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DSL

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siehe auch: DSL installieren - Hardwarekunde - der Weg ins Internet
siehe auch: Manuelle Internet-Verbindung einrichten -> Hier

Einen DSL-Anschluss zu installieren ist recht leicht. Es sind dazu nur wenige Schritte nötig.

1. Schritt

Von der TAE-Anschlussdose aus führen Sie das Anschlusskabel zum DSL-Splitter, der den Datenstrom vom Telefonverkehr trennt. Der Splitter hat eine spezielle Buchse für das Kabel, das zum DSL-Modem führt. Falls sich die anzuschließenden Komponenten z.B. sich in unterschiedlichen Räumen befinden, können Sie den DSL-Splitter auch mit Hilfe einer Klemmleiste installieren. Drei weitere, nebeneinander liegende Buchsen gleichen denen in der TAE-Dose (NFN-Dose). Sollten Sie einen DSL-Splitter von der Baureihen bis 01 /2002 benutzen, beachten Sie die Hinweise zum DSL-Splitter.

Bei einem analogen Anschluss, schaltet Sie den Splitter zwischen den vorhandenen Telefon und der TAE-Dose. In den Splitter dürfen Sie in diesem Fall – abgesehen vom DSL-Modemkabel – lediglich die Analogen-Geräte (Telefon, Anrufbeantworter, Fax…) angeschlossen haben. Für eine TAE-Dosen-Anlage besitzt der DSL-Splitter eine Klemmleiste.
Weitere Informationen zur TAE-Dosen-Anlage unter TAE-Anschlusstechnik.

Arcor-Starterbox Versatelbox Arcor Easybox W-Lan Frutzbox

Mittlerweile bieten verschiedene Provider so genannte Starterboxen (Bilder oben Starterbox von Arcor und Versatel, Arcor EasyBox, Fritzbox mit W-Lan) an. Diese Starterboxen vereinen NTBA, Splitter sowie einen A/B-Wandler.

Bei den nachfolgenden Abbildungen sind die grundsätzlichen Anschlüsse und Verbindungen aufgezeigt. Bei heutigen DSL-Anschlüssen wird der DSL-Splitter durch eine Starterbox ersetzt. Bei vielen älteren DSL-Verbindungen kommen allerdings noch ältere Komponenten zum Einsatz

DSL mit Analogen-Anschluss

Abb. 1: DSL klassisch mit Analogen-Anschluss

Wer schon einen ISDN-Anschluss hat, schaltet den Splitter zwischen den vorhandenen NTBA und die TAE-Dose. In den Splitter dürfen Sie in diesem Fall – abgesehen vom DSL-Modemkabel – lediglich einen Stecker in die mittlere Buchse stecken. An den NTBA werden die ISDN-Geräte oder -Telefonanlage angeschlossen. Weitere Informationen unter ISDN-Anschlusstechnik.

DSL mit ISDN-Anschluss

Abb. 2: DSL mit ISDN-Anschluss. Vom Splitter aus geht ein Kabel zum NTBA und ein Kabel zum Rechner.

2. Schritt:

DSL mit DSL-Modem und Netzwerkkarte

Verbinden Sie das Netzwerkkabel mit dem DSL-Splitter und dem DSL-Modem. Das DSL-Modem benötigt eine zusätzliche Stromversorgung. Abschließend verbinden Sie das Netzwerkkabels mit dem DSL-Modem und der Netzwerkkarte.

DSL Anschluss mit Splitter
Abb. 3: DSL mit DSL-Modem und Netzwerkkarte

DSL Anschluss mit Starterbox

Abb. 4: DSL mit Starterbox. Hier wird das DSL-Modem an die Starterbox (DSL-BOX) angeschlossen. Außerdem ist ein A/B-Wandler in der Starterbox integriert. Sowohl analoge als auch ISDN-Telefone oder Faxgeräte können angeschlossen werden. Die Netzwerkkarte des Rechners (oder Notebook) wird am DSL-Modem angeschlossen.

 

DSL Anschluss mit Fritzbox und W-Lan

Abb. 5: DSL-mit DSL-Box. Hier enthält die DSL-Box (Fritzbox oder Arcor bzw. Vodafone -Easybox) bereits das DSL-Modem. Meistens wird die Box auch mit W-Lan ausgeliefert.

 

 

DSL Verbindung mit W-Lan Router

Abb. 6: DSL-Anschluss mit Router. Die Starterbox wird mit einem DSL-Router verbunden. Viele Router haben ein DSL-Modem integriert. Ist im Router kein DSL-Modem integriert, wird das DSL-Modem zwischen der Starterbox und dem Router angeschlossen. Die Rechner werden dann mit dem Router verbunden. W-Lan Router werden mit den Rechnern oder Notebooks kabellos eingerichtet.

Erster Check:

Nachdem alles wie zuvor erläutert miteinander verkabelt worden ist, kann es los gehen.

Auf der Vorderseite des DSL-Modems befinden sich vier Kontrollleuchten. Die Bezeichnungen lauten: "Ein", "Sync", "ATM" und "10BaseT" (oder "10BT").

Kontrollleuchten

Abb. 7: Kontrollleuchten

Die Kontrollleuchte "Ein" oder "Power" zeigt an, in welchem Betriebszustand sich das DSL-Modem befindet. Ist das Lämpchen grün, ist alles OK. Blinkt diese, führt das DSL-Modem einen Selbsttest durch. Sollte das Blinken nicht nach einiger Zeit aufhören, ist das DSL-Modem defekt.

Die Synchronisation

Die Kontrollleuchte "Sync" oder "WAN" blinkt grün beim ersten Einschalten des Modems. Dabei versucht sich das DSL-Modem mit der Gegenstelle zu synchronisieren. Ist diese Synchronisierung abgeschlossen, dann leuchtet das Lämpchen grün. Sollten Sie ein achtadriges Kabel verwenden, muss für die Dauer der Synchronisation die Verbindung zwischen dem NTBBA ("DSL-Modem") und PC getrennt werden. Sollte das Lämpchen "rot" leuchten, gehen Signale verloren. Dieses Problem lässt sich nur durch den DSL-Anbieter lösen.

Für eine DSL-Verbindung müssen also sowohl das Kontrollleuchte "Ein", als auch das Kontrollleuchte "Sync" grün leuchten.

Die Kontrollleuchte "10BaseT" oder "LAN" zeigt die Verbindung zu Ihrem Rechner an. Es leuchtet grün, wenn die Verbindung in Ordnung ist. Sollte das Lämpchen aus sein, so überprüfen Sie die Verbindung von der Netzwerkkarte zum DSL-Modem. Dieses Lämpchen leuchtet nur, wenn der Rechner eingeschaltet ist. Ansonsten ist das Lämpchen aus. Sollte also das Lämpchen bei eingeschaltetem Rechner aus sein, so müssen Sie die Verbindung überprüfen.

Die Kontrollleuchte "ATM" zeigt den Zustand des "ATM"-Ports an und ist nicht relevant für Ihren DSL-Anschluss.

Kontrollleuchte Zustand Bedeutung Abhilfe
Ein / Power blinkt Selbsttest --
Ein / Power blinkt > 5 min. DSL-Modem defekt Modem ersetzen.
Ein / Power grün OK --
Sync / WAN blinkt grün Synchronisierung --
Sync / WAN grün OK --
Sync / WAN rot Signalverlust DSL-Anbieter kontaktieren. Sollten Sie ein achtadriges Kabel verwenden, muss für die Dauer der Synchronisation die Verbindung zwischen dem NTBBA ("DSL-Modem") und PC getrennt werden. Und überprüfen Sie die Verkabelung auf evt. lose bzw. defekte Verbindungen.
10BaseT / LAN grün OK --
10BaseT / LAN aus keine Verbindung Verbindung zwischen DSL-Modem und PC überprüfen

Abb. 8: Übersicht Fehlermeldung DSL-Modem

DSL-Splitter

DSL-Splitter

Abb. 9: DSL-Splitter (Baureihen ab 01 /2002)

Anschlussbuchsen:

Bezeichnung Amt TAE DSL*
Funktion RJ11-Buchse für den Anschluss an die 1. TAE-Dose TAE-Buchse für den Anschluss des ISDN-NTBA oder des analogen Endgerätes RJ 45-Buchse für den Anschluss des T-DSL Modems
* T-DSL Splitter bis Baureihe 12/2001 tragen die Bezeichnung "NTBBA" statt "DSL".

Anschlussbelegung - Klemmenblock:

Bezeichnung Amt TAE DSL*
Klemmenblock a b La Lb W E b2 a2 a b
Funktion Anschluss des T-DSL Splitter an die 1. TAE-Dose Anschluss für ISDN-NTBA (La/Lb) oder analoges Endgerät (b2/a2) Anschluss für T-DSL Modem
* T-DSL Splitter bis Baureihe 12/2001 tragen die Bezeichnung „NTBBA" statt „DSL".

Hinweise für DSL-Splitter der Baureihen bis 01 /2002

Umschalter „Analog/ISDN"
Hier ist die Art des Anschlusses T-Net (Analog) oder T-ISDN einzustellen. T-DSL Splitter der neuen Generation (Baureihen ab 01 /2002) sind ohne Umschalter ausgestattet; die Umschaltung erfolgt automatisch.

Umschalter „PPA"
Wird der T-DSL Splitter ohne eine „1. TAE-Dose" direkt mit der Anschlussleitung verbunden, ist der PPA-Schalter auf den Wert „PPA" zu stellen. T-DSL Splitter der neuen Generation (Baureihen ab 01/2002) sind ohne PPA-Schalter ausgestattet. Diese sind grundsätzlich über eine „1. TAE-Dose" anzuschließen.

 

Verbindungskabel

Verbindungskabel TAE-Dose und DSL-Splitter

Verbindungskabel TAE-Ask

Abb. 11: Verbindungskabel TAE-AsK

TAE-6-F-Stecker

Signal

RJ11-Stecker 6-polig

1

DSL-Signal U-R a

1

2

DSL-Signal U-R b

6

Abb. 12: Kontaktbelegung Verbindungskabel TAE-AsK

Westerstecker Rj45-Stecker

Abb. 13: Westerstecker Rj-45-Stecker

Verbindungskabel DSL-Splitter und DSL-Modem

Rj-45-Stecker

Signal

4

DSL-Signal U-R a

5

DSL-Signal U-R b

Abb. 14: Kontaktbelegung Splitter --> DSL-Modem

Verbindungskabel DSL-Modem und PC

Rj-45-Stecker Signal
1 TX+
2 TX-
3 RX+
4 ---
5 ---
6 RX-
7 ---
8 ---

Abb. 15: Kontaktbelegung Modem --> PC

 

 



 

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