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OS/2 Warp 5.0 installieren

OS/2 Warp Logo

Merkmale von OS/2 (Operating System 2) sind vor allem die einfache und mächtige Oberfläche WPS (Workplace Shell), Stabilität und Technologievorsprung. Die Oberfläche ist vollkommen objektorientiert aufgebaut.

OS/2 von IBM ist seit der Version 2.0 nicht mehr mit DOS oder Windows Erweiterungen zu vergleichen. Diese neue Version entsprach auch einer neuen Betriebssystem Generation, die das volle Leistungspotenzial einer 32-Bit CPU nutzten konnte, entwickelt nur noch von IBM. Bis zur Version 1.3 hatte IBM mit Microsoft zusammengearbeitet. Insgesamt über 30.000 Beta Tester hatten die Vorabversion getestet. Es wurde unter dem Motto "Better DOS than DOS" verwirklicht und zur Reife gebracht. Viele DOS und Windows (3.x, Win32s) Programme werden unter OS/2 schneller ausgeführt als in der Originalumgebung.

Das Projekt Odin hat das Ziel, Win32 Programme (Windows 9x und Windows NT) nativ in OS/2 Warp auszuführen. Dies geschieht zum einen durch Konvertierung der .EXE und .DLL Dateien in das OS/2 Format oder zum anderen über Anpassung des Abbild zur Laufzeit im Speicher wie bei OS/2 Programmen. Genauer gesagt, wird das PE (Portable Executable) Win32 binär Format in das OS/2 LX (Linear eXecutable) Format umgewandelt.

Ein besonderes Projekt ist das von Serenty Systems weiterentwickelte Betriebssystem eComStation. Das Betriebssystem OS/2 wurde abgewandelt und auf den neuesten technischen Stand gebracht, die Oberfläche wurde ebenfalls verbessert.

24.05.2003, eComStation 1.1
Serenity Systems hat Version 1.1 der auf OS/2 4.52 basierenden eComStation veröffentlicht. Interessierte können zwischen dem Grundsystem mit wenigen Standard Programmen, oder einer Version mit zusätzlichen Programmen wählen. Optional gibt es auch ein Upgrade für SMP Support (bis 64 CPUs) und die Funktion als Server, basierend auf dem OS/2 Warp Server für e-Business. Auf NTFS Laufwerke kann jetzt mit Lesezugriff gearbeitet werden.

09/2003, Veröffentlichung der deutschsprachigen Version von eComStation 1.1, mit überarbeitetem GUI, neuen Treibern, NTFS read-only Support.


[ Weblink www.ibm.com ] [ odin.netlabs.org ] [ www.ecomstation.com ]


Anwendungsgebiet

  • vereinzelt kleine Firmen, Endanwender
  • Kommunikations- und Transaktionsserver im Banken- und Versicherungswesen
  • andere bestehende Großkunden

Strukturinformationen

  • OS/2, MS-DOS und 16-Bit Windows Anwendungen
  • WPS (Workplace Shell) mit mächtiger Skriptsprache
  • Monolithischer Kernel
  • präemptives Multi-Tasking
  • 1 bis 64 CPU System
  • 32-Bit Betriebssystem

Systemumgebung

  • HPFS, JFS
  • optimiert für Webanwendungen; mit Tools für Netzwerkmanagement
  • liest FAT16 Dateisystem und mit Shareware Lösungen FAT32, VFAT, NTFS, ext2fs, HFS
  • verbindent Plattformen in der Server Version

Besonderheiten

  • sehr stabil, Abschirmung der einzelnen Prozesse voneinander
  • austauschbare Dateisysteme durch Installable File Systems
Datum Version
1987, OS/2 1.0, 16-Bit
1988, OS/2 1.1, 16-Bit
1989, OS/2 1.2, 16-Bit, erstmals HPFS im Einsatz, verbesserter Presentations Manager
1991, OS/2 1.3, 16-Bit
1992, März OS/2 2.0, neu konzipiert, Presentation Manager optimiert, geschützter Speicherbereich, bis zu 240 gleichzeitige DOS-Sessions möglich, 32-Bit, hohe Kompatibilität zu OS/2 1.x Anwendungen, DOS 2.x - 5.x, Windows 2.x - 3.x, "Cut & Paste", neue Workplace Shell (WPS), unterstützt LAN Server 2.0, Extended Services 2.0
1994, Jan. OS/2 2.1, Grafiksubsystem optimiert, Duale DOS-Sessions, APM, PCMCIA
1994, Okt. OS/2 Warp 3.0, netzwerkfähig, P2P
1996, OS/2 Warp Server, Kombination aus Warp 3.0 und IBM's LAN Server 4.0, Serverdienste, Remote Zugriff
1996, Okt. OS/2 Warp 4.0, (merlin) Integration des Pentium III Befehlssatzes, verbessertes Plug & Play sowie Multimedia, enthält Java und VoiceType Technologie, universeller Netzwerk Client
199?, Version 4.51, völlig verbesserte und überarbeitete Version der Version 4
1999, Warp Server für E-Business, Netfinity Manager, Java 1.1.6 JDK, neuer 32-Bit Kernel, SMP für bis zu 64 CPUs, JFS (64 bit Journaling File System), optimiertes TCP/IP Protokoll
  Version 5.0, (aurora) OS/2 Warp Server für E-Business, technisch weiterentwickelt, JFS Dateisystem, max. 64 CPU's

 

Installationshinweise OS/2:

Ablauf der Installation

Nach der Installationsdiskette und Diskette 1 und 2 (bei OS/2 V.4) startet die CD und es kommt zur Auswahl

  • Standardinstallation
  • Benutzerdefinierte Installation
    Es wird ein Laufwerk vorgeschlagen
    • Laufwerk übernehmen
    • Anderes
      Man wechselt ins fdisk von OS/2. Hier kann partitioniert werden. Zuletzt muss ein Laufwerk als Installationslaufwerk markiert werden. F3 beendet den fdisk. Wurde an der Partitionstabelle etwas geändert, wird ein Reboot durchgeführt.

    Die Frage nach dem Formatieren der Zielpartition erscheint.

    • Nicht formatieren
      Die Partition bleibt im bisherigen Zustand. Dies ist zwingend erforderlich beim Dual Boot.
    • Formatieren
      • FAT
      • HPFS

Partitionierung

Soll neben OS/2 auch ein weiteres Betriebssystem auf dem Rechner installiert werden, muss die Platte partitioniert werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass man eine kleine Partition für den OS/2 Bootmanager reserviert. OS/2 kann in einer logischen Partition installiert werden.

Filesystem HPFS oder FAT

Man kann OS/2 auf einer FAT-Partition installieren. Allerdings reduziert man die Geschwindigkeit des Systems enorm. Die Angst, man käme nicht mehr an das System heran, ist unbegründet. Man erreicht es bequem über die Systemdisketten oder per Alt-F1 beim Booten des Rechners.

Ein guter Grund, HPFS nicht zu installieren ist, wenn der Speicher kleiner als 8 MB ist und das Fehlen von knapp einem Megabyte Hauptspeicher relevant ist. Auch, wenn ein Dual-Boot-System installiert werden soll, ist die Verwendung von FAT erforderlich, da man DOS oder Windows nicht zur Verwendung von HPFS überreden kann.

Im Fall, dass HPFS nicht installiert wird, sollte nach der Installation der Eintrag aus der CONFIG.SYS herausgenommen werden. Ansonsten wird dennoch der HPFS-Treiber geladen. Er befindet meist in der ersten Zeile und lautet (in etwa)

IFS=D:\OS2\HPFS.IFS /CACHE:1024 /CRECL:4 /AUTOCHECK:DE

HPFS-Partitionen können übrigens von Windows NT 3.51 direkt verwendet werden. Besitzt man NT 4.0 kann man mit Hilfe des alten Treibers ebenfalls HPFS-Partitionen bearbeiten und lesen.

Dual Boot

Bei dieser Art der Installation wird OS/2 in die Bootpartition von MS-DOS bzw. Windows installiert. Dazu ist es natürlich erforderlich, dass OS/2 in einem FAT-System unterkommt. Dieses Vorgehen ist sinnvoll, wenn ansonsten zuwenig Plattenplatz zur Verfügung steht.

Wird Dual Boot mit Windows 95 installiert, ist zu beachten, dass das BOOT.COM in der normalen MS-DOS-Eingabeaufforderung nicht das Recht hat, die Installationsdateien zu verändern. Um dennoch auf OS/2 wechseln zu können, wird über Start - Beenden im MS-DOS-Modus gestartet. Dort kann nun der Befehl zum Booten von OS/2 eingegeben werden.

\OS2\BOOT /OS2

Installationsprobleme

IBM unterstützt OS/2 immer noch durch eine Vielzahl von Treibern, die sie auf ihren Webseiten zum Herunterladen bereit halten.

Grafikkarten

OS/2 läuft auf allen VGA-kompatiblen Karten in der Auflösung 640x480. Wer mehr Auflösung haben will, braucht einen OS/2-Treiber für seine Grafikkarte.

Stellt man nach der Installation des Grafikkartentreibers fest, dass man nichts mehr sehen kann, kann man beim Booten mit Alt-F1 den Vorgang unterbrechen und auf Standard-VGA zurückschalten.

Grosse Platten

Auf EIDE-Platten über 8,4 GByte kann mit älteren Versionen nicht installiert werden. Es gibt von IBM auf deren Webseiten einen neuen IDE-Treiber, den man sich herunterladen kann. Ein genaues Vorgehen ist dort beschrieben.

Kleinigkeiten

Startup der zuletzt gelaufenen Prozesse

OS/2 versucht beim Start alle Programme wieder zu starten, die beim letzten Systemabschluß noch gelaufen sind. Das ist oft nicht erwünscht. Man kann es in der CONFIG.SYS abschalten:

 

SET RESTARTOBJECT=STARTUPFOLDERSONLY

Bootprobleme

Eingriffe ins Booten von OS/2

Ab Version 3 kann man mit Alt-F2 beim Booten anzeigen lassen, welche Treiber gerade geladen werden.

Durch Alt-F1 erscheint ein Menü, bei der folgende Möglichkeiten bestehen:

 

ESC Systemstart fortsetzen
C In den Befehlszeilenmodus
V Bildschirm auf Standard VGA stellen
M Über Installation anpassen starten

Dies ist vor allem hilfreich, wenn beim Installieren mal den falschen Treiber erwischt haben sollte.

Schwarzer Bildschirm, zwei SYS-Nummern beim Booten

Wenn ein bisher laufendes OS/2-System beim Booten nicht mehr startet, ist oft die Ursache, daß jemand die Diskette im Laufwerk gelassen hat. OS/2-formatierte Disketten bringen nicht die Meldung, dass kein System auf dem Medium sei und man eine Taste drücken soll, sondern zwei kryptische OS/2 SYS-Meldungen. Nach Entfernen der Diskette muß neu mit Strg-Alt-Entf neu gebootet werden. Ein einfacher Tastendruck reicht nicht.

Systempannen

System hängt

Wenn die Maus sich noch bewegt, aber der Rechner auf keine Taste mehr reagiert, dann kann man mit dem Herausziehen und dem Wiedereinstecken des Tastatursteckers erstaunliche Erfolge erzielen.

Sollte sich so nichts rühren, kann man mit Strg-ESC die Fensterliste anfordern. Erscheint sie nicht sofort, wartet man eine halbe Minute, ohne eine weitere Taste zu drücken. Im Allgemeinen meldet OS/2 dann das Programm, das den Rechner blockiert und bietet an, es abzuschießen.

Systemabsturz

Ein Absturz des Betriebssystem ist unter OS/2 relativ selten. In den meisten Fällen stirbt das verursachende Programm allein. Ein Absturz hat einen schwarzen Textbildschirm zur Folge, auf dem ein Registerauszug steht und die Bitte, sich an den Systemadministrator zu wenden. In den allermeisten Fällen haben solche Abstürze etwas mit Treibern oder nicht einwandfreier Hardware zu tun. Besonders beliebt als Auslöser ist die Verwendung unterschiedlicher Speichermodule in einer Bank.

Prozessliste

Neben der Fensterliste, die durch Strg-ESC erreicht wird (oder die Windows-95-Taste), gibt es vom OS/2-Fenster aus die Möglichkeit, die Prozeßliste anzuzeigen. Der Befehl dazu lautet pstat und sollte am besten gleich in Kombination mit more verwendet werden.

 

pstat | more

Die Nummern am Anfang sind die Prozeßnummer jedes Prozesses in hexadezimaler Schreibweise. Wenn man über einen kill verfügt, kann man ihn mit dieser Nummer abschießen. In der PD gibt es diverse Ausprägungen. Beim PC/TCP von ftp-Software wird ein kill automatisch installiert. Diesem kann man die hexdezimalen Zahlen durch Voranstellen von 0x direkt zuführen.

Die zweite Nummer in der pstat-Anzeige ist die Prozessnummer des Elternprozesses.

Check der OS/2-Bootpartition

Soll die Bootpartition gecheckt werden, ist die einfachste Möglichkeit die, einen Check beim Booten zu erzwingen. In der CONFIG.SYS findet man in der ersten Zeile den Treiber für das HPFS. Dort gibt der Parameter /AUTOCHECK-Parameter an, welche Platten automatisch geprüft werden.

 

IFS=D:\OS2\HPFS.IFS /CACHE:1024 /CRECL:4 /AUTOCHECK:DE

Im oberen Fall sind das die Platten D: und E:. Um einen Bootcheck zu provozieren, startet man das System neu und wartet, bis keinerlei Aktivitäten auf dem System mehr feststellbar sind. Nach einer weiteren Wartefrist schaltet man den Strom aus. Strg-Alt-Entf reicht nicht! Beim nächsten Reboot prüft OS/2 automatisch die Partitionen.

Tuning OS/2

OS/2 Minimalinstallation

Wird OS/2 auf einem Rechner installiert, der nicht so leistungsfähig ist, gibt es einige Punkte, bei denen man sparen kann.

Ist der Hauptspeicher knapp (unter 8 MB), wird man das HPFS nicht installieren. Nicht zu vergessen, den Eintrag "IFS=D:\OS2\HPFS.IFS..." aus der CONFIG.SYS zu nehmen. Das bringt mindestens 1 MB Hauptspeicher.

Wer auf Multimedia verzichten kann, sollte es bereits bei der Installation deaktivieren. Das spart Festplattenplatz, Speicher und Prozessorleistung. Ein nachträgliches Installieren ist etwas aufwendig.

OS/2 Plattentuning

Der wichtigste Schritt, die Platte zu beschleunigen, ist die Installation von HPFS. Ein OS/2-System auf einer FAT-Partition verliert massiv an Performance. Es entsteht ein Eintrag in der CONFIG.SYS, der etwa wie folgt aussieht:

IFS=D:\OS2\HPFS.IFS /CACHE:1024 /CRECL:4 /AUTOCHECK:DE

Zur weiteren Beschleunigung der Platte kann der Cache hochgezogen werden. Bei HPFS-Platten wird dies in der CONFIG.SYS im Parameter /CACHE des HPFS-Treibers eingestellt. OS/2 lässt ein Maximum von 2048.

Swapping

Wenn es OS/2 an Hauptspeicher mangelt, lagert es Teile des verwendeten Speichers auf die Platte aus. Wie dies geschieht, wird in der CONFIG.SYS durch den Eintrag SWAPPATH eingestellt.

 

SWAPPATH=C:\OS2 20480 10240

Der Ort der Datei sollte auf der Platte liegen, die am geringsten belastet wird. Dort sollte die Partion mit den häufigsten Zugriffen gewählt werden. Hinter dem Pfad stehen zwei Zahlenwerte. Der erste gibt an, wieviel Platz auf der Platte lassen soll, wenn die Swapdatei vergrössert wird. Der zweite Wert ist die minimale Grösse der Datei. Hier macht es Sinn, den Wert hochzuziehen, wenn es der Plattenplatz zulässt. Dadurch wird ein Wachsen und Schrumpfen und damit eine Fragmentierung der Datei vermieden.

Vordergrundprozesse ohne Priorität

In der CONFIG.SYS steht der Parameter PRIORITY_DISK_IO normalerweise auf YES. Damit haben Vordergrundprozesse höhere Priorität als Hintergrundprozesse. Wird der Rechner in erster Linie als Server verwendet, empfielt es sich, diese auf NO zu stellen.

OS/2 Programmierung

Compiler unter OS/2

Die kostengünstigste und keinesfalls die schlechteste Lösung ist der GNU-Compiler, der in zwei Versionen exisitiert. Die emx-Portierung hat dabei den Vorteil, dass sie weitgehend UNIX-kompatibel ist. Dadurch sind auch beinahe alle GNU-Tools unter OS/2 kostenlos verfügbar. Wer mit Kommandozeilen-Tools wie make und grep zurechtkommt, kann mit diesem Compiler gute Ergebnisse erzielen. Es ist durchaus problemlos möglich, Programme mit einer GUI zu entwickeln. Siehe dazu auch die Doku von emx.

Von IBM gibt es den Visual Age Compiler, der wohl etwas gewöhnungsbedürftig ist, aber von den Benutzern einhellig sehr gelobt wird.

Von Borland gibt es einen C++ Compiler in der Version 2, der mit der OWL ausgestattet ist und es damit erlaubt, portable Programme zwischen OS/2 und Windows zu entwickeln. Allerdings ist die OWL nicht ganz fertig und auch auf einem älteren Entwicklungsstand. Etwas tückisch ist, dass Borland den OS/2-Linker verwendet, der aber ab Version 4 nicht mehr an Bord ist. Glücklich, wer da noch eine alte Version von OS/2 im Schrank hat.

Watcom C++ enthält auch einen OS/2-Compiler. An einigen Stellen ist er anderen Lösungen überlegen, wie bei der Entwicklung von Multitarget-Projekten. Der Compiler hat keinen eigenen Editor und startet stattdessen den EPM von OS/2. Nett ist die vi-Version, die im Paket enthalten ist.

Hilfedateien unter OS/2

Unter OS/2 gibt es zwei Arten von Hilfedateien. Diejenigen mit der Endung INF können durch Doppelklick von der Oberfläche aus verwendet werden. Für die Verwendung aus dem Programm heraus werden Dateien mit der Endung HLP verwendet.

Eine OS/2-Hilfedatei kann aus einer einfachen ASCII-Datei hergestellt werden. Die "Sprache" heisst IPF. Die Datei wird durch den IPF-Compiler ipfc in eine entsprechende Zieldatei compiliert. Der Syntax hat mehr Ähnlichkeiten zu HTML als zu TeX, ist aber recht schnell erlernbar. Hier ein Beispiel:

 

:userdoc.
:h1 id=Inhalt. Dies ist eine Überschrift;
:i1.Stichwort für den Index


Dieser Bereich ist über das Schlüsselwort Inhalt anspringbar. :p. Nun beginnt ein neuer Absatz.
Dieser Link markiert eine :link refid=fussnote
reftype=fn.Fussnote:elink.,

die nähere Informationen liefert.

:fn id=fussnote.fussnote
Was zwischen fn und efn steht, erscheint 
dann als kleines Fenster über
dem Link.
:efn.

:euserdoc.

Ein Tag erscheint immer zwischen einem Doppelpunkt und einem Punkt. Ein Bereich wird eingerahmt durch ein Tag und das entsprechende Ende-Tag. Diesem wird einfach ein e im Namen vorangestellt.

Kill-Programm für OS/2

Das Programm ist recht einfach um den Aufruf DosKillProcess herum gestrickt. Für Administrationszwecke ist es sehr nützlich. Man kann damit Programme über ihre Prozessnummer gewaltsam abschiessen. Dabei ist auch eine Verwendung der hexadezimalen Zahlen, wie sie pstat liefert möglich, indem man 0x voranstellt (0x12 = 18).

#define INCL_DOSPROCESS
#include <os2.h>

#include <stdio.h>
#include <stdlib.h>

void Usage(void)
{
	puts("kill pid");
	exit(1);
}

int Digit(char Zeichen)
{
	if (Zeichen>='0' && Zeichen <='9')
		return (Zeichen - '0');
	if (Zeichen>='A' && Zeichen <='F')
		return (Zeichen - 'A' + 10);
	if (Zeichen>='a' && Zeichen <='f')
		return (Zeichen - 'a' +10);
	return -1;
}

long GetValue(char *Str)
{
long Wert = 0;
int Basis = 10;
int Ziffer;

	while (*Str==' ') Str++;
	if (*Str=='0') {
		Basis = 8;
		Str++;
		if (*Str=='x' || *Str=='X') {
			Basis = 16;
			Str++;
		}
	}
	Ziffer = Digit(*Str);
	while (Ziffer>=0) {
		Wert = Wert*Basis + Ziffer;
		if (Ziffer>=Basis) {
			puts("PID not consistent");
			exit(2);
		}
		Str++;
		Ziffer = Digit(*Str);
	}
	return Wert;
}

main(int argc, char **argv)
{
unsigned long ActionCode = DKP_PROCESS;
PID	ProcessID;
int RetValue;


if (argc!=2) Usage();
else {
ProcessID = GetValue(argv[1]);
RetValue = DosKillProcess(ActionCode, ProcessID);
if (RetValue) {
switch(RetValue) {
case 13: // ERROR_INVALID_DATA:
puts("invalid data");
break;
case 217: // ERROR_ZOMBIE_PROCESS:
puts("process terminated,
but parent still not notified");
break;
case 303: // ERROR_INVALID_PROCID:
puts("no such process");
break;
case 305: //ERROR_NOT_DESCENDANT:
puts("not descendant");
break;
default:
puts("unexpected error");
}
}
}
}

 

 

 
 
 
 
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