Schneller -
einfacher - übersichtlicher = Windows 7
Windows 7, das
bessere Vista ...
Seit
dem 22.Oktober 2009 ist nun
offiziell Windows 7 erschienen.
Windows 7 (Version 6.1.7600 oder
NT 6.1) ist dabei der
Nachfolger von Windows
Vista. Windows Vista
war bei den Käufern nicht sehr
beliebt.
Vista lief nicht
besonders schnell. Damit
Vista einigermaßen schnell
lief, bedurfte es schon eines
schnellen Rechners mit einer
schnellen Grafikkarte sowie etwa
doppelt so viel Arbeitsspeicher
wie bei Windows XP.
Mit Windows 7 hat sich in Sachen
Performance einiges geändert.
Windows 7 ist schlanker und
schneller geworden. Es
läuft auch auf einem Netbook
(kleines Notebook), was mit
Vista nicht möglich wäre. Mit
Windows 7 ist die Bedienbarkeit des
Betriebssystems einfacher
geworden. Viele Kleinigkeiten
wurden gegenüber Vista
verbessert. Einige Programme,
wie etwa das Zeichnenprogramm
"Paint" oder das Textprogramm "WordPad" erhielten die
Bedienoberfläche vom "Office
2007" (Ribbon). In diesem
Test erfahren Sie wie Windows7
funktioniert und ob sich ein
Umstieg lohnt.
Die
Versionen:
Home
Basic
Home
Premium
Home
Premium
N
Profess.
Profess.
N
Ultimate
Ultimate
N
Desktopnavigation
schnelles
Starten
von
Programmen
integrierter
Browser
Internet
Explorer
8
Media
Center
Heimnetzwerk
einrichten
XP-Modus
Datensicherung
über das
Netzwerk
Besserer
Schutz
von
Daten
mit
BitLocker
Arbeiten
zwischen
33
Sprachen
Eingliedern
in eine
Domäne
Die
Versionen "Home", "Home Premium"
und "Ultimate" sind gedacht für
Privatkunden, die Versionen
"Professional", "Business"
und "Enterprise" für Firmen und
Unternehmen.
Windows 7 für
Netbooks:
Windows 7 Starter-Version: Häufig wird Windows 7
bei Netbooks mit der
"Starter-Version"
ausgeliefert. Eine
"Starter"-Version gab es
auch schon für Vista.
Diese abgespeckte
Version ist in einigen Funktionen
eingeschränkt. Es fehlen
zum Beispiel:
- Aero-Glass-Oberfläche
- Taskleisten-Vorschau
- Windows Flip 3D
- Windows Media-Center
- Multi-Touch Support
- Windows DVD-Maker
Dafür kommt die
Starter-Version mit
relativ wenig
Arbeitsspeicher aus.
Aber die Starter-Version
wird als 32-Bit als auch
als 64-Bit-Version
ausgeliefert.
Upgrade von früheren
Windows-Versionen auf Windows 7:
Programme wie
Wordpad, der Rechner oder
Paint wurden überarbeitet
(Ribbon-Interface wie bei
Office 2007).
Neue Anwendungen (zum Beispiel
Kalender, Windows Teamarbeit,
Backup, Windows Defender (Schutz
vor Malware)
Installationsprogramm,
soll durch Verwendung einer
Image-Technik die Installation
von Windows 7 in etwa 20
bis 30 Minuten ermöglichen.
AERO: Bei der neuen Benutzeroberfläche
werfen die Anwendungsfenster
mit halbtransparenten Rahmen
Schatten.
Verbesserte Suchmöglichkeiten.
User Account Control: Verbesserte
Rechte- und Benutzerkonten-Verwaltung,
die das Arbeiten ohne Administrator-Rechte
erleichtern soll, um die Sicherheit
zu erhöhen.
Hilfesystem
namens AP Help, das auf XML
basiert.
Schneller Bootvorgang bei Hybrid-Festplatten
mit nicht-flüchtigem Flash-Speicher.
Volle Unterstützung für das
NX-Bit von Prozessoren zum Schutz
vor Pufferüberläufen.
Unterstützung von RAW-Bilddaten,
wie sie von Digitalkameras erzeugt
werden.
Benutzen von Videoprojektoren
über das Netzwerk.
schnelleres Beenden von festgefahrenen
Prozessen (bei Programmabstürzen
wegen Endlosschleife).
überarbeitete
Taskleiste
minimale Systemvoraussetzungen für
Windows 7:
Prozessor mit 1 GHz (1,5 -
2 GHz empfohlen, bei Ultimate
3 GHz)
1 GB Arbeitsspeicher (empfohlen
1 GB für 32 Bit, für die 64 Bit-Version
2 GB).
16 GB Festplattenspeicher (32
Bit) und 20 GB (64-Bit)
HDCP-kompatible
Grafikkarte und
Monitor, um HD-Videos in
voller Qualität sehen zu können
(ohne HDCP wird die Qualität
automatisch heruntergesetzt)
Der
"Aero-Glass"-Modus. Die Fenster
sind am Rand halbtransparent. Andere
geöffnete Fenster oder der Desktophintergrund
sind wie durch "Milchglas" sichtbar.
Aero-Glass-Modus:
Aero
steht für Authentic, Energetic,
Reflective and Open.
Dieser Grafikmodus beinhaltet die
Unterstützung für 3D-Grafik, Animation
und visuelle Spezialeffekte, die
die bestmögliche Oberfläche mit
Windows 7 möglich machen. Im
Unterschied den früheren XP
wird die komplette Benutzeroberfläche
nicht mehr nur von der CPU, sondern
vom bisher weitgehend brachliegenden
Grafikchip (GPU) berechnet, was
nicht zuletzt die Arbeitsgeschwindigkeit
steigern soll. Dieser Grafikmodus
benötigt folgende Voraussetzungen:
1 GHz 32-Bit
(x86) oder 64-Bit
(x64)-Prozessor
Rechner mit
Rechner mit
1 GB Arbeitsspeicher
Eine
Grafikkarte
mit AGP 8X oder
PCI-Express
(mit 16 Lanes
breitem Bus).
DirectX-9.0-Unterstützung
Shader 2.0
Mindestens 64
MB (besser
128 MB) Grafikkartenspeicher
(Bei hohen Auflösungen,
ab 1600X1200
Pixel, vollen
Details und
vielen gleichzeitig
geöffneten Fenstern
werden 256 MB
empfohlen)
Einen standardkonformen
WDDM-Grafiktreiber
(Windows Vista
Display Driver
Model)
Unterstützte Grafik-Chipsätze:
AMD (früher
ATI Technologies):
alle ATI-Radeon-Grafikchipsätze
ab der X-Serie
sowie die Karten
der 9000-Serie
ab der ATI Radeon
9500.
Nvidia: alle
GeForce-Chipsätze
ab der GeForce-FX-Serie.
Intel: GMA 950,
3000, X3000,
X3100.
XGI: alle Chipsätze
der Volari-Serie
mit Ausnahme
des V3 sowie
dessen Derivate
V3XE und XP5.
S3 Graphics:
alle Chipsätze
der Chrome-Serie.
Ältere Hardware
funktioniert nur noch
eingeschränkt oder wird gar
nicht mehr unterstützt. Das
liegt auch daran, dass sich die
Treiberkonzepte in den letzten
Jahren geändert haben und die
Hersteller für ältere Hardware
die Treiber nicht mehr für
Windows 7 programmiert werden.
Auf der anderen Seite werden für
viel Hardwarekomponenten die entsprechenden
Treiber automatisch installiert,
ohne dass Treiber des jeweiligen
Herstellers installiert werden muss.
Das spart viel Zeit und die Suche
nach dem richtigen Treiber. Viele
ältere Grafikkarten etwa werden
treibermäßig unter 7 nicht mehr
unterstützt. Die XP-Treiber funktionieren
unter 7 nicht, etwa die Treiber
für die älteren Geforce4- oder Atikarten.
Die Grafikkarten funktionieren zwar
unter 7, die Treiber sind aber
"nur" die Treiber von Microsoft.
Ältere Nvidia Geforce4-Karten können
damit ihr Leistungspotential nicht
mehr ausspielen. Auch andere Schnittstellen
auf der Karte, etwa TV-out, werden
nicht mehr angesprochen und können
daher nicht genutzt werden.
Hardwareeinbindung (Drucker oder
Soundkarte):
Drucker, sofern von Windows 7
unterstützt, werden von Windows
7 automatisch eingebunden. Hier
als Beispiel der HP PSC 1200.
Der Vorteil ist, dass keine
zusätzliche Software installiert
werden muss. Das Gerät wird
erkannt und im System
eingebunden.
Alle Funktionen des
Gerätes können genutzt werden. Also
auch der Scanner. Es gibt jedoch
auch viele Drucker, die nicht oder
noch nicht unter Windows 7 unterstützt
werden. Dann muss entweder ein entsprechender
Treiber vom Hersteller gesucht werden,
sofern dieser einen Treiber anbietet.
Im schlimmsten Fall wird das Gerät
nicht angesprochen und es kann nicht
unter Windows 7 genutzt werden.
Soundkarte:
Auch die meisten
Soundkarten, die nicht onboard
sind, werden richtig erkannt und
eingebunden, ohne dass die
Software des Hersteller
installiert werden muss.
Handy:
Auch werden viele Handys
automatisch eingebunden. Das
gilt sowohl für die
Speicherkarte wie auch das
eigentliche Mobiltelefon. In
diesem Fall das LG Viewty
(KU990).
Setup:
Das
Setup läuft nur im Grafikmodus ab
und ist recht unspektakulär. Wie
bei Windows Vista ist die
Installationszeit recht kurz.
Das Setup ist ähnlich wie bei
Vista. Windows 7 unterstützt FAT16
oder FAT32, lässt sich aber selber
nur auf einer NTFS-Partition installieren.
Das dient der Sicherheit des Systems.
Während
der Installation gibt es nur noch
wenige Bilder. Die beendeten Bereiche
werden einfach abgehakt. Während
der Installation werden die
meisten Hardwarekomponenten
erkannt. Spezielle Soundkarten
müssen nach der Installation
separat installiert werden.
Während
des Setups wird ein Benutzer eingerichtet.
Ein Bild für den Benutzer wie
bei Vista kann bei Windows 7
nicht mehr während der
Installation gewählt werden.
Während
des Bootvorgangs ist eine kleine
grafische Animation
zu sehen.
Windows
7 kann, wie seine Vorgänger
auch, sofern es Probleme während
des Betriebes oder mit Treibern
geben sollte, im abgesicherten Modus
gestartet werden. Es gibt auch verschiedene
Optionen zum abgesicherten Modus.
Außerdem gibt es die Möglichkeit,
Windows "mit der letzten bekannten
Konfiguration" starten zu lassen.
Hierzu muss die Taste "F8" gedrückt
werden, bevor Windows startet, also
nach dem Durchlauf vom BIOS. Es
gibt jetzt sogar im unteren Bereich
eine Beschreibung für die einzelnen
Menüpunkte. Neu ist der erste
Punkt "Computer reparieren".
Unten gibt es zu jedem Menüpunkt
eine kurze Beschreibung.