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Windows
Media Center Edition (MCE)
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Übersicht / Setup / Desktop
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weitere Programme
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Internet / Netzwerk
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Teil 5:
Multimedia
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Teil 6:
Spiele / Updates / Service Packs
Windows XP
Media Center Edition:

Windows
XP Media Center Edition war bis zur Version
2005 kein Betriebssystem, was käuflich erworben
werden konnte, sondern wird nur mit speziellen
Computern inklusive Fernbedienung ausgeliefert
wurde. Grundsätzlich ist die Media Center Edition
ein Windows XP Professional, dass aber speziell
für Video- und Audiowiedergabe ausgelegt ist.
Der PC besitzt unter anderem einen USB Infrarot
Empfänger und eine Hauppauge-PVR-Karte.
Der folgende Beitrag
beschäftigt sich mehr mit dem Betriebssystem
und weniger mit den Audio- und Videoeigenschaften,
da diese Software mit unterschiedlichen PC's
mitgeliefert wird. Die Rechner, mit denen die
Media Center Edition ausgeliefert wird, besitzen
unterschiedliche Hardwarekomponenten und erzielen
damit auch unterschiedliche Ergebnisse.
Allgemeine Infos
und Versionen zu Windows
XP
►
Hier
Versionen:
Mittlerweile sind vier Versionen
der MCE erschienen.
Windows XP Media Center Edition
(2002)
(Codename: "eHome")
Sie stellt den Startschuss der
Fa. Microsoft im Wohnzimmer
dar. Die Version 2002 wurde
jedoch nur in Amerika und China
vertrieben.
Windows XP Media Center Edition
2003
(Codename: "Freestyle")
Enthielt neben anderen kleinen
Änderungen die Unterstützung
für Radioempfang.
Windows XP Media Center Edition
2004
(Codename: "Harmony")
Mit der Version 2004 wurde der
Startschuss in einigen europäischen
Ländern gegeben. Jedoch konnte
man dieses Betriebssystem ausschließlich
als Bestandteil eines Komplettsystem
käuflich erwerben. Die Unterstützung
an kompatibler Hardware (Grafikkarte,
TV-Karte) war jedoch noch recht
eingeschränkt. Sie ist aber
durchaus als sehr ernste Multimedia-Wohnzimmer-Anwendung
in vielen Systemen im Einsatz.
Die Version 2004 wird seit dem
Oktober 2004 nicht mehr vertrieben
und kann nur noch in Restbeständen
einzelner Herstellern auf Grund
von Lagerbeständen auftauchen.
Windows XP Media Center Edition
2005
(Codename: "Symphony")
Der Codename wurde von Microsoft
gewählt, um zukünftige und bestehende
"Wohnzimmerwelten" multimedial
mit dem Betriebssystem Windows
zu betreiben. Das Betriebssystem
basiert auf Microsoft Windows
XP
Professional mit integriertem
Service Pack 2. Die "MCE" unterscheidet
sich von der "normalen" Windows
Version durch eine Vielzahl
von Multimediaerweiterungen
wie z. B. "TV - einschließlich
Record", Bilder-Dia-Shows und
Musik. Da die Software mittlerweile
mit einer System-Builder-Lizenz
erhältlich ist, bietet sich
die Möglichkeit, auch eigene
"Multimediasysteme" zu bauen.
Am 14. Oktober 2005 erschien
ein größeres Updatepaket - Windows
XP Media Center Edition 2005
Rollup 2 (Codename: "Emerald")
- , das neben einigen kleineren
Patches vor allem die Unterstützung
für die Kommunikation mit der
Xbox 360 enthält.
Media Center
2004: Features im Überblick:
Betriebssystem
Heimkino
- Fernsehen
- Senderabstimmung
und Fernsehprogramme via Internet
- Videoaufzeichnung
im Microsoft-Format dvr-ms
- Automatische
Aufzeichnung von Fernsehserien
- Time-Shift-Recording
(gleichzeitiges Aufnehmen und zeitversetztes
Abspielen von Fernsehsendungen)
Multimedia
- Audio-Wiedergabe
mit Playlists
- Video-Wiedergabe
- DVD-Wiedergabe
mit Jugendschutz
- Radio-Empfang
- PC-Spiele
- Diashow
Windows XP Media
Center Edition 2005:
-
Neuere kompaktere
Oberfläche
-
Windows Media
Player 10
-
Windows Movie
Maker 2.5
-
Unterstützung
von mehr als einen TV-Tuner, dadurch ist
zeitversetztes Fernsehen möglich
-
HDTV Unterstützung
-
eingebaute
Funktionen zum Brennen von CD's und DVD's
-
Unterstützung
von kabelloser Übertragung von Mediadaten
-
Onlinedienste
bieten direkt in der Online-Galerie des
Media Centers Kinofilme, Nachrichten und
Spiele an.
Setup:

Die Installation
der Media Center Edition ist recht einfach und
ist vergleichbar mit dem Setup von
XP Professional. Die CD ist bootfähig. Im
ersten Schritt der Installation wird die Festplatte
eingerichtet und die Dateien kopiert, im zweiten
wird die Hardware erkannt und sonstige Einstellungen
vorgenommen.

Während der
Installation kann die Netzwerkkarte, sofern
vorhanden oder erkannt, eingestellt werden.
Wenn allerdings
mehrere Windows Betriebssysteme auf eine Festplatte
installiert werden sollen, ist folgendes zu
beachten:

 |
Für
die Installation sollte benötigt man doch etwas
Zeit. Windows XP Media Center Edition kann auch
so installiert werden, dass sich ein Benutzer
nicht zwingend mit einem Kennwort anmelden muss.
Die meiste Hardware wird erkannt und eingebunden.
Das gilt allerdings nicht mehr für ISA-Karten.
Diese werden nicht unterstützt.
Sofern Komponenten
während der Installation nicht erkannt wurden,
können diese nach der Installation manuell recht
einfach nachinstalliert werden. Im letzten Teil
des Setups wird dann das eigentliche Media Center
installiert und konfiguriert.
|
►
Hier geht es zum vollständigem Setup von Windows
XP
Der Bootvorgang:

Der Bootvorgang
läuft, wie auch bei Windows 2000, komplett grafisch
ab.
 |
Windows
XP kann auch, sofern es Probleme während
des Betriebes oder mit Treibern geben sollte,
im abgesicherten Modus gestartet werden. Es
gibt auch verschiedene Optionen zum abgesicherten
Modus. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Windows
"mit der letzten bekannten Konfiguration" starten
zu lassen.
Von hier aus kann aber auch im
"abgesicherten" Modus gestartet
werden. Es werden nur die
notwendigsten Treiber geladen.
Um zu diesem Fenster zu gelangen,
muss die Taste "F8" gedrückt
werden, bevor Windows startet, also nach dem
Durchlauf vom BIOS.
|

Sofern es einen Fehler beim booten gab,
erscheint vor dem eigentlichen Bootvorgang
dieses Fenster. Von hier aus kann XP
entweder "normal" oder auch im abgesicherten
Modus gestartet werden.
Anmeldung:

Sofern während
der Installation mehrere Benutzer eingerichtet
wurden, erscheint ein Anmeldebildschirm.

Sofern ein
Benutzer ein Kennwort vergeben hat, muss dieses
eingegeben werden. Ein Druck auf die "ESC"-Taste
wie bei Windows 9x funktioniert nicht mehr.
Desktop:

Beim ersten
Start von Windows XP Media Center Edition ist
nicht viel zu sehen. Nur der Desktop, die Starleiste
und einige Symbole in der Startleiste unten
rechts. Das Betriebssystem wird mit einer Auflösung
von 800 x 600 Pixel gestartet. Eine Auflösung
von 640 x 480 ist nur noch in Ausnahmen möglich.

Da das Betriebssystem basismäßig ein
XP-Professional ist, ist auch die Menüführung
mit dem von
XP-Professional identisch.

Die Startleiste. Verknüpfungen können in
der linken Seite abgelegt werden. Geöffnete
Programme werden in der Startleiste angezeigt.
Beim ersten Start von XP Media Center Edition
sind nur wenige Symbole in der Startleiste zu
sehen.


Nach einiger Zeit melden sich allerdings
die ersten Assistenten. Windows fordert zu einer
Windows-Tour auf. Wird diese Meldung ignoriert
der klickt man auf das X , so erscheint
dieser Hinweis nach jedem Neustart. So wird
der User quasi gezwungen, die Tour zu starten.
Außerdem erschein ein Hinweis zur Produktaktivierung.

Hinweis, dass neue Updates zur Verfügung
stehen.

Sofern eine Neue Netzwerkkarte erkannt und
installiert wurde, wird angezeigt, dass die
Karte installiert worden ist.
 Produktaktivierung:
Windows XP ist Media Center Edition muss
wie
Windows XP aktiviert werden. Eine Produktaktivierung
wird bei Neuinstallation, Servicepackinstallation
und bei Hardwarewechsel nötig. Innerhalb von
30 Tagen muss bei Microsoft telefonisch, bzw.
per Mail ein 50stelliger Code durchgegeben werden
Falls die Aktivierung nicht erfolgt, versagt
XP seinen Dienst. Die Verkaufsversionen
sind:
- vorinstallierte OEM Version (hier hat
der Hersteller des PCs die erste Aktivierung
erledigt) Einige OEM Versionen sind auch
mit dem BIOS verdongled, hier entfällt die
Aktivierung ebenfalls.
- normale Handelsversion (Update/Vollversion:
bei der Installation oder innerhalb 30 Tage
muss der Anwender sich aktivieren)
- Volumenlizenz (Hier entfällt die Aktivierung,
Volumenlizenzen gibt es ab 5 Arbeitsplätzen)
Die Oberfläche kann allerdings auch in eine
"klassische" Oberfläche umgewandelt werden,
falls die neue Bedienung zu gewöhnungsbedürftig
sein sollte.

Hierzu genügt ein Klick mit der rechten Maustaste
auf den Start-Button. Nach einem weiteren Klick
auf "Eigenschaften" kann zwischen der neuen
und der klassischen Oberfläche gewählt werden.

Die "klassische" Ansicht. Der Arbeitsplatz,
die Netzwerkumgebung oder die "Eigenen Dateien"
befinden sich wieder auf dem Desktop. Die Icons
wirken etwas dreidimensionaler

Die Tour durch Windows XP Media Center Edition.
Animiert wird durch das Betriebssystem geführt.
Programme allgemein:
Programme stürzen in der Regel unter
Windows XP nicht ab, egal, ob sie 16- oder
32-bittig sind. Denn hier übernimmt das Betriebssystem
das Kommando über die Speicherverwaltung und
weist jedem Programm einen eigenen Speicherbereich
zu. Jedes Programm ist damit isoliert und kann
nicht eigenständig auf Speicherbereiche zugreifen.
Sollte ein Programm einmal abstürzen oder "sich
aufhängen", so werden andere Programme nicht
in Mitleidenschaft gezogen. Das entsprechende
Programm kann über den Task-Manager (wird später
erläutert) beendet werden. Der Speicherbereich
wird nach Beendigung des Programms wieder freigegeben.
So kommt es auch recht selten zu einem so genannten
Bluescreen (siehe auch:
Was ist ein Bluescreen).
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weiter zu Teil 2
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