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Betriebssysteme
MS DOS 6.22
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Microsoft
DOS: Version 6.22 |
Im
Juni 1994 erschien die letzte Version von MS-DOS
als eigenständiges Betriebssystem. Diese Version
wurde nochmals etwas überarbeitet. Die wichtigste
Veränderung gegenüber der Version 6.2 ist die
Integration des Komprimierungsprogramms "Drivespace"
Verbesserungen
gegenüber
Version 6.2:
- Drivespace
zum komprimieren von Festplatten
- Diagnoseprogramm
"MSD"
Setup:

Die Installation
wird gestartet

Nachdem die
"Enter-Taste" gedrückt wird, startet die Installation.

Nach den üblichen
Einstellungen werden die Dateien auf die Festplatte
kopiert. DOS 6.22 wird mit 3 Disketten geliefert.

Wie auch bei
den vorherigen Versionen werden im Hintergrund
die Möglichkeiten der neuen Version angezeigt.

Nach der dritten
Diskette ist die neue Version installiert.

Die Installation
ist abgeschlossen.

Um die Einstellungen
übernehmen zu können, muss der Rechner neu gestartet
werden.
Arbeiten
mit MS DOS 6.22:

DOS ist hochgefahren.
Die Dateien "AUTOEXEC.BAT" UND "CONFIG.SYS"
werden abgearbeitet. Die Datei SMARTDRV.EXE
wird mit dem Parameter /X gestartet.

Die Version
6.22 ist nun installiert

Neu bei der
Version ist das Diagnoseprogramm "MSD"

Es werden allgemeine
Informationen angezeigt.

Das Partitionieren
der Festplatte übernimmt das Programm "fdisk".
Hier können Laufwerke erstellt oder gelöscht
werden. Das Programm ist das Gleiche wie aus
der Version 6.0

Die "dosshell".
Über eine grafisch angehaucht Oberfläche können
verschiedene Programme gestartet werden. Außerdem
können die Laufwerke eingesehen werden.

Mit dem Editor
können Dateien gelesen und bearbeitet werden.

Mit dem Programm
Drivespace können Festplatten komprimiert werden.
Das Programm wird über den Befehl "drvspace"
aufgerufen. Drivespace wurde von "Doublespace"
aus der Version abgelöst.

Mit einigen
Einstellungen kann die Kapazität der jeweiligen
Festplatte oder Partition nahezu verdoppelt
werden. Das Programm arbeitet auch besser mit
Windows zusammen.

Das Programm
"Defrag" ist leicht überarbeitet worden. Mit
dem Programm Defrag können Festplatten defragmentiert
werden. Nach der Optimierung sollten alle Bereiche
der Festplatten defragmentiert sein.

Nach dem Starten
des Programms können einige Einstellungen vorgenommen
werden.

Defrag bei
der Arbeit.

Die Festplatte
ist defragmentiert. Das Ergebnis sieht gut aus.

Das Programm
"Scandisk". Mit Scandisk können mögliche Fehler
auf einer Festplatte gefunden und behoben werden.

Die Oberflächenanalyse
wird grafisch dargestellt.

Das Antivirenprogramm.
Es kann auch unter Windows gestartet werden.

Eine Backup-Software
gibt es auch.

Mit dem Programm
"Memmaker" kann der Speicher optimiert werden.

Es werden einige
Einstellungen vorgenommen. Anschließend wird
der Rechner neu gestartet.

Nach Abschluss
der Installation wird das Ergebnis tabellarisch
aufgelistet. Es steht nun mehr konventioneller
Speicher zur Verfügung, etwa für Spiele.

Disketten können
auch noch formatiert werden. Dies geschieht
über den Befehl "format a:"
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