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XP Home
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Teil 1:
Übersicht / Setup / Desktop
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Teil 2:
Programme / Einstellungen / Remoteverbindung
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Teil 3:
weitere Programme
►
Teil 4:
Internet / Netzwerk / Multimedia
►
Teil 5:
Spiele / Updates / Service Packs
Windows XP Home:
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Windows XP ist eigentlich der Nachfolger
von
Windows 98. Dabei vereint XP die Versionen
9x, mit der Stabilität von
NT 4.0 und
2000. Außerdem gibt es zwei Varianten. Eine
Home und eine
Professional. Zwei Versionen - für den Heimanwender
und für Firmen - sollte es ja auch schon beim
Windows 2000 geben. Microsoft entschied
sich dann aber nur für eine Professional Version.
Windows XP ist zum Einen eine Weiterentwicklung
von
Windows 2000 Professional und bietet einige
Interessante Features. So ist es erstmals möglich,
während einer laufenden Session den Benutzer
zu wechseln. Das wurde auch Zeit, denn bei Linux
ist dies schon seit Jahren möglich. Wie auch
schon bei
Windows 2000 gibt es keinen DOS Kern mehr,
sondern nur eine DOS - Emulation. Die Unterschiede
zwischen Windows XP Home und
Professional liegen im im Detail (siehe
Tabelle weiter unten). Windows XP
Professional bietet ein paar Funktionen
mehr. So kann XP Home zum Beispiel nicht an
eine Domäne eingebunden werden. XP steht übrigens
für eXPerience (Erfahrung oder Erlebnis).
Allgemeine Infos
und Versionen zu XP
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Hier
Updatevarianten:
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Funktionen |
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Neue Benutzeroberfläche |
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Netzwerk Installationsassistent |
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Windows Messenger |
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Hilfe und Support Center |
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Windows MediaPlayer 8 |
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Fortgeschrittene Unterstützung für
Laptops (u. a. ClearType-Unterstützung,
DualView, Verbesserung der Energieverwaltung)
- arbeiten Sie unterwegs ebenso effektiv
wie am Arbeitsplatz. |
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Drahtlose Verbindungen - automatische
drahtlose 802.1x-Netzwerkkonfiguration. |
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Remotedesktop - Durch Remotezugriff
auf den PC mit Windows XP Professional
über einen anderen Windows-PC stehen
auch unterwegs alle Daten und Anwendungen
zur Verfügung. |

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Offlinedateien und -ordner -
Zugreifen auf Dateien und Ordner in
einer Netzwerkfreigabe, wenn keine Verbindung
zum Server besteht |

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Verbesserungen beim Starten und bei
der Energieverwaltung - schnellere
Boot- und Wiederherstellungszeiten. |
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Multitasking - mehrere Anwendungen
können gleichzeitig ausgeführt werden. |
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Skalierbare Prozessorunterstützung
- Unterstützung von bis zu zwei Prozessoren. |

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Firewall für Internetverbindungen
- automatischer Schütz des PCs vor nicht
autorisiertem Zugriff aus dem Internet. |
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Datenschutz in Internet Explorer
6 - persönliche Daten werden beim
Besuchen von Websites geschützt. |
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Verschlüsselndes Dateisystem
(EFS) - schützt private Daten in Dateien,
die mithilfe des NTFS-Dateisystems auf
der Festplatte gespeichert sind. |
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Zugriffssteuerung - Beschränken
des Zugriffs auf ausgewählte Dateien,
Anwendungen und andere Ressourcen. |
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Zentrale Verwaltung - mit Windows
XP Professional-Systemen in einer Windows
Server-Domäne können die Vorteile der
leistungsstarken Tools für die Verwaltung
und Sicherheit genutzt werden. |
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Gruppenrichtlinien - vereinfachen
das Verwalten von Benutzer- oder Computergruppen. |
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Softwareinstallation und Wartung
- automatisches Installieren, Konfigurieren,
Reparieren oder Entfernen von Softwareanwendungen. |
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Servergespeicherte Benutzerprofile
- Zugriff auf alle Dokumente und Einstellungen,
unabhängig davon, wo eine Anmeldung
durchgeführt wurde. |
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Remoteinstallationsdienst (Remote
Installation Service, RIS) - Unterstützt
Installationen von Remotebetriebssystemen,
bei denen Desktops über das Netzwerk
installiert werden können. |
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Ein weltweit geltendes Binärformat
- ermöglicht das Eingeben von Text in
einer beliebigen Sprache und das Ausführen
einer beliebigen Sprachversion von Win32-Anwendungen
unter einer beliebigen Sprachversion
von Windows XP. |
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Mehrsprachige Benutzeroberfläche
(Multi-Lingual User Interface, MUI)
- ermöglicht das Ändern der Sprache
der Benutzeroberfläche um Dialogfelder,
Menüs, Hilfedateien, Wörterbücher, Tools
zur Rechtschreibprüfung usw. in der
Sprache der Wahl anzuzeigen. |

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minimale Systemvoraussetzung:
- Pentium II 300 CPU
- 128 MB RAM
- 1,5 GB Festplattenspeicher
- CD-Rom Laufwerk
Setup:

Windows XP läuft nicht mehr auf einem Computer
mit einer 486er CPU. Ein Computer mit einem
Pentium-Prozessor muss es sein. Allerdings läuft
XP auf einem Pentium-200 Pentium äußerst
langsam.

Die Installation
von
Windows XP ist recht einfach. Es ist auch
möglich,
Windows XP aus einem bereits installiertem
Betriebssystem zu installieren. Außerdem können
mehrere Betriebssysteme parallel installiert
werden. Ebenso ist es möglich mehrere XP-Versionen
neben einander laufen zu lassen. Die CD ist
bootfähig. Im ersten Schritt der Installation
wird die Festplatte eingerichtet und die Dateien
kopiert, im zweiten wird die Hardware erkannt
und sonstige Einstellungen vorgenommen.

Windows XP ist allerdings nicht von jedem
Betriebssystem aus installierbar, so dass unter
Umständen nur eine Neuinstallation in Frage
kommt.

Während der
Installation kann die Netzwerkkarte, sofern
vorhanden oder erkannt, eingestellt werden.
Wenn allerdings
mehrere Windows Betriebssysteme auf eine Festplatte
installiert werden sollen, ist folgendes zu
beachten:
Nach der Installation,
die etwa 1/2 Stunde dauert, kann Windows XP
genutzt werden. Windows XP Home kann auch so
installiert werden, dass sich ein Benutzer nicht
zwingend mit einem Kennwort anmelden muss. Das
gilt allerdings nicht mehr für ISA-Karten. Diese
werden nicht unterstützt..
Sofern Komponenten
während der Installation nicht erkannt wurden,
können diese nach der Installation manuell recht
einfach nachinstalliert werden.
►
Hier geht es zum vollständigem Setup von Windows
XP
Der Bootvorgang:

Der Bootvorgang
läuft, wie auch bei Windows 2000, komplett grafisch
ab. Sofern XP nicht inklusiv Service Pack 2
installiert wird, wird angezeigt, um welche
Version von XP es sich handelt.
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Windows
XP kann auch, sofern es Probleme während
des Betriebes oder mit Treibern geben sollte,
im abgesicherten Modus gestartet werden. Es
gibt auch verschiedene Optionen zum abgesicherten
Modus. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Windows
"mit der letzten bekannten Konfiguration" starten
zu lassen.
Von hier aus kann aber auch im
"abgesicherten" Modus gestartet
werden. Es werden nur die
notwendigsten Treiber geladen.
Um zu diesem Fenster zu gelangen,
muss die Taste "F8" gedrückt
werden, bevor Windows startet, also nach dem
Durchlauf vom BIOS.
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Sofern es einen Fehler beim booten gab,
erscheint vor dem eigentlichen Bootvorgang
dieses Fenster. Von hier aus kann XP
entweder "normal" oder auch im abgesicherten
Modus gestartet werden.
Anmeldung:

Sofern während
der Installation mehrere Benutzer eingerichtet
wurden, erscheint ein Anmeldebildschirm.

Sofern ein
Benutzer ein Kennwort vergeben hat, muss dieses
eingegeben werden. Ein Druck auf die "ESC"-Taste
funktioniert nicht mehr.
Desktop:

Beim ersten
Start von
Windows XP ist nicht viel zu sehen. Nur
der Desktop, die Starleiste und einige Symbole
in der Startleiste unten rechts. Das Betriebssystem
wird mit einer Auflösung von 800 x 600 Pixel
gestartet. Eine Auflösung von 640 x 480 ist
nicht mehr möglich, der Rechner beherbergt eine
sehr alte Grafikkarte. Die neue Oberfläche hat
den Namen "Luna".

Nach einem Klick auf den Start-Button erscheint
eine neue Menüstruktur. Sie ist völlig anders
als bei den vorherigen Windows-Versionen.

Die Startleiste. Verknüpfungen können in
der linken Seite abgelegt werden. Geöffnete
Programme werden in der Startleiste angezeigt.
Beim ersten Start von XP sind nur wenige Symbole
in der Startleiste zu sehen.
Die Oberfläche kann allerdings auch in eine
"klassische" Oberfläche umgewandelt werden,
falls die neue Bedienung zu gewöhnungsbedürftig
sein sollte.

Hierzu genügt ein Klick mit der rechten Maustaste
auf den Start-Button. Nach einem weiteren Klick
auf "Eigenschaften" kann zwischen der neuen
und der klassischen Oberfläche gewählt werden.

Die "klassische" Ansicht. Der Arbeitsplatz,
die Netzwerkumgebung oder die "Eigenen Dateien"
befinden sich wieder auf dem Desktop.

Die Tour durch Windows XP. Animiert wird
durch das Betriebssystem geführt.


Nach einiger Zeit melden sich allerdings
die ersten Assistenten. Windows fordert zu einer
Windows-Tour auf. Wird diese Meldung ignoriert
der klickt man auf das X , so erscheint
dieser Hinweis nach jedem Neustart. So wird
der User quasi gezwungen, die Tour zu starten.
Außerdem erschein ein Hinweis zur Produktaktivierung.
Produktaktivierung:

Windows XP ist das erste Produkt, dass nach
der Installation bei Microsoft aktiviert werden
muss. Eine Produktaktivierung wird bei Neuinstallation,
Servicepackinstallation und bei Hardwarewechsel
nötig. Innerhalb von 30 Tagen muss bei Microsoft
telefonisch, bzw. per Mail ein 50stelliger Code
durchgegeben werden Falls die Aktivierung nicht
erfolgt,
Windows XP seinen Dienst. Die Verkaufsversionen
sind:
- vorinstallierte OEM Version (hier hat
der Hersteller des PCs die erste Aktivierung
erledigt) Einige OEM Versionen sind auch
mit dem BIOS verdongled, hier entfällt die
Aktivierung ebenfalls.
- normale Handelsversion (Update/Vollversion:
bei der Installation oder innerhalb 30 Tage
muss der Anwender sich aktivieren)
- Volumenlizenz (Hier entfällt die Aktivierung,
Volumenlizenzen gibt es ab 5 Arbeitsplätzen)
Programme allgemein:
Programme stürzen in der Regel unter Windows
XP nicht ab, egal, ob sie 16- oder 32-bittig
sind. Denn hier übernimmt das Betriebssystem
das Kommando über die Speicherverwaltung und
weist jedem Programm einen eigenen Speicherbereich
zu. Jedes Programm ist damit isoliert und kann
nicht eigenständig auf Speicherbereiche zugreifen.
Sollte ein Programm einmal abstürzen oder "sich
aufhängen", so werden andere Programme nicht
in Mitleidenschaft gezogen. Das entsprechende
Programm kann über den Task-Manager (wird später
erläutert) beendet werden. Der Speicherbereich
wird nach Beendigung des Programms wieder freigegeben.
So kommt es auch recht selten zu einem so genannten
Bluescreen (siehe auch:
Was ist ein Bluescreen).
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weiter zu Teil 2
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