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2000 Server
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weitere Basisprogramme
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Internet / Netzwerk / Multimedia
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Serverdienste
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Spiele / Updates
Windows 2000
Server:

Zeitgleich wie
Windows 2000 Professional erschienen im
Februar 2000 die Windows 2000 Server Versionen.
Die 2000er Server sind die Nachfolger von
Windows NT 4.0 Server.
Windows 2000
Server vereint grob definiert die Benutzerfreundlichkeit
(Usability) von
Windows 98 und die Sicherheit und Stabilität
der
Windows NT Familie. Dazu kommen neben der
kompletten Überarbeitung neue Features und viele
Verbesserungen. Eines der größten Unterschiede
ist, dass sich Microsoft von dem Konzept des
BDC's und PDC's (Backup / Primary
Domain Controller) verabschiedet
hat. Satt dessen wurde der Verzeichnisdienst
"Active Directory" eingeführt. Ein mächtiges
Tool zur Benutzerverwaltung. Die Registry besteht
weiterhin aus den Systemdateien DEFAULT, SAM,
SECURITY, SOFTWARE und SYSTEM.
Das Standard
Dateisystem
ist weiterhin NTFS in der neuen Version 5, das
wie bei den Vorgängern erst die Features von
Benutzerrechten für Dateien und Verzeichnisse,
Dateikompression in Echtzeit, Quotas und Verschlüsselung
ermöglicht.
Unterschiede
der Server:
- Server
ist für den Einsatz Server ausgelegt.
- Advanced
Server ist für den anspruchsvollen Servereinsatz
ausgelegt.
- Datacenter
Server ist auf schnellere Hardwarezugriffe
ausgelegt.
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Einsatzbereich
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Einfacher
Datei-, Druck-, Intranet-, RAS- Server
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anspruchsvoller Server für Unternehmen
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Rechenzentrum,
Data-Warehouse Anwendungen, schnelle
Datenzugriffe
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maximal unterstützte Prozessoren
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4
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8
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32
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maximaler Arbeitsspeicher
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4 GB
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8 GB
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64 GB
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minimale System Anforderungen
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Eigenschaften
von Windows 2000 Server:
- NTFS Version
5
- Active
Dierctory Verzeichnisdienst
- neue Treiberarchitektur
- kann sich
nicht selber löschen
- FAT und
FAT 32 Unterstützung
- Neue Oberfläche
- erweitertes
Plug and Play
- Remote
Management
- Benutzerverwaltung
- Unterstützung
von 2 Prozessoren
- Unterstützung
bis 4 GB Arbeitsspeicher
- Festplatten
können defragmentiert werden
- Keine
Unterstützung vom Dateiformat
HPFS (von OS/2)
- Keine
Unterscheidung mehr zwischen PDC und BDC
wie beim
NT 4.0 Server
Strukturinformationen:
- Internet
Explorer 5.0 integriert
-
System
File Protection: Schutz vor
überschreiben von Systemdateien und DLL's
- Vielfältige
Vergabe von Benutzerrechten wie Quotas
- Vollständige
ACPIUnterstützung, Suspend to Disk
- APM, mobiler
Einsatz durch effektive Nutzung möglich
- Intelli
Mirror: Weltweit auf eigene Daten zugreifen
(Einstellungen, Prog., etc.)
Systemumgebung:
- Intel
x86 Architektur
- Echtzeitverschlüsselung
des Filesystems mit dem Encrypting
File System
- NTFS Version
5 Dateisystem, dadurch automatische Komprimierung
und Active-Directory Dienste
Besonderheiten:
- Stabilität,
Zuverlässigkeit
- Netzwerkfeatures
wie IPsec, VPN
- relativ
hoher Ressourcenbedarf
- Nur eingeschränkte
Unterstützung von Software für Windows 9.x
Setup:

Die Installation
von Windows 2000 Server ist recht einfach.
Die CD ist bootfähig. Im ersten Schritt der
Installation wird die Festplatte eingerichtet
und die Dateien kopiert, im zweiten wird die
Hardware erkannt und sonstige Einstellungen
vorgenommen. Windows 2000 kann auch von einem
bereits installierten Betriebssystem installiert
werden.

Allerdings
nicht von jedem Betriebssystem, so dass unter
Umständen nur eine Neuinstallation in Frage
kommt.
Wenn allerdings
mehrere Betriebssysteme auf eine Festplatte
installiert werden sollen, ist folgendes zu
beachten:
- Windows
98 / SE / ME kennt FAT16, FAT32, aber kein
NTFS
- Windows
NT 4.0 kennt FAT16 sowie NTFS 4, kann aber
weder FAT32 noch NTFS 5 (NTFS 5 nur ab Service
Pack 4)
- Windows
2000 kennt FAT16, FAT32, NTFS 4 und NTFS
5
Nach der Installation,
die etwa 1/2 Stunde dauert, kann Windows 2000
Server genutzt werden. Windows 2000 Server kann
auch so installiert werden, dass sich ein Benutzer
nicht zwingend mit einem Kennwort anmelden muss.
Sofern sich wichtige Daten auf dem Rechner befinden
oder der Rechner nicht in einem geschützten
Raum steht, sollte auf eine Kennworteingabe
nicht verzichtet werden. Die meiste Hardware
wird erkannt und eingebunden. Das gilt auch
für ISA-Karten. Karten, die nicht erkannt wurden,
können manuell nachinstalliert werden.
Windows 2000
ist nach
Windows NT 4.0 das stabilste Betriebssystem
von Microsoft. Der Unterschied zu NT 4.0 ist,
dass bei Windows 2000 auch spielefähig ist.
Auch die Treiberarchitektur ist anders als bei
NT 4.0. Neue Hardwarekomponenten können dank
Plug and Play recht einfach in das System eingebunden
werden. Die Einbindung und Installation einer
Netzwerkkarte ist wesentlich einfacher als noch
bei NT 4.0.
►
Hier geht es zum vollständigem Setup von Windows
2000 Server - Bild für Bild
Der Bootvorgang:

Der Bootvorgang ist bei Windows 2000 modifiziert
worden. Der Bootvorgang ist komplett grafisch
gehalten. Windows wird gestartet, Treiber und
Dienste werden gestartet. Bis zum Anmeldebildschirm.
Nach dem Einloggen durch einen Benutzer oder
einem Administrator wird von der Datei "REGEDIT.EXE"
eine Sicherungsdatei angelegt. Sollten also
während des Betriebes Veränderungen am Betriebssystem
vorgenommen werden, etwa neue Treiber eingebunden
oder neue Software installiert werden, so werden
diese Veränderungen in der "REGEDIT.EXE" gespeichert.
Die "REGEDIT.EXE" ist solange gültig, bis Windows
2000 neu gestartet wird und der Benutzer den
Anmeldebildschirm sieht. Nach der Anmeldung
werden die veränderten Einstellungen von der
Sicherungsdatei die Datei "REDEDIT.EXE" geschrieben.
Der Vorteil besteht darin, dass das ursprüngliche
(funktionierende) System wiederhergestellt werden
kann, sofern das System durch Veränderungen
instabil werden sollte. Hierzu wird der Rechner
neu gestartet. Nachdem das BIOS durchlaufen
wurde, wird vor dem eigentlichen Start von Windows
die Taste "F8" gedrückt. Es erscheint ein Startmenü.

Hier gibt es auch die Möglichkeit, Windows
mit der letzten bekannten Konfiguration zu starten.
Dadurch wird das System wieder so eingerichtet,
wie es beim letzten Start konfiguriert war,
das bedeutet, die "REGEDIT.EXE" bleibt unverändert.
Die Anmeldung:

Die Anmeldung
beginnt mit der Tastenkombination "Strg+Alt+Entf".

Je nach Benutzer
oder Administrator wird der Benutzername und
das Kennwort eingegeben.
Der Desktop:

Windows 2000
ist prinzipiell vom Desktop her so aufgebaut
wie jede Windows 9x Version oder Windows NT
4.0. Sofern eine Soundkarte erkannt und installiert
wurde, erscheint in der Taskleiste rechts der
obligatorische Lautsprecher. Immer mehr Soundkarten
befinden sich allerdings "onboard" auf dem Motherboard,
so dass erst einmal die Software für das Motherboard
installiert werden muss, um die Soundkarte nutzen
zu können. Was für die Soundkarten gilt, gilt
auch für andere Komponenten, die sich "onbord"
befinden, etwa für Grafikkarten, Netzwerkkarten,
USB-Schnittstellen usw.

Nach einem Klick auf den Start-Button sieht
alles noch aufgeräumt auf. Von hier aus können
installierte Programme aufgerufen oder Dateien
gesucht werden.

Die Startleiste. Verknüpfungen können in
der linken Seite abgelegt werden. Geöffnete
Programme werden in der Startleiste angezeigt.

Die Auswahl der Programme. Man findet sich
eigentlich ziemlich schnell zurecht. Die Verwaltungsprogramme
sind zusammengefasst.

Nach der Installation von Active Directory
ist die Verwaltung um einige Einträge erweitert
worden.
Programme allgemein:
Programme stürzen in der Regel unter Windows
2000 nicht ab, egal, ob sie 16- oder 32-bittig
sind. Denn hier übernimmt das Betriebssystem
das Kommando über die Speicherverwaltung und
weist jedem Programm einen eigenen Speicherbereich
zu. Jedes Programm ist damit isoliert und kann
nicht eigenständig auf Speicherbereiche zugreifen.
Sollte ein Programm einmal abstürzen oder "sich
aufhängen", so werden andere Programme nicht
in Mitleidenschaft gezogen. Das entsprechende
Programm kann über den Task-Manager (wird später
erläutert) beendet werden. Der Speicherbereich
wird nach Beendigung des Programms wieder freigegeben.
So kommt es auch recht selten zu einem so genannten
Bluescreen (siehe auch:
Was
ist ein Bluescreen).
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weiter zu Teil 2
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