
Diskette
Disketten sind die älteste Möglichkeit, Computerdaten zu speichern, wenn man mal von den Magnetbändern absieht. Die ersten PCs hatten keine Festplatte, da die Modelle zu dieser Zeit größer als Schallplatten waren, ihre Kapazität aber nur um einige Megabyte pendelte. Trotz schlechter Leistung waren die Preise extrem hoch. Also war die Diskette das erste Speichermedium für Daten von PCs. Disketten gibt es in zwei Größen, nämlich erstens 5,25 Zoll Breite und Länge (inzwischen fast ausgestorben) und in 3,5 Zoll Breite und Länge. Die unterschiedlichen Eigenschaften kann man der folgenden Tabelle entnehmen.
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3.5 Diskettenlaufwerk (Bild links) und 3.5 Zoll Diskette |
Die wesentlichen Diskettenformate beim PC:
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Disketten bestehen eigentlich nur aus einer Plastikscheibe mit Eisenoxid-Überzug und einer Plast-Verkleidung, im Laufwerk befinden sich die Schreib- und Leseköpfe, die die Diskette beim Schreiben bzw. Lesen direkt berühren. Daher sind auch hohe Geschwindigkeiten unmöglich, denn sonst würden die Disketten zerstört werden.
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5 1/4 Zoll Diskettenlaufwerk |
Laufwerke:
Die Technik der Diskettenlaufwerke hat sich in den letzten Jahren kaum verändert, man kann hier wirklich davon sprechen, dass diese Technik "ausgereift" ist. Daher liegen die Preise für Disketten-Laufwerke auch nur noch zwischen 30 und 50 DM, Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Marken gibt es fast keine.
Da 1,44 MB in der heutigen Zeit nicht gerade viel sind, machen sich viele Unternehmen Gedanken um einen neuen Standard. Auf ein einheitliches Prinzip konnte man sich aber noch nicht einigen. Recht großen Erfolg hatte Iomega mit seinem ZIP-Laufwerk, das allerdings inkompatibel zu den bisherigen 1,44 MB-Disketten ist, und daher nur als Zusatz und nicht als Ersatz für die alten Laufwerken dienen kann. Ein weiterer Versuch ist das so genannte LS-120, das zwar kompatibel zum alten Standard ist, und somit die alten Laufwerke ersetzen kann, aber von der Geschwindigkeit nicht mit dem ZIP-Laufwerk konkurrieren kann.
Einbau/Umbau:
Auch der Einbau bzw. Austausch eines Diskettenlaufwerks stellt keine große Schwierigkeit dar. Im Allgemeinen brauchen nur das Strom- sowie das Datenkabel angeschlossen werden. Der Anschluss des Strom-Steckers ist eindeutig, da man den Stecker nur in einer Position befestigen kann. Wichtig ist hierbei nur, dass man nicht aus Versehen einen Pin zu weit nach links oder rechts rutscht, allerdings ist dies sehr unwahrscheinlich, da man sonst ein paar Rastnasen breitquetschen würde.
Etwas komplizierter ist das Datenkabel. An ein Floppy-Kabel können zwei Geräte angeschlossen werden, das Laufwerk, das später zu A: (bzw. /dev/fdd1 unter Linux) werden soll, wird am Ende das Kabels bzw. nach der Drehung im Kabel angeschlossen. (Von den 34-Adern des Flachbandkabels sind an einer Stelle die Adern 10 bis 16 gedreht, so werden die zwei möglichen Laufwerke unterschieden. Somit ist eine Unterscheidung in "Master" und "Slave" durch Jumper wie bei IDE-Gräten nicht notwendig.)

Kabel für Diskettenlaufwerke. Hier mit Anschlüsse für 3,5 und 5,25 Laufwerke.






















3.5 Diskettenlaufwerk (Bild links) und 3.5 Zoll Diskette


