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Handy Glossar

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Handy Glossar

3G:
3D ist die Abkürzung für "3. Generation" bzw. "Third Generation". Bezeichnung für die dritte, datenpaketorientierte, Mobilfunk-Generation, beispielsweise UMTS (weiter unten) oder i-Mode (weiter unten). In 3G-Netzen können auch aufwändige Multimedia-Anwendungen (Audio, Video, usw.) übertragen werden. Die 3G-Technologie verwendet das Protokoll HSDPA (High-Speed Downlink Packet Access), um Daten über UMTS-Funknetze (Universal Mobile Telecommunications System) mit hoher Geschwindigkeit zu laden. E-Mail-Anhänge und Webseiten werden über 3G-Funknetze doppelt so schnell geladen wie über 2G EDGE-Netze1
Zur 2. Mobilfunk-Generation (2G) wird GSM gerechnet, die 1. Generation war analog.
Datenübertragungsraten:
2G: 9,6 kbit/s bis 220 kbit/s
3G: 384 kbit/s bis 7,2 Mbit/s

Bluetooth:
Bluetooth soll die Nachteile einer Infrarotverbindung überwinden. Die Geräte können bei dieser drahtlosen Funkverbindung bis zu zehn Meter voneinander entfernt sein und es muss natürlich auch kein Sichtkontakt bestehen. Die Geschwindigkeit beträgt 732 Kbit pro Sekunde und ist damit rund siebenmal so schnell wie eine Infrarot-Verbindung.

Mit Bluetooth können übrigens nicht nur verschiedene Endgeräte miteinander kommunizieren, sondern auch Zubehör angeschlossen werden. Bluetoothfähige Geräte können ganz ohne störende Kabel zum Beispiel Kopfhörer, Drucker und ähnliches verwenden.

Verschiedene Bluetooth-Geräte können auch ein Netzwerk bilden, um miteinander zu kommunizieren. Die Höchstzahl der Teilnehmer beträgt dabei 255.

Weil bluetoothfähige Geräte dazu in der Lage sind, selbständig Kontakt aufzunehmen, ist es wichtig, die Verbindungen im Auge zu behalten oder nur manuelle Verbindungen zuzulassen, um einen Missbrauch zu verhindern.

siehe auch: â–º Hardwarekunde - Bluetooth

EMS:
Eine EMS ist sozusagen eine Luxus-SMS. Die Abkürzung steht für "Enhanced Message Service" oder auf deutsch "erweiterter Nachrichtenservice".

Im Gegensatz zur SMS ist eine EMS nicht auf 160 Zeichen beschränkt, weil die Nachricht bei einer bestimmten Länge automatisch auf mehrere EMS verteilt wird. Zusätzlich kann der Text in bescheidenem Umfang formatiert werden: Buchstaben können beispielsweise fett oder kursiv dargestellt werden. Neben Text können mit einer EMS auch Logos und Klingeltöne übertragen werden.

GSM:

Der Aufbau des GSM-Netzes

GSM-Architektur

MS - mobile Endgeräte                        VLR - Besucherdatei
BTS - Sende-/Empfangsstation             HLR - Heimatdatei
BCE - Zentrale Steuereinrichtung          AC - Authentifikations-Zentrale
MSC - Funkvermittlungszentrale          

Mobilfunk-Generationen

1. Generation: analoger Mobilfunk (in Deutschland bis zum C-Netz der
   ehemaligen Bundespost.
2. Generation: Digitaler Mobilfunk nach dem GSM-Standard, in Deutschland als
   D- und E-Netze bekannt
2,5 Generation: Zwischenetappe zur 3. Generation mit GPRS, EDGE und
   ähnlichen Technologien.
3. Generation: auch als G3 bezeichnet, bezeichnet den künftigen Mobilfunk über
   den UMTS-Standard
4. Generation: Nachfolger von G3, setzt voraussichtlich auf die Verbindung von
   bisherigen Mobilfunknetzen (GSM und UMTS) sowie Wireless LAN und
   Bluetooth.Die Kommunikation erfolgt über das TCP/IP-Protokoll.

Übertragungsverfahren:

GSM benutzt als Übertragungsverfahren TDMA, den Time Division Multiple Access. Auf dem GSM-Band stehen 124 einzelne Kanäle zur Verfügung, über die sämtliche Sprach- und Datenverbindungen laufen. Bis zu 8 Teilnehmer können gleichzeitig einen solchen Kanal belegen.
Möglich wird dies durch die Aufteilung eines Kanals in so genannte Zeitschlitze. Die Signale der einzelnen Verbindungen werden dabei zeitlich versetzt über einen Kanal geschickt. Jeder Zeitschlitz hat eine nutzbare von 9,6 bis 14,4 Kilobit pro Sekunde.

GPRS:

Weil das Surfen mit dem Handy vor allem ein langsames Vergnügen ist, wurden spezielle Techniken entwickelt, um die Datenübertragungsrate zu erhöhen. Beim "General Packet Radio Service", auf gut deutsch dem "allgemeinen paketorientierten Funkdienst" werden Daten in einzelne Teile zerlegt und auf mehreren Kanälen gleichzeitig übertragen. Damit das Mobilfunknetz nicht ständig überlastet wird, werden die Kanäle nur dann benutzt, wenn tatsächlich Daten übertragen werden sollen.

GPRS eignet sich daher besonders, um große Datenmengen zu übertragen, etwa wenn Email-Anhänge verschickt werden sollen. Für Anwendungen, die einen ununterbrochenen Datenstrom benötigen, eignet sich GPRS weniger.

GPRS ist ein Standard für die drahtlose Datenübertragung und basiert auf dem bisherigen GSM-Standard. Für die Übertragung der Daten werden diese in einzelne Pakete zerlegt, getrennt übertragen und beim Empfänger wieder zusammengesetzt. Bisher werden die Daten leitungsvermittelt übertragen, d.h. der Netzbetreiber stellte dem Nutzer exklusiv einen Übertragungskanal bereit. Bei GPRS können statt der bisher üblichen 9.600 Bps bis zu 53 Kbps übertragen werden, theoretisch ist eine Steigerung auf bis zu 171,2 Kbps möglich.

Vorteil der neuen Technologie ist die Möglichkeit, ständig online zu sein. Der Nutzer ist damit ständig mit dem Netz verbunden, er bekommt jederzeit aktuelle Informationen (Börsenkurse, Verkehrsinformationen usw.) und ein ständig neuer Verbindungsaufbau ist nicht notwendig. Weiterhin erfolgt die Abrechnung datenvolumenbezogen und nicht wie bisher zeitabhängig.

Alle deutschen Netzbetreiber haben ihre Netze für den GPRS Betrieb aufgerüstet. Um die neue Technologie auch nutzen zu können benötigt man allerdings wieder neue Endgeräte.

Die mögliche Übertragungsgeschwindigkeit ist abhängig von den genutzten Zeitschlitzen und der gewählten Codierung. Je nach Multislot-Klasse kann ein Endgerät theoretisch bis zu maximal 8 Timeslots in Empfangs- und Senderichtung nutzen. Wie auch bei GSM-Standard gibt es im GPRS pro Trägerfrequenz 8 Zeitschlitze. Die Codierung (Coding Schemes) ist die Art, wie die Daten innerhalb eines Zeitschlitzes codiert werden.

Anfangs werden nur die Stufen CS1 und CS2 unterstützt, da sich diese mit relativ geringen Änderungen an der Netz-Hardware und -Software realisieren lassen. CS3 und CS4 erfordern umfangreichere Änderungen an der Infrastruktur der Mobilfunknetze.

Global Roaming Exchange - GRX
Für die Einwahl ins Heimatnetz aus einem Partnernetz, muss eine entsprechende Verbindung hergestellt werden. Die Kopplung erfolgt dabei nicht direkt zwischen den Carriern, sondern über eigene GRX-Provider wie Cable & Wireless. Diese wiederum haben untereinander Interconnect-Verträge abgeschlossen.
Weitere Infos zum GRX hier.

Mit Hilfe nachfolgender Tabellen kann man leicht die maximale Übertragungsgeschwindigkeit berechnen. Die ersten Geräte haben Klasse 2 oder 4. Nachfolgende Geräte sollen bis zur Klasse 12 gehen.

Beispiel 1: CS1 und Klasse 2.
Empfangsrichtung: 2 x 9,05 kBit/s = 18,1 kBit/s
Senderichtung: 1 x 9,05 kBit/s
Summe: 27,15 kBit/s

Beispiel 2: CS2 und Klasse 4
Empfangsrichtung: 3 x 13,4 kBit/s = 40,2 kBit/s
Senderichtung: 1 x 13,4 kBit/s
Summe: 53,6 kBit/s

Coding Schemes

CS beschreibt die Art der Kodierung von Daten; Im GPRS sind vier CS vorgesehen und beeinflussen die Übertragungsgeschwindigkeit.

CS1 = 9,05 kBit/s
CS2= 13,40 kBit/s
CS3 = 15,60 kBit/s
CS4 = 21,40 kBit/s


HSCSD:

High Speed Circuit Switched Data ist eine Übertragungstechnik im GSM, die eine höhere Datenübertragungsgeschwindigkeit erlaubt. Dazu wird die anfangs in GSM definierte Übertragungsgeschwindigkeit von 9,6 kBit/s um 50% auf 14,4 kBit/s erhöht (allerdings bisher kaum von Netzbetreibern umgesetzt). Weiterhin besteht die Möglichkeit bis zu 4 einzelne GSM-Kanäle zu einem einzigen Kanal zu bündeln und damit max. 38,4 kbit/s bzw. 57,6 kbit/s zu erreichen.

Die Technik:

Die Standardisierung von HSCSD hat 18 Klassen von HSCSD-Endgeräten definiert, die sich hauptsächlich durch die Anzahl der GSM-Kanäle unterscheidet, die das Endgerät kombinieren kann. Hierbei sind auch asymmetrische Konfigurationen möglich, z.B. 3 Kanäle im Downlink aber nur ein Kanal im Uplink.

Wie auch schon bei der 9,6 kBit/s Datenübertragung kennt HSCSD die Unterscheidung zwischen transparenten und non-transparenten Kanälen. Ein transpararenter Kanal stellt eine durchgängige Verbindung von 14,4 kBit/s bereit, eine eventuell erforderliche Fehlerkorrektur muss von den Endgeräten geleistet werden. Bei einem non-transparenten Kanal erfolgt die Fehlerkorrektur im GSM-Netz über das Radio Link Protocol (RLP).
Die Bitraten:

 

Zahl der gebündelten Kanäle

9,6 kBit/s pro Kanal

14,4 kBit/s pro Kanal

1

9,6 kBit/s

14,4 kBit/s

2

19,2 kBit/s

28,8 kBit/s

3

28,8 kBit/s

43,2 kBit/s

4

38,4 kBit/s

57,6 kBit/s

 

HSDPA:
High Speed Downlink Packet Access (HSDPA), auch als 3.5G, 3G+ und UMTS-Broadband vermarktet, ist ein Übertragungsverfahren des Mobilfunkstandards UMTS (auch als 3G für Dritte Generation bezeichnet). Er wurde im Rahmen von Release 5 UMTS 3GPP definiert.

Das Verfahren ermöglicht DSL-ähnliche Übertragungsgeschwindigkeiten im Mobilfunknetz (abhängig von der Qualität der Funkverbindung 3,6 bis 13,98 MBit/s) und macht damit den Download von großen Datenmengen (etwa Spielen, Filmen, etc.) ohne Kabel- oder WLAN-Verbindung möglich.

UMTS mit HSDPA wird inzwischen von mehreren Anbietern (Vodafone, T-Mobile, O2, 1&1) in Deutschland zur Verfügung gestellt.

 

Infrarot:
Infrarot ist eine Datenübertragung per Lichtsignal. Der Vorteil dieser Methode ist, dass viele Geräte wie Handys, PDAs und Laptops über Infrarot-Schnittstellen verfügen und daher problemlos Daten austauschen können. Die Geschwindigkeit beträgt maximal 115 kbit pro Sekunde und ist damit schnell genug, um zum Beispiel Office-Dateien oder elektronische Visitenkarten auszutauschen.

Der Nachteil der Infrarot-Übertragung besteht darin, dass beide Geräte, oder genauer die Infrarotsensoren, Sichtkontakt haben müssen und der Abstand nicht mehr als etwa 50 Zentimeter betragen darf. Eine Infrarotverbindung eignet sich daher nur für kurzzeitige Verbindungen, bei denen Sender und Empfänger nicht bewegt werden.

I-Mode:
I-Mode bietet ebenfalls eine Möglichkeit, Internet-Inhalte auf dem Handy anzuzeigen. Im Gegensatz zu WAP wird I-Mode in Deutschland jedoch nur von E-Plus angeboten.

Ganz anders als bei WAP hat man bei I-Mode von Anfang an auf Farbe und Grafikfähigkeit gesetzt. Voraussetzung für den Dienst sind daher spezielle I-Mode fähige Handys, von denen es inzwischen auch in Deutschland eine große Auswahl gibt.

Auch bei I-Mode können nur Seiten auf dem Handy dargestellt werden, die in einer speziell auf den Service abgestimmten Sprache programmiert wurden.

Abgerechnet wird nach übertragener Datenmenge. Eine Seite kostet daher meist zwischen fünf und zehn Cent. Zusätzlich gibt es bei I-Mode die Möglichkeit, Seiten zu abonnieren. Für einen Monat Zeitungslesen oder für die Nutzung eines Stadtplandienstes werden beispielsweise bis zu zwei Euro zusätzlich fällig.

MMS:
Der Nachfolger von SMS und EMS heißt MMS. Der Multimedia Messaging Service (Multimedia Nachrichten Service) ist ganz auf die Fähigkeiten moderner Handys zugeschnitten. Neben beliebig langen Texten können auch Bilder, Sounds, kurze Videoclips oder Dokumente verschickt werden. Diese Daten kommen als Anhang an eine MMS, ähnlich wie Anhänge bei einer Email vom PC.

MMS können nur von und an Mobiltelefone verschickt werden, die diesen Service unterstützen. Der Versand von einem MMS-Handy an ein SMS-Gerät funktioniert nicht. MMS-fähige Handys können aber selbstverständlich SMS empfangen

SMS:
Das Verschicken von Textnachrichten mit dem Handy, oder neudeutsch "simsen", ist die Lieblingsbeschäftigung vieler Handybesitzer. Der Begriff SMS steht dabei für "Short Message Service" was auf Deutsch soviel heißt wie Kurznachrichtenservice.

Eine SMS von Handy zu Handy funktioniert ähnlich wie eine Email von PC zu PC. Der Text wird meist sofort übertragen und erscheint beim Gegenüber auf dem Handy. Ist das Handy ausgeschaltet, wird die Nachricht angezeigt, sobald sich der Empfänger ins Mobilfunknetz einloggt.

Gesendet werden können nur Buchstaben und Ziffern, und die Länge der Nachricht ist derzeit auf höchstens 160 Zeichen beschränkt.

UMTS:

UMTS (Universal Mobile Telecommunications Standard) ist ein neuer Mobilfunkstandard, der auch als dritte Mobilfunkgeneration bezeichnet wird.

In Deutschland und den meisten europäischen Ländern beginnt der Aufbau der UMTS-Netzwerke 2001. Weltweiter Vorreiter auf diesem Gebiet ist Japan, wo bereits im Jahr 2000 mit dem Aufbau begonnen wurde.

Mit dem UMTS Standard wird der schnelle Internet-Zugang via Handy ebenso möglich wie echte multimediale Anwendungen oder die schnelle Computeranbindung von Außendienstmitarbeitern an die Firmenzentrale.

Anders als beim TDMA-Verfahren von GSM trennt das bei UMTS verwendete Übertragungsverfahren CDMA (Code Devision Multiple Access) die Signale, die über einen Kanal laufen, nicht in Zeitschlitze, sondern ausschließlich durch nutzerspezifische Codes. Diese Signale werden dann vom richtigen Empfänger wieder decodiert. Somit ist es möglich, dass sich mehrere hundert Kanäle gleichzeitig ein Frequenzband von fünf Megahertz teilen.

Übertragungsgeschwindigkeit:

UMTS ist ein neuer Übertragungsstandard mit Breitbandfunktechnik. Mit dieser Technologie soll es möglich werden, Übertragungsraten von bis zu 2 Mbps zu erreichen. Im Gegensatz zu heutigen GSM-Verbindungen mit 9.600 bis 14.400 bps wird damit die Geschwindigkeit um mehr als das 200-fache übertroffen. Die erzielbare Übertragungsgeschwindigkeit ist jedoch stark abhängig vom Netz- Ausbau, der Entfernung zur nächsten Basisstation sowie der eigenen Fortbewegungsgeschwindigkeit. Nachfolgende Geschwindigkeiten sind theoretisch erzielbar, die realistischen Geschwindigkeiten werden aber weit darunter liegen. Ob eine Datenübertragung von 2 MBit/s überhaupt erzielt werden kann, ist derzeit offen.

Übertragung

Bewegung

Standort

144 Kbps

bis 500 km/h

ländliche Gebiete

384 Kbps

bis 120 km/h

dünn besiedelte Gebiete

2 Mbps

bis 10 km/h

Städte

WAP:

Einfach ausgedrückt ist WAP nichts weiter als Internet fürs Handy. Das Problem ist allerdings, dass Internetseiten in aller Regel für PC-Bildschirme entwickelt werden und nicht für Handy-Displays. Auch die Verbindung ist per Handy in aller Regel deutlich langsamer als beim heimischen Computer. Daher können bei WAP nur speziell für Handys vorbereitete Seiten aufgerufen werden, die von allem unnötigen Ballast wie Bildern, Tönen und Animationen befreit wurden.

Etwas anders sieht es mit der neuen WAP-Version 2.0 aus. Hier können auch normale Internetinhalte angezeigt werden, allerdings dauert die Darstellung wegen der größeren Informationsmenge auch länger.

WLAN:

Wireless LANs (WLAN) sind eine Alternative zu drahtgebundenen Kommunikationsnetzen. Dabei ist es möglich, mobile Objekte (Fahrzeuge, Laptops etc.) in ein Netzwerk zu integrieren oder z.B. bei Umzügen eine schnell installierbare Infrastruktur zu schaffen.

Der Standard IEEE-1394 beschreibt eine sehr schnelle Luft-Schnittstelle und ist auch unter den Bezeichnungen i.Link (Sony) und Firewire (Apple) bekannt.
Unter anderem ist er für die drahtlose Kommunikation zwischen Camcordern und anderen Videogeräten geeignet.

IEEE 802.16, auch als WiMAX-Standard bekannt, ist der neueste WLAN-Standard mit einer Datenrate von 70 MBit/s.

HiperLAN2: Frequenzbereich 5 MHz, max. Datenrate: 54 MBit/s, max. Reichweite: etwa 200 m (ETSI) oder etwa 500 m (IEEE), Modulation: OFDM

Reichweite: Ein typisches 802.11-WLAN erzielt eine Reichweite von 30 bis 150 Meter um den Access Point.

Merkmale unterschiedlicher WLAN-Standards:

WLAN-Standard 802.11b 802.11g 802.11a
Geschwindigkeit (Datenrate brutto) 11 MBit/s 54 MBit/s 54 MBit/s
Datenrate netto 5 MBit/s 32 MBit/s 32 MBit/s
Kanäle 3 3 8
Kosten niedrigste Kosten etwa 10% höher als bei 802.11b höchste Kosten im Vergleich
Reichweite normalerweise 30-45 Meter in Gebäuden, im Freien 120 - 450 m etwa 8-25 Meter in Gebäuden
Frequenz 2,4 GHz-oft Konflikte mit anderen Geräten (2 400 - 2 483,5 MHz) 5 GHz-derzeit relativ wenig durch andere genutzt
(5 150 - 5 350,
5 725 - 5 825 MHz)
Sendeleistung (mW) 100 100 30
Kompatibilität gegenwärtiger Standard kompatibel mit 802.11b (11 MBit/s), nicht mit 802.11a kompatibel Karten verfügbar, die 802.11a und b unterstützen
sonstiges     unterstützt mehr Anwender pro Access Point

siehe auch: â–º Hardwarekunde - Wireless Lan

Datenübertragungsgeschwindigkeiten im Vergleich:

Technologie Datenrate in Kilobit/s
GSM 14,4
GPRS 53,6
UMTS 384,0
WLAN 11-56 000
WiMAX 70 000
ISDN 128,0
DSL 3 000

 



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