM)

CSMA/CA

Carrier-Sense Multiple Access with Collision Avoidance; jeder Computer signalisiert seine Absicht zu Senden, bevor er Daten übermittelt, Kollisionen können so vermieden werden; Signal erhöht den Netzwerkverkehr und verringert die Netzwerkleistung; (ZM)

Client/Server-Systeme

Aufteilung der Datenverarbeitung zwischen Client und dem leistungsfähigeren Server. Vorteilhaft, wenn eine große Zahl von Anwendern ständig Zugriff auf große Datenmengen benötigen, Datenbankverwaltung ist die verbreiteste Anwendung in Client/Server-Systemen.

Darstellungsschicht, Presentation-Layer

6.Schicht; Bestimmung des Datenformats, Dolmetscher; Umwandlung der Anwendungsschicht-Daten in allgemein verständliches Zwischenformat und umgekehrt; Datenverschlüsselung; Kompression; Schicht des Redirectors => I/O-Umleitung auf Ressourcen des Servers

DAP

Data Access Protocol; (AP); DECnet-Protokoll für den Dateizugriff

DIX-Kabel

Digital,Intel,Xerox, andere Bezeichnung für AUI

FTAM

File Transfer Access and Managment; (AP); OSI-Protokoll für Dateizugriff.

FTP

File Transfer Protocol; (AP); Internetprotokoll zur Dateiübertragung

Funktionsweise Token-Ring

Token-Passing ist deterministisch, d.h. kein Computer kann sich Zugriff auf das Netz erzwingen, wie bei CSMA/CD möglich. Jeder Computer funktioniert als einseitig gerichteter Repeater, der das Token neu generiert und weiterleitet.

Festplatten-Manager (für NT)

Dient der Installation und Konfiguration von Fehlertoleranzfunktionen. Bietet: 1. Stripe Set mit Parität 2. Gespiegelte Festplatten 3. Datenträgersätze, die mehrere Festplattenbereiche zu einer großen Partition zusammenfassen und diese Bereiche sequentiell mit Daten füllen 4. Stripe Sets, die mehrere Festplattenbereiche zu einer großen Partition zusammenfassen und die Daten gleichmäßig auf alle Laufwerke verteilen.

Funktionsweise einer Bridge

Arbeitet in der Sicherungsschicht des OSI-Referenzmodells. Unterscheidet nicht zwischen verschiedenen Protokollen. Gibt alle Protokolle im Netz weiter. Arbeitet auf der Media Access Control-Teilschicht. Eine Bridge setzt voraus, daß jeder Netzknoten seine eigene Adresse hat und leitet Datenpakete anhand der Zielknotenadresse weiter.  Merkmale: 1. Überwacht Datenverkehr. 2. Überprüft Quell- und Zieladressen der Datenpakete. 3. Erstellt eine Routing-Tabelle. 4. Leitet Datenpakete weiter.

FDDI

Fiber Distributed Data Interface. Hochgeschwindigkeits-Token-Ring-Netz (100 Mbps) mit Glasfasermedien für High-End-Umgebungen (Mainframe). Dual-Ring-Topologie. Auf 100 Kilometer beschränkt.

Frame Relay

Schnelle Paketvermittlungstechnologie mit Paketen variabler Länge. Punkt-zu-Punkt-System, das auf der Sicherungsschicht Datenblöcke variabler Länge mit Hilfe eines PVC überträgt. Erfordert Frame Relay fähige Router/Bridges.

Glasfaser

100 Mbps und mehr, 2000 Meter max., "schwere" Installation

HCL

Hardware Compatibility List; Liste der NT-kompatiblen Hardware

IBM Typ 1 Kabel

Geschirmtes TP-Kabel (STP), Verwendung bei Computern und MAU

IBM Typ 6 Kabel

Patchkabel

IEEE

Institute of Electrical and Electronic Engineers.

IEEE Projekt 802

Definiert Netzwerkstandards  für die physischen Komponenten des Netzwerks, die in der Bitübertragungsschicht und Sicherungsschicht des OSI-Modells berücksichtigt sind.

IEEE 802.3

Carrier-Sense Multiple Access with Collision Detection (CSMA/CD) LAN (Ethernet); Protokoll auf der Bitübertragungsschicht

IEEE 802.5

Token Ring LAN; Protokoll auf der Bitübertragungsschicht

IEEE 802.12

Demand-Priority Access LAN; 100 BASE VG-AnyLAN

ISDN

Integrated Services Digital Network. Zwei 64 Kbps B-Kanäle für Sprache, Daten etc. und ein 16 KBps D-Kanal für Signal- und Verbindungsdaten

LLC-Teilschicht

Logical Link Control; obere der beiden Teilschichten der Sicherungsschicht; verwaltet die Datenverbindung; definiert logische Schnittstellenpunkte, sog. SAP´s (Service Access Points), sie dienen dem Transport von Informationen in höhere OSI-Schichten

LocalTalk

Verbindungsprotokoll für AppleTalk und AppleShare mit CSMA/CA Zugriffsmethode; STP,UTP und Glasfaserverkabelung; preiswert, da in Mac-Hardware integriert; begrenzte Leistung

MAC-Teilschicht

Media Access Control; untere der beiden Teilschichten; beschreibt Zugriff der Netzwerkkarte auf die Bitübertragungsschicht; Netzwerkkartentreiber liegen auf dieser Schicht

Kommunikationssteuerungsschicht, Session-Layer

5.Schicht; Verbindungs -herstellung, -verwendung,-beendigung; Fügt Prüfpunkte in den Datenfluss ein; Legt fest, welche Station wann, wie lange usw. sendet

OSI

Open Systems Interconnections, Modell für Netzwerke, 7 Schichten

Protokoll-Stack

Zusammenfassung mehrerer Protokolle in einer Protokollsammlung; für jede Schicht gibt es ein Protokoll

Protokollgruppen

Anwendungsprotokolle; Transportprotokolle; Vermittlungsprotokolle

RG-58 A/U

Coax-Litzenleiter für Thinnet, 50 Ohm, 185 m max. Kabellänge, 10Base2

RG-58 U

Massiver Kupferkern, Rest wie RG-58 A/U

RG-62

Coaxkabel für ArcNet, 93 Ohm

Routbare Protokolle

Protokolle, die mehrere Wege bei der Verbindung zwischen lokalen Netzwerken unterstützen

SMB

Server Message Block; (AP); definiert Befehle für den Datenaustausch zwischen Netzwerkcomputern; Redirector

SMP

Symmetrisches Mehrprozessorsystem

Sicherungsschicht, Data-Link-Control

2.Schicht; Sendet Datenrahmen von der Vermittlungsschicht zur Bitübertragungsschicht; Fehlerfreie Übertragung der Rahmen; Warten auf Bestätigung des Empfängers; Empfänger-Sicherungsschicht entdeckt alle Fehler während der Rahmenübertragung; Wiederholung fehlerhafter  Rahmen.

STP

Shielded Twisted Pair, abgeschirmtes TP-Kabel

Standard-Stacks

ISO/OSI-Protokollsammlung => routbar; IBM Systems Network Architecture (SNA) => nicht routbar; Digital DECnet => routbar; Novell NetWare => routbar; AppleTalk => routbar; Internet Protokollsammlung TCP/IP => routbar

SMTP

Simple Mail Transfer Protocol; (AP); Internetprotokoll für E-Mail-Übertragung zwischen zwei Remote-Netzwerk-Computern; Teil des TCP/IP-Protokoll-Stacks

SNMP

Simple Network Management Protokol; (AP); Internetprotokoll zur Überwachung von Netzwerken und deren Komponenten

TCP

Transmission Control Protocol; TCP/IP-Protokoll für die gesicherte Übertragung von sequentiellen Daten; (TP)

T1

Digitaler Übertragungsdienst für Sprache und Daten, 1,544 Mbps. Abstufung in 64 KBps möglich (DS-0). Die 1,544 Mbps-Rate nennt man DS-1. Punkt-zu-Punkt-Übertragungstechnik. Teure WAN-Verbindung.

Transportschicht, Transport-Layer

4.Schicht; Sorgt für fehlerfreie Übertragung der Pakete in der richtigen Reihenfolge, ohne Verluste und Duplikationen; Daten werden in Pakete aufgeteilt und umgekehrt; Flußsteuerung; Fehlerbehebung

UTP

Unshielded Twisted Pair; Kat.1 Telefon; Kat.2 Daten 4 Mbps; Kat.3 bis 10 Mbps, für 10BaseT; Kat.4 bis 16 Mbps; Kat.5 bis 100 Mbps, für 100BaseT; 100 Meter max.

Vermittlungsschicht, Network-Layer

3.Schicht; Adressierung der Nachrichten; Übersetzung der logischen Adressen und Namen in physikalische; Festlegung des Übertragungsweges; Prioritätsfestlegung; Verwaltungsfunktion bei Problemen mit Paketvermittlung, Routing, Datenstau.

Telnet

Internetprotokoll zum Anmelden auf Großrechnern und lokaler Datenverarbeitung; (AP)

NCP

Novell NetWare Core Protocol; (AP); Novell-Client-Shell; Redirector

Transportprotokolle (TP)

Sorgen für die Verbindungssitzung (Kommunikationssteuerrung) und zuverlässige Datenübertragung

SPX

Teil von Novells IPX/SPX-Protokollsammlung für sequentielle Daten, (Internetwork Packet Exchange/Sequential Packet Exchange); (TP)

NWLink

Microsofts IPX/SPX-Protokoll; (TP)

NetBEUI

NetBIOS (Network Basic Input/Output System) Extended User Interface; (TP); stellt eine Kommunikationssitzung zwischen den Computern her (NetBIOS); bietet Transportdienste für Daten (NetBEUI); (TP)

Verbindungsprotokolle (VP)

Bearbeiten Adreß- und Routing-Informationen, Fehlerüberwachung und Anforderung einer neuen Übertragung; legen Übertragungsvorschriften, wie Ethernet oder Token-Ring, fest

IP

Internet Protocol; TCP/IP-Protokoll für die Paketlenkung und Paketvermittlung; (VP)

IPX

Internetwork Packet Exchange; NetWare-Protokoll für die Paketlenkung und Paketvermittlung; (VP)

DDP

Datagram Delivery Protocol; Datenübertragungsprotokoll innerhalb von AppleTalk; (VP)

X.25

Datex-P; ursprünglich für Verbindung von Remote-Terminals mit Großrechnern = SNA-Welt. Paketvermittelnder Dienst. WAN-Technologie.

XNS

Xerox Network System; Xerox-Ethernet; veraltet; langsam

Zugriffsmethoden (ZM)

Gesamtheit der Vorschriften, die eine Übergabe der Daten vom Computer an das Netzwerk regeln; Ziel: 1. Zugriff auf Kabel, ohne Datenkollision 2. Integrität der Daten; Methoden: 1. CSMA/CD und CSMA/CA 2. Token-Passing 3. Demand-Priority-Methode

Token-Passing

Token wandert ringförmig von einem Computer zum anderen; Computer muß auf Token warten; keine Konflikte oder Wartezeiten, da immer nur ein Computer das Token besitzen kann; (ZM)

 

 

Demand-Priority

Neue Methode für den 100 Mbps-Ethernet-Standard 100VG-AnyLAN; Netz besteht aus Repeatern und Endknoten (Computer, Bridge, Router); Repeater verwaltet Netzwerkzugriff und sucht mittels Round-Robin-Methode nach Sendeanforderungen; Repeater ist für das Erkennen aller Adressen, Verbindungen und Endknoten verantwortlich; wenn zwei Computer gleichzeitig senden kann es zu Konflikten kommen; Möglichkeit Daten vorrangig zu behandeln; Computer können gleichzeitig senden und empfangen; kein Broadcast => Verbindung Computer-Repeater-Computer; (ZM)

Ethernet

Passives Netz, Computer übernehmen Steuerung; Topologie: Bus, Stern-Bus; Architektur: Basisband; Zugriffsmethode: CSMA/CD; Spezifikationen: IEEE 802.3; Übertragungsrate: 10 Mbps, 100 Mbps; Kabelart: Thicknet,Thinnet, UTP

Datenrahmen im Ethernet

Größe: 64 - 1518 Bytes; Datenrahmen selbst 18 Bytes; Enthält Steuerinformationen => 1.Päambel: Markiert Anfang des Datenrahmens  2.Empfängeradresse  3.Senderadresse  4.Typkennzeichnung: Bestimmt das Netzwerkschicht-Protokoll (IP oder IPX)  5. CRC

Thicknet-Verkabelungskomponenten

1. Transceiver (Sender und Empfänger), ermöglicht die Kommunikation zwischen Computer und Hauptkabel des LAN 2. Transceiverkabel, verbindet Transceiver mit Netzwerkkarte 3. DIX- oder AUI-Stecker, Stecker am Transceiverkabel 4. N-Steckervorrichtungen

Segmentierung

Kann Leistung des Ethernet verbessern, überfülltes Segment wird in zwei weniger stark besetzte Segmente geteilt und über Bridge oder Router verbunden, der Netzwerkverkehr verringert sich

Netzwerk-Betriebssysteme im Ethernet

Windows 95; NT Workstation; NT Server; Microsoft LAN Manager; WfW 3.11; Novell NetWare; IBM LAN Manager; AppleShare; OS 400; Linux

Token-Ring

IBM-Konnektivitätslösung für PC, Mid-Range und Mainframe sowie SNA-Umgebung; IEEE 802.5; Stern-Ring-Topologie; Token-Passing als Zugriffsmethode; STP und UTP Kabel (IBM-Typen 1,2 und 3); Übertragungsrate 4 und 16 Mbps; Basisband; Anschluß an HUB (MAU)

Datenrahmen im Token-Ring

1. Anfangsbegrenzer:  zeigt  Anfang des Datenrahmens an; 2. Zugriffssteuerung: Anzeige ob Token oder Datenrahmen; 3. Rahmensteuerung: enthält MAC-Informationen für alle Computer; 4. Empfängeradresse: Adresse des Zielcomputers; 5. Senderadresse: Adresse des Sendecomputers; 6. Daten; 7. Prüfzeichenfolge: CRC-Informationen; 8. Endbegrenzer: Zeigt Ende des Datenrahmens an; 9. Rahmenstatus: zeigt an, ob Datenrahmen erkannt, kopiert wurde und ob Empfängeradresse verfügbar war.

MAU u.a.

MAU: (Multistation Access Unit) passiver Hub im Token-Ring; auch MSAU (MultiStation Access Unit) oder SMAU (Smart Multistation Access Unit) genannt; bis zu 33 MSAU können miteinander in einem Ring verbunden werden; mit ungeschirmten Kabel lassen sich bis zu 72 Computer, mit abgeschirmten Kabel bis zu 260 in einen Ring schalten.

Integrierte Fehlertoleranz im Token-Ring

Fehlerhafte MSAU-Anschlüsse oder Computer werden automatisch umgangen und aus dem Ring entfernt

Verkabelung im Token-Ring

IBM-Typ 1 Kabel: max.101 m Entfernung zwischen Computer und MSAU; IBM-Typ 2 Kabel: STP-Kabel max. 100 m zw. Computer und MSAU; IBM-Typ 3 Kabel: UTP-Kabel max. 45 m zw. Computer und MSAU; IBM-Typ 6 Kabel: Patchkabel zur Verlängerung von Typ 3 Kabel und direktem Anschluß von Computer an MSAU, max. 45 m; Mindestabstand zwischen den Computern:2,5 m.

Repeater im Token-Ring

Generiert Token-Ring-Signal aktiv neu; bei einem Repeater-Paar und Typ 3 Kabel können die MSAUs 365 m voneinander entfernt sein, bei Typ 1 und 2 Kabel bis zu 730 m.

Anwendungsprotokolle (AP)

Arbeiten auf den oberen Schichten des OSI-Modells; erlauben den gegenseitigen Datenaustausch zwischen den Anwendungen

Zonen im LocalTalk-Netz

Jedes Teilnetz ist durch Zonennamen gekennzeichnet; dient der Entlastung; jeder Zone können z.B. Druckserver zugeordnet werden

EtherTalk

AppleTalk-Netzwerkprotokolle für Ethernet (IEEE 802.3)

TokenTalk

TokenTalk NB-Adapter für Anschluß eines Macintosh an einen Token-Ring (IEEE 802.5)

ArcNet

Entspricht in etwa IEEE 802.4;Stern-Bus oder Bus Topologie; Token-Passing als Zugriffsmethode; Übertragungsrate 2,5 Mbps (20 Mbps bei ArcNet Plus); passive, aktive und intelligente Hubs können eingesetzt werden.

ArcNet-Datenpaket

Besteht aus: Empfängeradresse, Senderadresse und bis zu 508 Byte Daten (4096 Byte bei ArcNet Plus)

ArcNet-Kabel

RG-62 A/U Koax mit 93 Ohm Impedanz; max. Kabellänge im Stern 610 m, im Bus 305 m jeweils bei Koaxkabel; max. 244m bei UTP-Kabel

Netzwerk-Betriebssysteme

Z.B. Win NT Workstation, Win NT Server, Win95 kombinieren Einzelplatz- und Netzwerk-Betriebssysteme in einem Betriebssystem; Aufgaben eines Netzwerkbertriebssystems: 1. Verbinden aller Computer und Peripheriegeräte des Netzes 2. Koordinierung der Netzwerkkomponenten 3. Sicherheit für Daten und Peripherie.

Multitasking

Ermöglicht es dem Computer mehr als einen Task gleichzeitig zu verarbeiten, Es gibt zwei Typen: 1. Präemtives Multitasking = Betriebssystem und nicht die Tasks steuern den Prozessor 2. Kooperatives Multitasking = Die Tasks selber entscheiden, wann sie den Prozessor freigeben

Redirector

Aufgabe: 1. Festlegen, ob Anforderungen im lokalen Computer verbleiben oder über das Netz weitergeleitet werden 2.Weiterleiten der Ressourcenanforderungen vom lokalen Computer in das Netzwerk; Redirector wird auch Shell oder Requester genannt.

Domäne

Logische Gruppierung von Computern zur Vereinfachung der Verwaltung

Primary Domain Controller, PDC

Erster Server in einer Domäne. Enthält Masterdatenbank der Domäneninformationen, bestätigt Anmeldung von Anwendern, kann als Datei-, Druck- und Anwendungsserver fungieren. Nur ein PDC ist pro Domäne zulässig

Backup Domain Controller, BDC

Sicherungs-Domänen-Controller; Kopie des PDC, kann dessen Aufgaben übernehmen

TCP/IP

Routfähiges, firmenweites Standardnetzwerkprotokoll für Windows NT; Heterogene Umgebungen; Zugriff auf Internet und Intranet; Installation einfach.

IP-Adresse

Logische 32-Bit-Adresse; besteht aus zwei Teilen: 1. Netzwerk-ID, identifiziert alle Hosts, die sich im gleichen physikalischen Netz befinden; 2. Host-ID, kennzeichnet einen bestimmten Host im Netz. Jeder Computer benötigt eine eindeutige IP-Adresse.

Subnet Mask

Dient der Markierung eines Teils der IP-Adresse, damit TCP/IP die Netzwerk-ID von der Host-ID unterscheiden kann.

Standard-Gateway

Dient der Kommunikation mit einem Host in einem anderen Netzwerk.

Dynamic Host Configuration Protocol, DHCP

Wenn ein DHCP-Server im Netz konfiguriert ist, können Clients, die DHCP unterstützen, TCP/IP-Konfigurationsinformationen (IP-Adresse, Subnet Mask, Standard-Gateway usw.) vom DHCP-Server anfordern. Dient der Vereinfachung der Konfiguration.

TCP/IP-Dienstprogramme

1. PING (Packet Internet Groper): überprüft die Konfiguration und testet Verbindungen; 2. ARP: zeigt den Cache für die lokale Umsetzung von IP-Adresse in physische Adressen an.

Windows Internet Name Service,    WINS

Dient der Umwandlung leicht merkbarer Computer-Namen (NetBIOS-Namen) in numerische IP-Adressen. Durch Verwendung von WINS können NetBIOS-Namen und IP-Adresse eines Computers dynamisch in einer Datenbank registriert werden, die die korrekte Auswertung von NetBIOS-Ressourcen in einem gerouteten TCP/IP-Netz ermöglichen.

Hardware Compatibility List, HCL

Gibt an, welche Hardware mit dem Netzwerk-Betriebssystem getestet wurde.

Netzwerkdienste

Netzwerk-Betriebssystem-Anwendungsprogramme, die das Netzwerk ausführt.

Drucken im Netz

1. Redirector leitet Druckauftrag an das Netz. 2. Druckserver übernimmt den Druckauftrag und sendet ihn in eine Warteschlange (Spooler = Simultaneous Pripheral Operation On Line). Der Spooler speichert die Daten zwischen, bis der Drucker bereit ist.

Page Description Language, PDL

Seitenbeschreibungssprache, informiert den Drucker, wie die Druckausgabe aussehen soll, z.B. PostScript

Weiterleiten von Faxen

T.30-Fax Protokoll wird um Unteradressen erweitert, die zur Weiterleitung des Faxes verwendet wird.

Netzwerkanwendungen

Hauptanwendungen: E-Mail, Zeitplanung, Groupware

E-Mail-Dienstanbieter

Microsoft MSN, CompuServe, America Online; MCI MAIL, AT&T, T-Online

E-Mail Standards

E-Mail-Funktionen finden auf der Anwendungsschicht des OSI-Modells statt.

Message Handling Service, MHS

De-Facto-Standard von Novell; gleicht X.400

Kommunikation zwischen E-Mail-System-Standards

Verschiedene E-Mail-Systeme kommunizieren über Gateways. E-Mail-Systeme, die Gateways enthalten sind: 1. Microsoft Exchange 2. Microsoft Mail 3. cc:Mail

Groupware-Produkte

Microsoft Exchange, Lotus Notes

Heterogenes Netz, Komponenten verschiedener Hersteller

1. Client-Lösung: Redirector ist zentrales Element in der Zusammenarbeit verschiedener Komponenten. Computer können über mehrere Redirectoren verfügen, um in einem Netz mit verschiedenen Netzwerkservern zu kommunizieren. 2. Server-Lösung: Einrichten eines Dienstes aus dem Server, der Daten in das jeweilige Format umwandelt (z.B. Win NT => Macintosh und umgekehrt).

Microsoft in einer Novell-Umgebung

1. Verbindung eines NT-Clients mit Novell-NetWare-Netz mittels NWLink und Client Service for NetWare (CSNW = Microsoft Implementierung eines NetWare-Requesters). 2. Verbindung eines NT-Servers mit Novell-NetWare-Netz mittels NWLink und Gateway Service for NetWare (GSNW). 3. Verbindung eines Win95-Clients mit Novell-NetWare-Netz mittels IPX/SPX und Microsoft Client für NetWare-Netze.

DBMS

Database Management Systems

SQL

Structured Query Language, eine dem Englischen ähnliche Abfragesprache für Datenbanken; Standard

Client/Server-Prozess

Datenbankabfrage geschieht in sechs Schritten: 1. Client fordert Daten an. 2. Anforderung wird in SQL übersetzt. 3. SQL-Anforderung wird über das Netz an Server gesendet. 4. Datenbank-Server führt eine Suche auf dem Computer aus, auf dem sich die Daten befinden. 5. Angeforderte Datensätze werden an den Client zurückgesendet. 6. Daten werden dem Anwender angezeigt.

Hauptbestandteile der Client/Server-Umgebung

1. Anwendung, häufig als Client oder Frontend bezeichnet. 2. Datenbank-Server, häufig als Server oder Backend bezeichnet.

Server-Hardware

Sollte leistungsfähiger als der Client sein; dedizierte Server sollten verwendet werden.

Data Warehouse

Ein Data Warehouse wird eingerichtet, um große Datenmengen zu speichern. Die am häufigsten benötigten Daten werden an ein zwischengeschaltetes (Server-) System weitergeleitet. => Entlastung des Haupt-Servers.

Vorteile einer Client/Server-Umgebung

Leistungsfähig, vergleichsweise preiswert, einfach anzupassen, verringert die Belastung des Netzwerks, verringert den Bedarf an Arbeitsspeicher im Client-Computer, Server und Daten können leichter an einem zentralen Ort gesichert und gewartet werden.

Netzwerkverwaltung

Fünf Verwaltungsbereiche: 1.Benutzerverwaltung, 2.Ressourcenverwaltung, 3.Konfigurationsverwaltung, 4.Verwaltung der Systemleistung, 5.Wartung.

Einrichten von Benutzerkonten

Besteht aus: Benutzername und Anmeldeparameter. Dienstprogramm unter Windows NT Server: Benutzer-Manager für Domänen.

Wichtige Benutzerkonten

"Administrator": automatisch bei der Installation, uneingeschränkte Rechte über das gesamte Netz. "Gastkonto": standardmäßig nach der Installation deaktiviert

Sicherheits-ID, SID

Jedem Benutzerkonto wird bei der Erstellung eine eindeutige SID zugewiesen. Beim Löschen und erneuten Erstellen wird eine neue SID erzeugt. Intern verwendet Windows NT die SID und nicht den Benutzer- oder Gruppennamen.

Gruppe

Konto, das andere Konten enthält

Erstellen von Gruppen

Mittels Benutzer-Manager für Domänen

Lokale Gruppen

Enthalten Benutzerkonten und/oder globale Gruppen, denen eine Zugangsberechtigung sowie Rechte und Berechtigungen für eine Ressource auf einem lokalen Computer zugewiesen werden müssen. Sie können keine anderen lokalen Gruppen enthalten.

Globale Gruppen

Werden in der gesamten Domäne verwendet. Werden immer auf einem PDC in der Domäne erstellt, in der sich die Benutzerkonten befinden.

Systemgruppen

Fassen Benutzer automatisch, ohne Zutun des Administrators, für eine Verwendung durch das System zusammen.

Vordefinierte Gruppen

Bei der Erstinstallation erstellte, vordefinierte lokale oder globale Gruppen für Verwaltungs- und Wartungsaufgaben, z.B. Administratoren, Operatoren und Andere.

Überwachen der Netzwerkleistung

Mittels Systemmonitor und Netzwerkmonitor.

Windows NT-Systemmonitor

Dient der Beobachtung von Prozessor, Festplatten, Speicher, Netzwerkauslastung und dem Netz als ganzes. Zeichnet Leistungsdaten auf und sendet Alarmmeldungen, kann Drittprogramme (z.B. zur Korrektur) aufrufen. Benötigt sinnvollerweise eine "Standardaktivität" als Vergeichsgrundlage = Systemverhalten bei normalem Netzbetrieb.

Windows NT-Netzwerkmonitor

Sammelt und analysiert die Datenströme zwischen dem Server und den angeschlossenen Computern, z.B. Broadcast und verlorene Rahmen.

Simple Network Management Protocol, SNMP

Standard zur Netzwerkverwaltung. Agenten (Programme) überwachen in Schlüsselkomponenten des Netzes den Datenverkehr und das Betriebsverhalten und gewinnen daraus Daten, die in der MIB (Management Information Base = Datenbank für Verwaltungsinformationen) gespeichert werden. Eine spezielle Verwaltungskonsole fragt die Agenten regelmäßig ab und stellt die Daten grafisch dar, sendet die Daten zur Analyse an bestimmte Datenbanken und gibt ggf. Alarmmeldungen aus.

System Management Server, SMS

Programm zur Zentralen Verwaltung verteilter Systeme im WAN. SMS-Server benötigt immer einen SQL-Server. Funktionen: 1. Bestandsdatenverwaltung der Hard- und Software aller angeschlossener Computer; Daten werden in einer SQL-Datenbank gespeichert. 2. Verteilung von Software. 3. Verwaltung freigegebener Anwendungen, die auf einem Server installiert und für den Client freigegeben sind. 4. Remote-Steuerung und Netzwerkmonitor.

Verwalten der Netzwerkhistorie

Bietet Hinweise auf wichtige Leistungs- und Ausstattungsprobleme. Stellt Vergleichsgrundlage für aktuelle Daten dar.

Kennwortgeschützte Freigabe

Sicherheit auf Freigabeebene; Shared Level Security. Jeder freigegebenen Ressource wird ein Kennwort zugeordnet.

Zugriffsberechtigungen

Sicherheit auf Benutzerebene; User Level Security. Individuelle Zuteilung von bestimmten Rechten an den Benutzer. Ermöglicht eine flexiblere Steuerung der Zugriffsrecht und eine Höhere Systemsicherheit, als dies bei der kennwortgeschützten Freigabe der Fall ist.

Gruppenberechtigungen

Gruppen werden Berechtigungen für Ressourcen zugewiesen. Es ist einfacher die Benutzer den jeweiligen Gruppen zuzuordnen, als jedem einzelnen Benutzer eigene Berechtigungen zu erteilen.

Sicherungsmethoden

1. Vollständige Sicherung: Sichert und kennzeichnet ausgewählte Dateien, unabhängig davon, ob sie seit der letzten Sicherung geändert wurden oder nicht. 2. Inkrementelle Sicherung: Sichert und kennzeichnet ausgewählte Dateien nur, wenn sie seit der letzten Sicherung verändert wurden. 3. Differentielle Sicherung: Sichert ausgewählte Dateien nur, wenn sie seit der letzten Sicherung verändert wurden; dabei wird keine Sicherungskennzeichnung vergeben.

Installieren des Sicherungssystems

Sicherungen, die direkt an einem Server durchgeführt werden, sind wesentlich schneller, da die Daten nicht den Umweg über das Netz nehmen müssen. Datensicherung sollte nur zu Zeiten geringer Server-Auslastung stattfinden. Man kann die Belastung, die die Datensicherung verursacht, dadurch vermindern, indem man einen Sicherungscomputer in einem eigenen Netzwerksegment installiert. Dieser Computer wird dann mit jedem Server über eine eigene Netzwerkkarte verbunden.

RAID-Systeme

Redundant Arrays of inexpensive Disks

RAID-Level 0

Disk Striping ohne Parität. Daten werden in Blöcken von 64 KB gleichmäßig und in festgelegter Anordnung über alle Festplatten einer Plattengruppe verteilt. Disk Striping bietet keinerlei Fehlertoleranz. Ein Stripe Set faßt die freie Kapazität mehrerer Festplatten zu einem großen logischen Laufwerk zusammen. Unterstützt min. 2 und max. 32 physische Laufwerke (unter NT). Höhere Anzahl von beteiligten Festplattencontrollern bewirkt eine Leistungssteigerung.

RAID-Level 1

Plattenspiegelung. Eine Partition wird kopiert und das Duplikat auf einer eigenen physischen Festplatte abgelegt. Kontinuierliche Datensicherung. Ähnlich Plattenduplizierung (Disk Duplexing): Zweite Plattte verfügt über einen eigenen Controller. Folge: Reduziert den Datenverkehr und schützt gleichermaßen gegen Controller- und Festplattendefekt.

RAID-Level 5

Striping mit Parität. Der am weitest verbreitete Ansatz für fehlertolerante Systeme. Unterstützt min. 3 und max. 32 Festplatten. Daten und Paritätsinformationen werden auf verschiedenen Festplatten gespeichert. Wenn ein einzelnes Laufwerk ausfällt, befinden sich auf den verbleibenden Festplatten immer genügend Informationen, um die Daten vollständig wiederherzustellen.

Modem-Hardware

Serielle RS-232-Schnittstelle. RJ-11 Telefonstecker (vieradrig)

Synchrone Kommunikation

Erfordert ein spezielles Timing-Schema. Benötigt keine Start- und Stopbits, da synchron gesendet und empfangen wird. Effizienter als asynchrone Übertragung.

Synchrone Protokolle

Führen folgende Aufgaben durch: Formatieren der Daten in Blöcke; Hinzufügen von Steuerinformationen; Überprüfen der Informationen. Die wichtigsten Protokolle: SDLC (Synchronous Data Link Control); HDLC (High-level Data Link Control); Bisync (Binary Synchronous Communications Protocol)

Einwählverbindungen (Öffentliches Telefonnetz)

Gewöhnliche Telefonleitungen. Für jede Kommunikationssitzung muß die Verbindung manuell hergestellt werden. Langsam und nicht absolut zuverlässig.

Standleitungen (dediziert)

"Rund um die Uhr"-Verbindung. Oft bessere Leitungsqualität.

Remote-Zugriff

Ermöglicht einen Zugriff für Benutzer, die von außerhalb eine Verbindung mit ihrem Netzwerk benötigen. Windows NT Remote Access Service (RAS) ermöglicht das Einwählen von bis zu 256 Remote-Clients.

Point-to-Point Tunneling Protocol, (PPTP)

Technologie, die Multi-Protocol-VPNs (Virtual Private Networks) unterstützt. Ermöglicht den sicheren Zugang zum Firmennetz über das Internet. Zunächst wird eine Verbindung zum Internet und anschließend eine Verbindung zum RAS-Server im Internet hergestellt. Möglichkeit IP-, IPX oder NetBEUI-PPP-Pakete über ein TCP/IP-Netzwerk weiterzuleiten.

Repeater

Arbeiten auf der Bitübertragungsschicht des OSI-Referenzmodells und regenerieren die Signale des Netzes und senden sie an andere Segmente weiter. Datenpakete und LLC-Protokoll (Logical Link Control) müssen in jedem Segment identisch sein. Dies bedeutet, daß ein Repeater z.B. nicht für die Kommunikation zwischen einem 802.3 LAN (Ethernet) und einem 802.5 LAN (Token-Ring) eingesetzt werden kann. Keine Konvertierungs- oder Filterfunktionen, die verbundenen Segmente müssen deshalb gleiche Zugriffsmethoden verwenden (z.B. CSMA/CD)Repeater können also nicht Ethernet- in Token-Ring-Pakete konvertieren. Repeater können Pakete von einem physischem Medium zum anderen senden (z.B. Koax <=> Glasfaser). Multiport-Repeater verbinden unterschiedliche Medientypen. Repeater sind kostengünstig.

Bridge

Verbindet Segmente. Unterteilt Netzwerke und damit den Datenverkehr. Verbindet verschiedene physische Medien. Verbindet unterschiedliche Netzsegmente wie Ethernet und Token-Ring. Regeneriert Signale.

Erstellen der Routing-Tabelle

Automatisch anhand der Adressen der Computer, die Daten im Netz übertragen.

Funktion der Routing-Tabelle

1. Befindet sich die Zieladresse in der Routingtabelle und im selben Segment wie die Quelladresse, wird das Datenpaket verworfen => Reduzierung des Datenverkehrs. 2. Befindet sich die Zieladresse in der Routingtabelle und in einem anderen Segment, leitet die Bridge das Paket über den entsprechenden Anschluß an die Zieladresse. 3. Befindet sich die Zieladresse nicht in der Routingtabelle, leitet die Bridge das Paket an alle Anschlüsse weiter.

Überlegungen zur Bridge

Einfach zu installieren. Transparent. Relativ kostengünstig. Mehrere "5-4-3"-Segmente können mit einer Bridge verbunden werden. Weiterleitung nicht-routingfähiger Protokolle (NetBEUI)

Router

Kennen den günstigsten Pfad für das Senden von Daten. Können Broadcast filtern. Arbeiten auf der Netzwerkschicht des OSI-Referenzmodells und können Pakete über mehrere Netzwerke vermitteln und weiterleiten. Router arbeiten nur mit anderen Routern zusammen und können Status- und Übertragungsweginformationen austauschen, damit werden langsame oder gestörte Verbindungen umgangen.

Funktionsweise eines Routers

Ein Router bestimmt die Zieladresse eingehender Daten anhand einer Tabelle, die folgende Informationen enthält: 1. Alle bekannten Netzwerkadressen. 2. Art der Verbindung zu anderen Netzwerken. 3. Mögliche Pfade zwischen den Routern. 4. Sendekosten für diese Pfade

Routing Information Protokol, RIP

Routing-Algorithmus. Verwendet Entfernungsvektoren zur Bestimmung der Routen. TCP/IP und IPX unterstützen RIP

NetWare Link Services Protocol, NLSP

Routing-Algorithmus. Ist ein Verbindungstatus-Algorithmus für IPX.

Unterschiede Bridge vs. Router

Bridge erkennt nur lokale Media Access Control-Teilschicht-Adressen (die Adressen der Netzwerkkarten in ihrem eigenen Segment). Router erkennen Netzwerkadressen

Gateways

Ermöglichen die Kommunikation zwischen verschiedenen Architekturen. Verwendet alle sieben Schichten des OSI-Referenzmodells. Gateways werden häufig für die Konvertierung zwischen PC- und Mainframe-Umgebungen eingesetzt. Sie sind kostspielig.

T3

Umfaßt 28 T1-Kanäle. Sprach und Datenübertragung. 6 Mbps bis 45 Mbps.

Switched 56

ISDN in USA

Paketvermittlung

Datenpaket wird in kleinere Pakete unterteilt und diese dann getrennt über das Netz gesendet. Sie können dabei über völlig unterschiedliche Pfade dasselbe Ziel erreichen.

Switched Virtual Circuits , SVC

Wählleitung für Paketvermittlung

Permanent Virtual Circuits, PVC

Standleitung für Paketvermittlung

X.400

CCITT-Protokoll für E-Mail-Übertragung; (AP); WAN; Hauptkomponenten: 1. User Agent (UA) dient der Verbindung zum tatsächlichen X.400- MHS (Message Handling Service), 2. Message Transfer Agent (MTA) eine Art Gateway, wandelt Nachrichten in eine für den Anwender verständliche Form um und leitet sie anschließend an andere MTAs oder Ziel-UA weiter, 3. Message Transfer System (MTS) verantwortlich für Übertragung von Nachrichten vom Ausgangs-UA an den Ziel-UA.

X.500

CCITT-Protokoll für Datei- und Verzeichnisdienste über mehrere Systeme hinweg; (AP); WAN

 

 



 

Wer ist online

Wir haben 28 Gäste online

Besucher

Heute48
Gestern695
Woche2738
Monat12149
Insgesamt491242
   
| Freitag, 18. Mai 2012 || Compu-Seite Compu-Seite |