
Bussysteme
COMPUTER BUS
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allgemein:
Ein (PC)-Bus ist ein System von parallelen Leitungen zur Übertragung von Daten zwischen einzelnen Systemkomponenten - also zwischen Mikroprozessoren, Hauptspeicher, Schnittstellen und Erweiterungskarten. Hardwareseitig sieht der Aufbau paralleler Bussysteme, etwa PCI und SCSI, allgemein folgendermaßen aus:
- Der Datenbus regelt die Datenübertragung - z.B. auf einer Datenwortbreite von 8, 16, 32 oder 64 Bit,
- der Adressbus die Auswahl der Einzelgeräte und Adressierung innerhalb der Geräte,
- der Steuerbus die Busanforderung, Arbitrierung, Interrupts, Handshaking,
- und der Versorgungsbus schließlich die Stromversorgung und Taktleitungen. Bei seriellen Bussystemen gibt es nur eine Leitung als Busstruktur.
Außerdem unterscheidet man zwischen unidirektionalen und bidirektionalen Leitungssystemen.
Für die Schnelligkeit des Datentransports ausschlaggebend ist die Busbreite (8-, 16-, 32- und 64-Bit). Sie entscheidet wesentlich mit über die Arbeitsgeschwindigkeit des Computers. Es werden verschiedene Standards unterschieden: 16 Bit (ISA / AT-Bus), 32 Bit (EISA, Microchannel, Local Bus und PCI-Bus) und 64 Bit (VME-Bus).
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c't gibt Tipps bei Problemen mit Steckkarten Nach dem Einbau einer neuen Erweiterungs-Karte will der Rechner oft nicht mehr laufen. Mit entsprechendem Know-how gelingt es in den meisten Fällen dennoch, eine unverträgliche Steckkarte zur Mitarbeit zu bewegen, erklärt das Computermagazin c't in seiner Ausgabe 11/2000. Obwohl sich der PCI-Bus seit seinem Erscheinen vor sieben Jahren auf breiter Front durchgesetzt hat, funktioniert das darauf beruhende Plug&Play nicht immer. Nach wie vor scheitern Hardware-Käufer an der scheinbar einfachen Aufgabe, eine Steckkarte in ihrem PC in Betrieb zu nehmen. Die Probleme werden von der Zuteilung von Interrupts zu den Steckkarten verursacht. Als Lösung bleibt nur das so genannte Interrupt-Sharing, bei dem die diversen Treiber selbst herausfinden müssen, welches Gerät den Treiber ausgelöst hat. Ein kleiner Fehler in einem dieser Treiber genügt jedoch, um das ganze Konzept auszuhebeln. Allein die elektrische Präsenz zweier Geräte an einer Leitung bewirkt, dass beide Geräte nicht mehr funktionieren. "Dies ist ganz eindeutig ein Fehler, den die Programmierer der Kartentreiber zu verantworten haben", erklärt c't-Redakteur Christof Windeck. "Wenn die mitgelieferten Treiber mit geteilten Interrupts nicht zurechtkommen, ist das ein Zeichen mangelnder Produktqualität." Nicht einmal ein hoher Preis einer speziellen Steckkarte ist eine Garantie für konfliktfreie Treiber. Meist kann man das Problem beheben, wenn man bei der Systemkonfiguration die richtigen Einstellungen von Hand vorgibt. Dazu ist allerdings einiges an Wissen über das Zusammenspiel von Hard- und Software bei der Interrupt-Zuteilung nötig. |
AC97 (Audio Codec 97, Intel)
Abkürzung für "Audio Codec 97"
• INTEL-Spezifikation für einfache Audio-Hardware und Softmodems. INTEL verfolgt dabei die Idee, dass moderne Prozessoren über genügend Leistungsreserven verfügen (würden), um neben den normalen Aufgaben auch noch die paar Analogdaten zu berechnen. Konkret sind Audio- und Modemdaten gemeint, und herausgekommen sind die AC97-Spezifikation (Audio Codec 97) und der AMR-Slot (Audio-Modem-Riser).
Nach AC97 liegt der Löwenanteil der Arbeit beim Hauptprozessor: Er übernimmt Synthesizer-Fähigkeiten und mischt die digitalen Daten. Danach konvertiert er die Audiodaten von oft 22 oder 44 kHz nach 48 kHz und schickt sie an einen AC97-Codec. Dieser wandelt sie mit konstanten 48 kHz in Audiosignale um. In der aufnehmenden Richtung digitalisiert der Codec mit ebenfalls konstanten 48 kHz. Für die Wandlung der Daten in passende Dateiformate und Samplingraten ist wiederum der Prozessor zuständig. AC97-konforme Codecs kümmern sich im analogen Teil zusätzlich um die Abmischung weiterer Ein- und Ausgänge wie beispielsweise PC-Lautsprecher, Mikrofon oder CD-Spieler.
ACR:
Abkürzung für "Advanced Communication Riser"
• Möglicherweise Konkurrenz für Intels Communication-Network-Riser-Slot (CNR), der mit Zusatzsteckkarten für Sound, Netz- und Internetverbindung sorgt. Die Chipsatzhersteller VIA, 3Com und andere haben diese Alternative entwickelt.
Obwohl VIA sich bei der Namensgebung nichts Originelles hat einfallen lassen, warten der ACR-Slot beziehungsweise die Zusatzkarten doch mit einer Neuigkeit auf: einem DSL-Modem. Ansonsten bietet der Slot die gewohnten Features: Platz für Sound-, Netz- oder Analogmodemkarten. Auch sein Design ist bekannt: ein um 180 Grad gedrehter PCI-Slot, bei dem allerdings nicht alle 120 Pins belegt sind. So kann der Standard auch erweitert werden. Und abwärtskompatibel zu AMR ist ACR auch. Damit hat ACR im Vergleich zu CNR die Nase vorn, denn der nimmt keine AMR-Karten auf.
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Abb.: ACR Steckplatz (84 mm, 120-pin (11-49*2))
AGP:
Abkürzung für "Accelerated Graphics Port"
• Nach ISA, EISA, Microchannel, LocalBus und PCI ein weiterer Steckplatz / Bus im PC-Bereich. Er macht die Grafik schneller und realistischer. Die Idee ist/war simpel: Man erlaube der Grafikkarte, sich nach Belieben Speicherplatz vom Arbeitsspeicher (RAM) auf der Hauptplatine abzuzweigen, und sorge mit einem unabhängigen, separaten Grafikbus dafür, dass die Daten auf direktem Wege schnell herbeigeschafft werden können.
Der AGP-Bus wurde zunächst mit 66 Megahertz getaktet; gegenüber dem mit 33 Megahertz getakteten PCI bedeutete dies eine Erhöhung der maximalen Übertragungsrate auf 266 Megabyte pro Sekunde (MB/s). Im Pipelining-Verfahren des 2x-Modus kam man sogar auf einen Maximalwert von 595 MB/s, was der vierfachen Geschwindigkeit des PCI-Busses entsprach.
Die höhere Bandbreite beim Datentransfer ist nicht der einzige Vorteil, den AGP gegenüber PCI zu bieten hat.
- So verfügt AGP beispielsweise über einige zusätzliche Signalleitungen, um das Pipelining zu steuern: Während beim PCI-Bus eine Anforderung von Daten erst dann erfolgen kann, wenn der vorangegangene Datentransfer abgeschlossen ist, können beim AGP Daten bereits angefordert werden, während die zuvor verlangten Daten noch im Speicher gesucht werden.
- Am AGP-Bus hängt ausschließlich die Grafik. So kann die gesamte Bandbreite des Busses genutzt werden, ohne auf andere Geräte (SCSI-Adapter, ISDN-Karte,...) Rücksicht nehmen zu müssen. Damit ist AGP aber nicht so universell wie der PCI-Bus, für den es alle möglichen Steckkarten gibt. Der AGP ist deshalb eher eine Erweiterung als ein Ersatz der PCI-Steckplätze.
- Texturen können direkt aus dem Arbeitsspeicher (RAM) ausgeführt werden.
- Auf der AGP-Grafikkarte reich(t)en zunächst 4 Megabyte RAM auch für anspruchsvolle Aufgaben aus (Spiele ausgeschlossen).
- Hauptprozessor (CPU) und Grafikchip können quasi gleichzeitig auf das RAM zugreifen.
- Auf die Grafikdaten im RAM kann die CPU schneller zugreifen als auf den lokalen Grafikspeicher auf der Karte.

Abb.: AGP Steckplatz (obere Darstellung inklusive Kartenhalterung)
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AGP-Spezifikationen AGP ist nicht gleich AGP. In den Spezifikationen sind verschiedene Modi definiert, mit denen unterschiedlich große Bandbreiten erreicht werden. Für die erreichbare Geschwindigkeit des Grafik-Subsystems ist diese Bandbreite ganz entscheidend.
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AMR (Audio/Modem Riser, Intel):
Erlaubt die Kombination von analogen I/O Audio-Funktionen und Modem-Schaltungen zusammen mit einem Codec Chip auf einer kleinen Zusatzplatine, die direkt auf die Hauptplatine aufgesteckt wird und somit keine ISA oder PCI Slots belegt. Es gibt auch eine AMR-Variante für tragbare Computer, sie lautet MDC.
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Abb.: AMR Steckplatz
CNR (Communication and NetworkingRiser, Intel):
Ermöglicht, wie AMR, die Kombination von Audio-Funktionen und Modem-Schaltungen auf einer kleinen Zusatzkarte. Zusätzlich enthält die Spezifikation den Bereich Local Area Network (LAN), sowie erweiterte Funktionen wie z.B. Multichannel Audio, V.90 Analogmodem und DSL-Funktionalität.
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Abb.: CNR Steckplatz
Codec (Akronym für "Code / Decode"):
Ein Chip oder eine Software, die analoge Daten in digitale Daten (bzw. digitale Daten in analoge Daten) wandelt.
Compact PCI (Compact Peripheral Component Interconnect):
Compact PCI wird im Bereich Backplanes bzw. Hot-Swap-Festplatten genutzt. Steckverbindungen sind dann im sogenannten "Hard Metric" Format, entweder 110-pin für 32Bit Transfers oder um ein Modul auf 220-pin für 64Bit Transfer erweitert.
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Abb.: CompactPCI Steckverbindung, weiblich (110-pin, 32Bit)
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Abb.: CompactPCI Steckverbindung, weiblich (220-pin, 64Bit)
Concurrent PCI (Concurrent Peripheral Component Interconnect, Intel):
Optimierte PCI Variante für besseren Datentransfer zwischen CPU, PCI- und ISA-Strukturen. Ist mittlerweile in die erweiterten PCI Spezifikationen aufgegangen, daher nicht mehr interessant.
EISA (Extended Industry Standard Architecture):
Eine Bus-Architektur, die als Nachfolger bzw. Ersatz des ISA Steckplatzes konzipiert war. Interessant war die Art der Steckverbindung : Optisch sah der Slot aus wie ein ISA Steckplatz, aber die Kontakte waren in zwei Ebenen versetzt übereinander angeordnet. Nur EISA Karten passten komplett auf beiden Ebenen. ISA Karten konnten aber weiterhin genutzt werden, denn sie kamen nur bis zur ersten Ebene. Aber der Vorteil dieser Techologie liegt auf der Hand: auch ältere Karten konnten in EISA Systemen weiter genutzt werden.
EISA arbeitet mit einem 32Bit Datenbus bei einem 32Bit Adressbus und einer Taktfrequenz von 8.0 bis 8.33 MHz und ermöglicht eine maximale Datentransferrate von 33 Megabyte pro Sekunde.
Diese Bus-Architektur entstand 1988/1989 unter einem Zusammenschluss von AST, Compaq, Epson, Hewlett-Packard, NEC, Olivetti, Tandy, Wyse and Zenith als "freies" Gegenstück zum Micro Channel Architecture (MCA) von IBM, für dessen Einsatz die Mainboardhersteller hohe Lizenzabgaben zahlen mussten.
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Abb.: EISA Steckplatz
ISA (Industry Standard Architecture, IBM):
16Bit-Bus-Architektur, als Nachfolger bzw. Ersatz des 8Bit XT Steckplatzes konzipiert. Kam zuerst in IBM AT (Advanced Technology) Rechnern zum Einsatz, daher auch als AT-Bus bekannt. Physikalisch ist der ISA-Steckplatz einfach eine Verlängerung / Erweiterung des XT-Steckplatzes (siehe Abbildung). Diese Bus-Architektur arbeitet mit einem 8 bzw. 16Bit Datenbus bei einem 24Bit Adressbus und einer Taktfrequenz von 8.0 bis 8.33 MHz.
Allen Bestrebungen, die Bus-Architekturen den aktuellen Bedürfnissen anzupassen, hat der ISA-Bus widerstanden. Erst jetzt, am Ende des Jahres 2002, sind Hauptplatinen mit ISA-Steckplätzen fast nicht mehr zu bekommen.
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Abb.: ISA Steckplatz. Das linke Segment ist der alte XT Bereich mit 8Bit, das rechte Segment stellt die Erweiterung auf 16Bit dar.
Low-Profile PCI (Low Profile Peripheral Component Interconnect):
PCI Karten mit unveränderter Bus-Architektur, nur mit geringerer Bauhöhe zum Einsatz in kleineren Gehäusen.
MCA (Micro Channel Architecture, IBM):
Von IBM für die Serie der PS/2 Desktop Computer 1987 als Nachfolger des ISA Steckplatzes entwickelt. Diese Bus-Architektur stellte eine völlige Abkehr von den bisherigen Varianten dar und war nicht abwärtskompatibel. Arbeitete mit einem 16Bit bzw. 32Bit Datenbus bei einem 32Bit Adressbus. Obwohl diese komplett neue Ausrichtung eine große Anzahl von Verbesserungen aufwies, war die Akzeptanz auf dem Markt wegen der Inkompatiblität und den hohen Lizenzgebühren für dessen Nutzung gering. Als Antwort auf diese Vorgabe von IBM schlossen sich viele Hersteller zusammen und entwickelten den EISA Bus, der abwärtskompatibel war und für den keine Lizenzabgaben verlangt wurden.
MEC (Memory Expansion Card):
Speicher-Erweiterungen in Form einer RISER Karte.
Mini PCI (Mini Peripheral Component Interconnect):
Umsetzung der PCI Architektur auf Notebook-Ebene, realisiert durch den Einsatz kleinerer Anschlüsse. Genau wie beim "großen Bruder" wird mit 32Bit Datentransfer, 32Bit Adressbus und 33 MHz gearbeitet. Eine 64Bit-Variante ist zur Zeit nicht geplant.
MDC (Mobile Daughter Card, Intel):
Erlaubt die Kombination von analogen I/O Audio-Funktionen und Modem-Schaltungen zusammen mit einem CODEC Chip auf einer kleinen Zusatzplatine, die direkt auf die Hauptplatine aufgesteckt wird und somit keine Standardports bzw. Steckplätze belegt.
Diese Art der Erweiterungskarte trägt im Bereich der Desktop-Computer den Namen AMR.
P-EISA (Pragmatic EISA):
Diese Bus-Architektur war quasi ein "gefälschtes" EISA Format und basierte auf EISA Steckplätzen und dem HiNT Caesar Chipsatz, der aus den Chips CS8001 und CS8002 bestand. Da optisch kein Unterschied zu EISA Hauptplatinen bestand, wurden diese Boards fälschlicherweise als EISA Boards verkauft, was zu Problemen führte und in der ersten Zeit auch für schlechte Presse sorgte. Es gab drei verschiedene Konfigurationen:
- Die seltenste war der Einsatz des ersten HiNT Chips CS8001 zusammen mit dem Intel Chipsatz. Diese Anordnung unterstützte die volle EISA Funktionalität mit 32Bit Datenbus und 32Bit Addressbus.
- Variante zwei wurde auch als 'Super-ISA' bezeichnet und bestand aus beiden HiNT Chips. Diese Anordnung kam häufig bei Low-Cost Modellen vor und hatte zwar einen 32Bit Datenbus, aber nur einen 24Bit Adressbus. Ausserdem lief diese Kombination mit der ISA DMA (16Bit Datenbus, 24Bit Adressbus) und hatte keinen sogenannten "Watch Dog Timer", der aber innerhalb der EISA Spezifikation ein wichtiger Bestandteil war. Obwohl einige EISA Karten, wie z.B. der Adaptec 1742A Fast SCSI-2 Controller, durch Umprogrammieren der Konfigurationsdatei angepasst werden konnten, funktionierten die meisten anderen Karten überhaupt nicht.
- Die dritte Variante nannte sich "Pragmatic EISA" und wie bei Super-ISA wurden beide HiNT Chips benutzt. Zusätzlich sorgte eine Unterstützungslogik dafür, dass diese Variante zwar wieder einen 32Bit Datenbus und 32Bit Addressbus hatte, aber es fehlte u.a. der Watch Dog Timer. Logischerweise gab es auch hier Inkompatiblitäten.
PCI (Peripheral Component Interconnect, Intel):
Diese PCI Bus-Architektur arbeitet mit 32Bit Datenbus und 32Bit Adressbus bei 33 MHz. Diese Variante, nach Spezifikation 1.0, wird mittlerweile auch PCI-33 genannt. Nach Spezifikation 2.1 gibt es zwei zusätzliche Varianten, die als PCI-66 bezeichnet werden : eine mit 64Bit Datenbus und 33 MHz sowie eine mit 64Bit Datenbus und 66 MHz. Letztere funktioniert allerdings nur mit 3.3V Karten, ist aber die leistungsfähigste, denn in dieser Konstellation läuft ein 64Bit Bus mit 66 MHz, alle weiteren laufen mit 64Bit (bei 33 MHz) oder 32Bit (bei 66 MHz), maximale Datentransferrate ist also 532 MB/s.
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Abb.: 32Bit PCI-33 33MHz Steckplatz (84 mm, 120-pin (49-11*2))
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Abb.: 64Bit PCI-66 33MHz Steckplatz (127 mm, 184-pin (49-11-32*2))
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Abb.: 64Bit PCI-66 66MHz Steckplatz (127 mm, 184-pin (11-49-32*2))
PCI Express (Peripheral Component Interconnect Express):
Nicht zu verwechseln mitPCI-X. PCI Express ist eine serielle Bus-Architektur, PCI-X hingegen eine parallele. Die Vorteile dieser seriellen Datenübertragungsart machen sich z.B. beim Grafikdatentransfer bemerkbar, denn die Bandbreite ist das doppelte von dem, was AGP 8x bisher ermöglicht.
PCI-X (Peripheral Component Interconnect Extended, Compaq-IBM-HP):
Die Idee für die momentan neueste Bus-Architektur stammt aus dem Jahr 1998. Bisher sind zwei Revisionen am Markt:
- Revision 1.0 : 64bit, 66 / 100 / 133 MHz
- Revision 2.0 : 64bit, 266 und 533 MHz
Unter PCI-X Revision 1.0 läuft ein 64Bit Bus mit 133 MHz, alle weiteren laufen mit 64Bit bei 66 MHz, maximale Datentransferrate ist also 1.06 GB/s. PCI-X 533 ermöglicht eine Datentransferrate von 4.3 GB/s und ist somit 32 mal schneller als der alte PCI v1.0 Standard.
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Abb.: PCI-X Steckplatz, 3-teilig (127 mm, 184-pin (11-49-32*2))

Abb.: PCI-X Steckplatz, 3-teilig, Slim (127 mm, 184-pin (11-49-32*2))
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Abb.: PCI-X Steckplatz, 4-teilig (174 mm, 254-pin (11-49-32-35*2))
Riser (engl.: erheben, überragen):
Dieser Begriff wird für Zusatzkarten (auch Tochterkarten genannt) benutzt und wird davon abgeleitet, dass die Zusatzplatine auf der jeweiligen Grundplatine herausragt, anstatt, wie z.B. bei einigen Grafikkartenerweiterungen, flach auf der Grundplatine zu liegen. Der Begriff wird hauptsächlich im Bereich der Erweiterungen für Motherboards genutzt, wie z.B. für Audio-/Modem-Zusatzkarten oder Speicher-Erweiterungskarten. Ein Vorteil im Einsatzbereich der Audio/Modem/Netzwerkvarianten ist, dass man bei der Produktion von Mainboards diesen Teil optional mit anbieten kann. So spart sich der Hersteller Lizenzgebühren, denn anstatt für jedes verkaufte Mainboard mit Modem zahlt er nur für die verkauften Riser. Im Bereich der Produktion neuer Mainboards bringt dies den Vorteil, nicht jedes mal den Modem-, Sound- oder Netzwerkteil neu im Platinenlayout integrieren zu müssen.
Super-ISA:
Siehe P-EISA
SXB (Super Extended Bus, Supermicro):
Bezeichnung des Mainboard-Herstellers Supermicro für den 174 mm PCI-XSteckplatz (4-teilig, 254-pin, 64Bit, 133 MHz). SXB ist die Nachfolgebezeichnung von VBX.
VLB (VESA Local Bus):
Bus-Architektur, die hauptsächlich für Grafikkarten genutzt wurde. Physikalisch eine Erweiterung des ISA Steckplatzes. Arbeitet mit einem 32Bit Datenbus bei einem 32Bit Adressbus bei 25 - 40 MHz. Es gab auch eine Form mit 64Bit Datenbus, die sich aber nicht durchsetzte.
Der Vesa-Local-Bus wurde von verschiedenen Motherboard-Herstellern entwickelt. Er sollte möglichst billig sein. Auf spezielle Erweiterungen wurde verzichtet.
Einige Hersteller interpreierten die Spezifikation des VL-Standards sehr freizügig. So wurde z.B. festgelegt, das der VL-Bus mit maximal 40 MHz betrieben wird. Man erhält jedoch auch Komponenten mit 50 MHz, die natürlich zu 40 MHz-Komponenten inkompatibel sind.
Prinzipiell ist der VL-Bus ein nach außen verlängerter Bus eines 486er-Prozessors, bei dem der Prozessor- und der Bustakt aufeinander abgestimmt sind. Er überträgt mit 32-Bit und dem Prozessortakt bis zu 64 MByte pro Sekunde.
Die Hardwarekomponenten werden direkt mit der CPU verbunden. Wegen der fehlenden elektrischen Entkopplung richtet sich die Anzahl der nutzbaren Steckplätze nach dem Bus-Takt.
| Bus-Takt | Slots bei VLB | Slots bei VLB 2.0 |
| 33 MHz | 3 | 3 |
| 40 MHz | 1 | 2..3 |
| 50 MHz | 0 | 1..2 |
Durch voreilige Etablierung und einigen unschlüssigen Spezifikationen, sind einige unzulässige Erweiterungskarten auf den Markt gekommen, die zueinander nicht kompatibel sind.
Technische Daten:
| Busbreite: | 32 Bit |
| Bustakt: | 25 bis 66 MHz |
| Max. Übertragungsrate: | 40..80 MB/s |
| Max. Anzahl Slots: | siehe oben |
Tatsächliche Übertragungsraten
| Bei 33 MHz ohne Extra-Wait | |
| Non-Burst-Read | 33 MB/s |
| Non-Burst-Write | 44 MB/s |
| Burst-Read | 53,8 MB/s |
| Burst-Write | 75,4 MB/s |
| Bei 40 MHZ ohne Extra-Wait | |
| Non-Burst-Read | 40 MB/s |
| Non-Burst-Write | 40 MB/s |
| Burst-Read | 64 MB/s |
| Burst-Write | 64 MB/s |
| Bei 50 MHz ohne Extra-Wait | |
| Non-Burst-Read | 50 MB/s |
| Non-Burst-Write | 50 MB/s |
| Burst-Read | 80 MB/s |
| Burst-Write | 80 MB/s |
VXB (Virtual Extended Bus, Supermicro):
Bezeichnung des Mainboard-Herstellers Supermicro für den 174 mm PCI-X Steckplatz (4-teilig, 254-pin, 64Bit, 133 MHz). VXB ist die ältere Bezeichnung für SXB.
XT (IBM):
Bus-Architektur der IBM XT Hauptplatine. Arbeitet mit einem 8Bit Datenbus bei einem 20Bit Adressbus und einer Taktfrequenz von 4.77 MHz. Dieser Steckplatz ist der Urvater aller heutigen Systeme.
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Abb.: XT Steckplatz
ZIF (Zero Insertion Force):
Bezeichnung bei CPU-Sockeln. "Zero Insertion Force" heißt sinngemäß übersetzt "Kein Kraftaufwand", da die CPU nur in den Sockel gelegt wird und die Kontaktierung durch Umlegen des Arretierungshebels erfolgt. Bei alten Prozessoren wie z.B. der Intel 386er Serie war der CPU-Sockel noch so ausgelegt, dass der Prozessor in den Sockel hineingedrückt wurde (also mit Kraftaufwand). Ein Austausch der CPU war immer mit viel Aufwand verbunden, da der Prozessor vorsichtig aus dem Sockel herausgehebelt werden musste.
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