Beim
Eishockey muss ein Puck, eine flache Hartgummischeibe, mit Schlägern
in das gegnerische Tor geschoben/geschossen werden. Das Spiel ist im
Allgemeinen sehr körperbetont: Mittels so genannter „Bodychecks“ ist
es möglich, den Gegner seitlich zu verdrängen, um den Puck zu
erobern.
Eishockey ist der schnellste
Mannschaftssport. Der Puck bewegt sich mit bis zu 190 km/h. Ein
Hockeyball erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 147 km/h.
Eishockey ist ein körperbetonter
Sport, bei dem es hin und wieder auch zu handfesten
Auseinandersetzungen zwischen den Spielern kommen kann. In der Regel
sind diese Auseinandersetzungen schnell unterbunden und enden ohne
Verletzungen, jedoch gab und gibt es auch immer wieder Vorfälle, die
schwere Verletzungen nach sich zogen.
Das Spielfeld:

Das Spielfeld ist eine rechteckige
Eisfläche, das 56 bis 61 m lang und 26 bis 30 m breit, die Ecken
sind abgerundet. Das Spielfeld ist von einer ca. 1,20 m hohen
Holzbande umgeben, auf die aus Sicherheitsgründen eine
Schutzglasscheibe aufgesetzt und hinter den Toren zusätzlich ein
Fangnetz angebracht ist. Die Tore haben eine Höhe von etwa 1,20 m
und eine Breite von gut 1,80 m, Pfosten und Latte sind rot gefärbt.
Vor dem Tor ist ein halbkreisförmiger Torraum auf das Eis
gezeichnet.
Das Spielfeld wird in der Länge
durch 5 Linien unterteilt:
- zwei Blaue Linien
teilen das Feld in 3 gleich große Zonen: die Angriffs-,
die Neutrale und die Abwehrzone.
- eine rote Mittellinie
halbiert das Spielfeld; mittig auf ihr befindet sich der
Anspielpunkt (Bullypunkt).
- die roten Torlinien sind über
das gesamte Feld durchgezogen, da das Spielfeld um die Tore
herum reicht.
Insgesamt
gibt es fünf Anspiel- oder Bullykreise, neben dem in der Mitte des
Feldes jeweils zwei in den Verteidigungszonen. Gegenüber der
Spielerbänke befinden sich die Zeitnehmung und die Strafbänke.
In der nordamerikanischen NHL
weicht das Spielfeld von den internationalen Vorgaben ab. Es ist
hier meist nur ca. 26 m breit und 56 m lang und verfügt über eine
andere Verteilung der Spielfeldzonen. Somit ist das Spiel in
Nordamerika in der Regel etwas schneller und aggressiver als in
Europa.
Spielregeln:
Ein Eishockeyspiel dauert netto 60
Minuten (3 Drittel mit je 20 Minuten). Da bei jeder
Spielunterbrechung die Uhr angehalten wird, dauert ein
Eishockeyspiel jedoch brutto meist erheblich länger (etwa zwei bis
zweieinhalb Stunden).
Beim Eishockey gibt es formell
keine Eigentore, der Treffer wird dem letzten Spieler der
angreifenden Mannschaft zugeschrieben, der den Puck zuletzt berührt
hat.
Ein Tor gilt nur, wenn der Puck die
Torlinie in vollem Umfang überquert, und der Schiedsrichter den Puck
hinter der Torlinie gesehen hat. Kann nicht mit Sicherheit eine
Aussage darüber getroffen werden, ob der Puck tatsächlich die
Torlinie in vollem Umfang überschritten hat, so ist auf "kein Tor"
zu entscheiden. Sofern das Spiel aufgezeichnet wird, darf der
Schiedsrichter den Videobeweis zur Hilfe nehmen.
Es ist zulässig, den Puck mit Hilfe
des Schlittschuhs fortzubewegen, sofern man dadurch kein Tor erzielt
(wird der Spieler am Schlittschuh getroffen, ohne dass eine aktive
Kickbewegung zu sehen ist, und überquert der Puck in Konsequenz die
Torlinie, ist auf reguläres Tor zu entscheiden).
Den Puck mit dem hohen Stock (Stock
über "normaler" Schulterhöhe) zu spielen ist unzulässig – es ist
aber erlaubt, den Puck mit der Hand zu stoppen, oder wegzuschlagen.
Handpässe sind verboten.
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