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ME (Millennium
Edition)
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Teil 1:
Übersicht / Setup / Desktop
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Teil 2:
Programme / Einstellungen
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Teil 3:
Internet / Netzwerk / Multimedia
►
Teil 4:
Spiele / Updates
Windows
Millennium:

Im September
2000 erschien die Windows Millennium Edition
(ME). Es ist die letzte Version der 9x Reihe
und ist ein leiser Übergang zu
Windows 2000 oder
XP. Windows ME ist auch weiterhin noch sehr
DOS-lastig. Der Entwicklungsname von Windows
ME war "Georgia".
Windows ME
ist auch ein 16Bit/32Bit-System. Windows ME
unterstützt ansatzweise präemptives Multitasking
der NT-Reihe. Das Betriebssystem kontrolliert
dabei zu einem gewissen Teil die Speicherverwaltung
der aktiven Programme. Probleme gibt es bei
der Stabilität. Windows ME erzeugt schon mal
gerne einen
Bluescreen
(Fehlermeldung mit weißer Schrift auf blauem
Hintergrund) und läuft teilweise ziemlich instabil.
Zwar ist Windows
ME für neuere Hardware besser geeignet als
Windows 98 (Windows ME unterstützt jetzt
UPnP,
Festplatten mit über 128 GB,
Prozessoren mit über 1 GHz, bessere USB-
und FireWire-Unterstützung und das WDM-Treibermodell),
aber trotzdem ist es nicht Multi-Prozessor-fähig
(Multi-Core und Hyper-Threading) und unterstützt
auf Anhieb wie
Windows
98 nicht mehr als 512 MB
Arbeitsspeicher. Mit der Änderung eines
Registry-Eintrages kann man jedoch bis zu 3
GB (wie bei
Windows XP für x86-Systeme) ansprechen,
was jedoch nicht ratsam ist, da Windows ME (laut
Microsoft) mit mehr als 1 GB
Arbeitsspeicher instabil werden könnte
Erweiterungen gegenüber Windows 98 SE:
- DirectX 8.0 (Grafikschnittstelle)
- Internet Explorer 5.5
- Optik ähnelt bereits dem späteren
Windows 2000
- Media Player 7.0
- mehr Assistenten
- Bildbetrachter
- kein "DOS-Modus" mehr
- System Restore erstellt automatisch
in regelmäßigen Abständen eine Kopie der
System-Konfiguration, inklusive aller wichtigen
Dateien. Sollten Probleme mit einer Konfiguration
auftreten, kann der Anwender anhand einer
Liste eine funktionsfähige Konfiguration
auswählen und das System wieder in diese
Konfiguration bringen. Der Anwender kann
jederzeit auch selbst eine solche Kopie
anlegen.
- System File Protection schützt die wichtigsten
Betriebssystemdateien vor Löschen oder Überschreiben.
Damit ist gewährleistet, dass diese Dateien
dem Betriebssystem immer zur Verfügung stehen.
minimale Systemvoraussetzung:
- Pentium 150 CPU
- 32 MB RAM
- 320 MB Festplattenspeicher
- CD-Rom Laufwerk
- Diskettenlaufwerk
Setup:
Es gibt mehrere Möglichkeiten, Windows ME
zu installieren. Zum einen als Update von
Windows 98 (SE),
als Update von
Windows 95 und die Vollversion. Das Setup
hat sich im Gegensatz zu
Windows 98 SE von der Optik erheblich geändert..


Die Installation dauert mit der Hardware
des Jahres 2000 etwa eine halbe Stunde. Die
gängigen Hardwarekomponenten werden per Plug
and Play erkannt und eingebunden. Komponenten,
deren Treiber Windows nicht zur Verfügung stehen,
können während der Installation vom jeweiligen
Hersteller eingebunden werden. Allerdings sollte
etwa Treiber von Grafikkarten manuell vom jeweiligen
Hersteller nachinstalliert werden, da Windows
nur über Grundtreiber verfügt. Treiber der jeweiligen
Grafikkarten Hersteller verfügen über mehr Funktionen
und verleihen der Grafikkarte mehr Schnelligkeit.
►
Hier geht es zum kompletten Setup von Windows
ME - Bild für Bild
Anmeldung:

Der Anmeldebildschirm, wenn Windows gestartet
wird. Es wird ein Kennwort verlangt. Wie die
Versionen vorher aber auch, kann die Eingabe
durch die "ESC"-Taste umgangen werden.

Sind mehrere Benutzer installiert, ändert
sich auch der Anmeldebildschirm.

Auch für ein eingerichtetes Netzwerk gibt
es einen Anmeldebildschirm
Auch unter Windows ME können mehrere Benutzer
eingerichtet werden. Nach dem Start des Betriebssystems
wird der Benutzer aufgefordert, sich einzuloggen.
Sicherheit gibt es aber weiterhin nicht. Weiterhin
ist es möglich, den Anmeldebildschirm mit Druck
auf die "ESC-Taste" zu umgehen.
Startsound:
| Der Startsound
-> |
 |
Desktop:

Der Desktop von Millennium sieht ziemlich
aufgeräumt auf. Neu in der Startleiste und auf
dem Desktop ist das Symbol für den Windows Media
Player.

Die Startleiste . Das Programme, die aktiv
sind, werden in der Startleiste angezeigt. Verknüpfungen
können in den linken Teil der Startleiste abgelegt
werden.

Beim Klick auf den Startbutton öffnet sich
das Startmenü. Über "Programme" können installierte
Programme gestartet werden. Windows ME bietet
eine Reihe von Systemprogrammen an. Festplatten
können defragmentiert (Defrag), komprimiert
(mit Drivespace) oder auf Fehler hin untersucht
werden (mit Scandisk). Es steht auch ein Programm
zur Verfügung, mit dem überflüssige Dateien
gelöscht werden. Außerdem gibt es noch das Konvertierungsprogramm.
Mit ihm können Festplatten von Fat16 nach Fat32
konvertiert werden.

Auch im Bereich der Spiele tat sich Einiges.
Es stehen mehr Spiele zur Verfügung als bei
den Vorgängerversionen, die im und über das
Internet gespielt werden können.

Der Aktive - Desktop mit dem Desktop Thema
"Windows ME". Der Desktop erinnert schon ein
bisschen an
Windows
2000.

Windows kann auch mit der Millennium Edition
individuell gestaltet werden. Verschiedene Desktop
Themen stehen zur Auswahl. Verschiedene dieser
Themen sind allerdings äußerst Farbintensiv
und belasten die Grafikkarte enorm. Zum Desktop
werden auch sofort passende Bildschirmschoner,
Sounds und Symbole eingebunden. Die Farben der
Fenster können natürlich auch noch manuell verändert
werden.

Je nach installiertem Desktop Thema gibt
es auch passend zum Thema animierte Mauszeiger.
Die meisten Programme werden im Jahre 2000
als 32 Bit Software programmiert. Allerdings
gibt es immer noch viele Freeware und Shareware
Software, die in 16 Bit programmiert sind, was
zur Folge hat, dass Windows 98 ME auch mal gerne
einen Bluescreen auf den Bildschirm zaubert.
Die meisten Bluescreens sind die Folge von Software,
die auf den gleichen Speicherbereich zugreifen
wie andere Software. Beim schließen dieser Software
wird der genutzte Speicherbereich wieder freigegeben,
egal, ob ein anderes Programm diesen Speicherbereich
noch verwendet oder nicht (siehe auch:
Was
ist ein Bluescreen).

Neu installierte Software forderte meistens
einen Neustart. Das Gleiche war bei einer veränderten
Konfiguration oder bei veränderten Systemeinstellungen
notwendig. Und jedes Mal muss die Windows ME
CD bereitliegen, weil irgendwelche Treiber oder
sonstige Dateien von der CD benötigt werden.

Auch die Hilfe und der Support ist noch einmal
erweitert worden.
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