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DR DOS
Zwei
Jahre nach der Version 5 erschien 1992 DR DOS
in der 6. Version. DR steht dabei für Digital
Research. Allerdings wurde DR DOS 6 von
Novell vertrieben, da Novell DR DOS 1991 übernahm.
DR DOS ist Windows kompatibel. Allerdings erschienen
während der Installation von Windows einige
Hinweise, dass es mit einigen Einstellungen
von DR DOS zu Schwierigkeiten mit Windows kommen
kann.
Microsoft baute
angeblich in eine Vorabversion von
Windows 3.1 eine Abfrage ein, um herauszufinden,
unter welchem Betriebssystem es gestartet wurde.
Wurde Windows unter DR-DOS gestartet, erschien
eine Fehlermeldung. Obwohl nach deren Wegklicken
Windows hervorragend funktioniert haben soll,
erweckte sie bei vielen den Eindruck, dass irgendetwas
doch nicht ganz in Ordnung war. Die Fehlermeldung
hatte vermutlich den Zweck, zu verhindern, dass
MS-DOS bei vielen Systemlieferanten und OEMs
durch DR-DOS ersetzt wurde.
Die aktuelle
DOS-Version von Microsoft war 1992 noch
5.0.
DR DOS war preiswerter als der Konkurrent von
Microsoft und wurde in Deutschland über die
Firma Vobis in den "Highscreen"-PC's vertrieben.
Die Disketten
heißen nicht, wie bei MS-DOS Disk1, Disk2 und
Disk3, sondern sind bezeichnet mit
- System
(Diskette 1 von 4)
- Dienstprogramme-1
(2 von 4)
- Dienstprogramme-2
(3 von 4)
- ViewMax
(4 von 4)
Außerdem wird
eine Diskette mit Treibern migeliefert
Eigenschaften:
- Lieferung
mit 4 3,5 Disketten
- FAT 16
- Windows
(3.x) kompatibel
- viele
Einstellungen während der Installation
- gute Speicherverwaltung
- ausführliches
Setup
- Multitasking
- Festplattenoptimierung
- Defragmentieren
von Festplatten
- Installation
auf Diskette möglich
- Komprimierung
von Festplatten
- Preiswerter
als MS-DOS
Setup:

Der Startbildschirm
von DR DOS. Die Anweisungen sind recht ausführlich

Sofern eine
Festplatte noch nicht formatiert ist, übernimmt
DR DOS diese Aufgabe.

DR DOS bereitet
die Festplatte vor, um sie zu formatieren.

Anschließend
kann gewählt werden, wo DR DOS installiert werden
soll. Entweder auf die Festplatte oder auf eine
Diskette.

Verschiedene
Einstellmöglichkeiten sind möglich.

Anschließend
werden die Länder- und Tastatureinstellungen
vorgenommen.

Das Verzeichnis
kann gewählt werden, in das die Dateien kopiert
werden sollen.

Die Setup Prozedur
ist beendet. Nun werden die Dateien auf die
Festplatte kopiert.

Während des
Kopiervorgangs wird angezeigt, welche Dateien
kopiert werden.

Die Disketten
sind eindeutig gekennzeichnet.

Die vierte
Diskette hat die Bezeichnung ViewMax und ist
das Gegenstück zur Dosshell von Microsoft.

Nachdem die
Dateien auf die Festplatte kopiert wurden, wird
das System neu gestartet.

Beim Neustart
kann gewählt werden, ob MemoryMax mitgestartet
werden soll. MemoryMax optimiert den Speicher,
damit auch für Treiber und Spiele genug Speicher
zur Verfügung steht.

DR DOS ist
nun vollständig geladen.
Arbeiten
mit DR DOS:
Das tägliche
Arbeiten mit DR DOS ist nicht anders als bei
MS-DOS. Die Befehle
sind identisch. Nur die Dienstprogramme sind
natürlich unterschiedlich.

Der Prompt
ist nicht, wie bei MS-DOS, einfach C:\>, sondern
[DR DOS] C:\>

Viewmax ist
die grafische Bedienoberfläche.

Sie sieht wesentlich
besser aus als "DOSSHELL" von Microsoft und
besitzt auch mehr Möglichkeiten.

Superstor ist
das Komprimierungsprogramm. Die Kapazität von
Festplatten kann nahezu verdoppelt werden.

Das Programm
hat eine grafische Benutzeroberfläche.
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