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Windows
98: Second Edition:

Im Mai 1999
erschien die zweite Ausgabe von
Windows 98, die Second Edition. Sie ist
zwar im wesentlichen weiterhin Windows 98, kann
aber mit einigen Neuerungen aufwarten.
Erweiterungen gegenüber Windows 98:
- DirectX 6.1 (Grafikschnittstelle)
- Internet Explorer 5.0
- ICS (Internet Connection
Sharing)
- MSN
- Netmeeting (3.0)
- Windows Media Player 6.1
- unterstützt "alte" Windows-Treiber wie
auch neue "WDM"-Treiber
Die interessanteste Neuerung ist ICS. Damit
ist es erstmals möglich, eine bestehende Internetverbindung
mit anderen Rechnern zu teilen. Mit einem Modem
ist es zwar recht langsam, aber es funktioniert.
minimale Systemvoraussetzung:
- 486 DX 66 CPU
- 16 MB RAM
- 300 MB Festplattenspeicher
- CD-Rom Laufwerk
- Diskettenlaufwerk
Setup:
Es gibt mehrere Möglichkeiten, Windows 98
SE zu installieren. Zum einen als Update von
Windows 95 oder 98 und die Installation
als Vollversion. Das Setup läuft dabei nicht
anders als bei
Windows 98.

Die Installation dauert mit der Hardware
von 1999 etwa eine halbe Stunde. Die gängigen
Hardwarekomponenten werden per Plug and Play
erkannt und eingebunden. Komponenten, deren
Treiber Windows nicht zur Verfügung stehen,
können während der Installation vom jeweiligen
Hersteller eingebunden werden. Allerdings sollte
etwa Treiber von Grafikkarten manuell vom jeweiligen
Hersteller nachinstalliert werden, da Windows
nur über Grundtreiber verfügt. Treiber der jeweiligen
Grafikkarten Hersteller verfügen über mehr Funktionen
und verleihen der Grafikkarte mehr Schnelligkeit.
Anmeldung:

Auch unter Windows 98 SE können mehrere Benutzer
eingerichtet werden. Nach dem Start des Betriebssystems
wird der Benutzer aufgefordert, sich einzuloggen.
Echte Sicherheit gibt es aber weiterhin nicht.
Weiterhin ist es möglich, den Anmeldebildschirm
mit Druck auf die "ESC-Taste" zu umgehen.
Startsound:
| Der Startsound
-> |
 |
Desktop:

Entdecken Sie Windows 98. Von hier werden
die Grundfunktionen und die verschiedenen Möglichkeiten,
die Windows bietet, erläutert.

Nach der Installation von "Interaktiver CD-Sampler"
steht eine interaktive Reise durch Windows 98
SE bereit.

Auf dem Desktop sind einige Symbole gegenüber
Windows 98 hinzugekommen. Die MSN Access
Installation und die Möglichkeit, eine Verbindung
mit dem Internet herzustellen. Die Channelleiste,
noch bekannt vom Internet Explorer 4, ist jetzt
verschwunden.

Nach einem Klick auf den Start-Button sieht
alles noch aufgeräumt auf. Von hier aus können
installierte Programme aufgerufen oder Dateien
gesucht werden.

Die Startleiste hat sich nicht wesentlich
verändert. Das Programme, die aktiv sind, werden
in der Startleiste angezeigt. Verknüpfungen
können in den linken Teil der Startleiste abgelegt
werden.

Der Desktop lässt sich auch in einen Aktiv-Desktop
umwandeln. Webseiten können direkt mit dem Desktop
verknüpft und von dort gestartet werden.

Windows kann auch in der SE individuell gestaltet
werden. Verschiedene Desktop Themen stehen zur
Auswahl. Verschiedene dieser Themen sind allerdings
äußerst Farbintensiv und belasten die Grafikkarte
enorm. Zum Desktop werden auch sofort passende
Bildschirmschoner, Sounds und Symbole eingebunden.
Die Farben der Fenster können natürlich auch
noch manuell verändert werden.

Über "Programme" können installierte Programme
gestartet werden. Windows 98 SE bietet eine
Reihe von Systemprogrammen an. Festplatten können
defragmentiert (Defrag), komprimiert (mit Drivespace)
oder auf Fehler hin untersucht werden (mit Scandisk).
Es steht auch ein Programm zur Verfügung, mit
dem überflüssige Dateien gelöscht werden. Außerdem
gibt es noch das Konvertierungsprogramm. Mit
ihm können Festplatten von Fat16 nach Fat32
konvertiert werden.
Programme:
Die meisten Programme werden 1999 als 32
Bit Software programmiert. Allerdings gibt es
immer noch viele Freeware und Shareware Software,
die in 16 Bit programmiert sind, was zur Folge
hat, dass Windows 98 SE auch mal gerne einen
Bluescreen auf den Bildschirm zaubert. Die meisten
Bluescreens sind die Folge von Software, die
auf den gleichen Speicherbereich zugreifen wie
andere Software. Beim schließen dieser Software
wird der genutzte Speicherbereich wieder freigegeben,
egal, ob ein anderes Programm diesen Speicherbereich
noch verwendet oder nicht (siehe auch:
Was
ist ein Bluescreen).

Neu installierte Software forderte meistens
einen Neustart. Das Gleiche war bei einer veränderten
Konfiguration oder bei veränderten Systemeinstellungen
notwendig. Und jedes Mal muss die Windows 98
CD bereitliegen, weil irgendwelche Treiber oder
sonstige Dateien von der CD benötigt werden.
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