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Teil 1: Setup und Desktop
Teil 2: Programme
Teil 3: Einstellungen

Teil 4: Internet / Netzwerk / Multimedia / Update
Teil 5: Spiele

  

OpenSuse 10.3Im Oktober 2007 erschien die openSuse-Version 10.3 (Suse steht für System und Software-Entwicklung). Linux ist eingetragenes Warenzeichen von Linus Torvalds, Linux Torvalds ist der Erfinder von Linux. Linux ist basismäßig quasi ein Unix mit einer grafischen Benutzeroberfläche. Dabei stehen verschiedene grafische Oberflächen zur Verfügung. die bekannteste ist die KDE.

Mit der Schaffung des openSUSE-Projekts wurde die Entwicklung von Suse Linux öffentlich gemacht, wodurch jeder Nutzer auch die Alpha- und Beta-Versionen von Suse Linux testen und gefundene Fehler in einem öffentlichen Bug-Tracker melden kann. Weiterhin kann man sich im Rahmen dieses Projekts jetzt auch aktiv an der Entwicklung beteiligen, indem man Patches zu bestehenden oder ganz neue Pakete zur Distribution beisteuert. Auch am Schreiben der openSUSE-Dokumentation kann man sich beteiligen.

Die erste unter Mitwirkung dieses Projekts entstandene finale Version konnte entweder ohne jegliche proprietäre Software als vollständige Open-Source-Distribution heruntergeladen werden (SUSE Linux OSS 10.0) oder aber im Bündel mit proprietärer Software wie dem Adobe Reader und Flash Player sowie MP3-Spielern heruntergeladen oder gekauft werden (SUSE Linux 10.0 Eval).

Ab openSuse 10.3 stehen nun auf jenen Installationsmedien, die beide Plattformen enthalten, GNOME und KDE als gleichwertige Optionen zur Verfügung. Alternativ dazu bietet Novell CDs als Installationsmedium an, die jeweils nur eine dieser beiden Arbeitsumgebungen enthalten. GNOME arbeitet nun besser mit dem Composition-Manager Compiz zusammen. Ein Charakteristikum ist, dass der openSuse-GNOME-Desktop stark auf Mono setzt, das ebenfalls von Ximian entwickelt wurde. So wird als Standard-Audiospieler Banshee eingesetzt, als Desktop-Suchmaschine dient Beagle, anstelle des traditionellen GNOME-Hauptmenüs kommt der in C# geschriebene SuSE Linux Application Browser (SLAB) zum Einsatz. Die ebenfalls Mono-basierte Wiki-artige Notizapplikation tomboy ist als Applet im GNOME-Panel eines neu installierten openSuse zu finden. Als Bilderverwaltung installiert openSuse das von Novell geförderte F-Spot. Im Vergleich zu GNOME ist KDE bis auf das SUSE-spezifische Menü Kickoff deutlich weniger stark verändert worden, erzeugt aber durch sein stärker an Windows angelehntes Bedienkonzept bei Neueinsteigern oftmals schneller das Gefühl von Vertrautheit mit der neuen Arbeitsumgebung.
Seit openSUSE 10.3 bietet die Distribution durch die Migrationshilfe instlux die Möglichkeit, openSUSE aus einer bestehenden Microsoft Windows-Installation heraus zu installieren.

Features:

  • Linux-Kernel 2.6.22.5
  • Desktop-Umgebungen GNOME 2.20 und KDE 3.5.7
  • OpenOffice
  • Adobe Reader
  • Flash Player
  • VoIP
  • Banshee Music Management mit MP3-Unterstützung
  • AmaroK mit MP3-Unterstützung
  • GIMP Bildbearbeitung
  • Firefox Browser
  • Krita, das neue Bildbearbeitungstool von KOffice
  • Xen Virtualisierung (Vorschau)
  • Bluetooth
  • Apache, CUPS, MySQL und PostgreSQL
  • AppArmor Lite
  • Novell iFolder
  • BitTorrent und KTorrent
  • Twinkle und KPhone VoIP
  • Arcad (3D CAAD)
  • Sesam (Backup)
  • Moneyplex (Homebanking)
  • TextMaker (Textverarbeitung)
  • PlanMaker (Tabellenkalkulation)
  • Firewall
  • Real Player

Setup:

openSUSE 10.3 -  Setup

Gebootet wird von der DVD. Linux kann natürlich auch parallel zu Windows installiert werden. Die Version 10.0 sollte auf einem Rechner installiert werden, der

  • über mindestens 6500 MB freien Festplattenplatz verfügt (besser 2 GB)
  • mindestens 500 MHz CPU (Prozessor)
  • mindestens 192 MB Arbeitsspeicher

Die Installation ist sehr einfach. Natürlich kann Linux auch parallel zu anderen Betriebssystemen wie Windows installiert werden.

openSUSE 10.3 - Installation der Oberkläche

Es kann während der Installation eine grafische Desktopoberfläche ausgewählt werden.

openSUSE 10.3 - Installation der Pakete

Linux bietet währende der Installation unter Berücksichtigung der Kapazität der Festplatte verschiedene Möglichkeiten an, welche Software installiert werden soll. Bei der Auswahl der "Pakete" (die Programme) kann auch noch manuell festgelegt werden, was alles installiert werden soll.

openSUSE 10.3 - Eingabe des root-Kennwortes

Nach der Installation wird ein Kennwort für den root (Administrator) festgelegt sowie ein Benutzer angelegt. Ein Benutzer besitzt nicht die Rechte eines Administrators (root) und kann keine Eingriffe in das System und verschiedene Installationen vornehmen.

Hier geht es zum kompletten Setup von openSuse 10.3 - Bild für Bild

Der Bootvorgang:

openSUSE 10.3 - booten

Linux wird gestartet, die Komponenten eingerichtet. Es kann gewählt werden, ob Linux "normal" oder etwa in "Filesafe"-Modus gestartet wird.

openSUSE 10.3 - booten nicht im Grafikmodus

Linux wird gestartet. Der Bootvorgang kann auch mitverfolgt werden.

Anmeldung:

openSUSE 10.3 -  Anmeldung

Auch ein einfacher Benutzer muss sich anmelden. Der Anmeldebildschirm kann im Kontrollzentrum geändert werden.

Desktop:

openSUSE 10.3 - der Desktop

Der Desktop ist ähnlich wie bei Windows aufgebaut.  Von hier aus können Programme und Spiele gestartet und Einstellungen vorgenommen werden. Die Icons werden mit einem "einfachen" Mausklick geöffnet. Wie bei Windows steht auch ein "Mülleimer" bereit.

openSUSE 10.3 - Menü

Das Menü wurde optisch vollkommen überarbeitet. Es wurde in 5 Menüpunkte unterteilt (siehe weiter unten). Klickt man etwa bei "Anwendungen" auf "Büroprogramme", öffnet sich das Untermenü im selben Bereich.

openSUSE 10.3 - Untermenü

Im Bereich Büroprogramme gibt es ein weiteres Untermenü. Um wieder auf das vorherige Menü zu gelangen, klickt man auf den linken Balken.

openSUSE 10.3 - die Taskleiste

Die Taskleiste von openSuse. Hier hat sich nicht viel geändert. Zum beenden oder Rechner-Neustart klickt man auf den roten Buttonrechts neben der Uhr. Auffällig ist, dass nicht mehr vier, sondern "nur" zwei Arbeitsflächen zur Verfügung stehen.

neue Menüstruktur:

openSUSE 10.3 - Menü Favoriten openSUSE 10.3 - Menü Anwendungen
openSUSE 10.3 - Menü Computer openSUSE 10.3 - Menü Verlauf
openSUSE 10.3 - Menü verlassen Das Menü wurde in 5 Kategorien unterteilt:
- Favoriten
- Anwendungen
- Computer
- Verlauf
- Verlassen

Bei den "Favoriten" stehen die zuletzt geöffneten Programme und Anwendungen.

"Anwendungen" enthält die Installierten Programme und Anwendungen wie OpenOffice oder Spiele. Durch klicken auf den jeweiligen Pfeil werden Untermenüs geöffnet, die auch noch Untermenüs enthalten können.

"Computer" enthält die System relevanten Anwendungen.

"Verlauf" ist unterteilt in zuletzt aufgerufenen "Anwendungen" und "Dokumente".

Im "Verlassen"-Menü stehen die Optionen zum abmelden und beenden des Rechners.








der "Root"-Desktop:

openSUSE 10.3 - Desktop vom Root

Der Desktop des root, des Administrators. Von hier aus können sämtliche Einstellungen und Veränderungen im System vorgenommen werden.  Wie beim Administrator bei Windows sollte es vermieden werden, als root im Internet zu surfen. Da der root sämtliche Einstellungen im System vornehmen darf, könnten von außen Programme installiert oder das System verändert werden. Lockt man sich zum ersten Mal als root ein, ist basismäßig englisch als Sprache gewählt.

weiter zu Teil 2

 

 

 
 
 
 
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