
Protokoll DNS
DNS:
Ein wichtiger Dienst für das Web ist das Domain Name System (RFC1034, RFC1035). Dieser wandelt ASCII-Zeichenketten in IP-Adressen um. Die Notwendigkeit für DNS ergibt sich aus der Tatsache, dass begriffliche Namen für den User besser zu handhaben sind. Das DNS ist eine verteilte Datenbank, die den Namensraum im Internet verwaltet.
Wählt man also eine Webseite an, so gibt man in der Adressleiste des Browsers den Namen der jeweiligen Webseite ein, etwa www.compu-seite.de, oder auch http://www.compu-seite.de. DNS wandelt diesen Namen in eine IP-Adresse um und leitet diese weiter.
Rechner, die für diese Zuordnung von Namen zu IP-Adressen und umgekehrt verantwortlich sind, heißen Domain Name Server oder auch Name Server.
Mehrere Domains können einer IP-Adresse zugeordnet werden.
Eine Domain wird wie folgt aufgelöst:
62.146.82.42
Rechnername.Subdomain.Toplevel-Domain.Domain
Die Toplevel-Domain entspricht der Landeskennung (.de, .ch, .at) bzw. der Art der Organisation (.org, .edu, .com). Wobei eine systematische Zuordnung der Länderkennung erst in V6 vorgesehen ist. Da das System aus den USA stammt waren die ersten Endungen .com (company), .edu (education), .org (non-commercial organisation) und .net (network).
Für die Vergabe von Domains ist das Network Information Center zuständig (NIC - für Deutschland: DeNIC). Hier wird auch der Name der Domain zuerst beantragt, bevor er genutzt werden kann. Als Rechnername wird standardmäßig www eingetragen um zu zeigen, dass ein Webserver angesprochen wird. Es können aber auch andere Rechnernamen oder eine Subdomain vorangestellt werden. http://Compu-Seite.de führt zum gleichen Ergebnis wie http://www.compu-seite.de






















