
Kühlsysteme
Ein wichtiges Thema beim Computer ist die Kühlung. Komponenten, die Wärme entwickeln, sind im Wesentlichen:
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- - Prozessor
- - Festplatte
- - 3D Grafikkarten
Je mehr die Komponenten belastet werden, desto größer ist die Wärmentwicklung. Wird diese Wärme nicht vernünftig abgeleitet, kann es zu einem Hitzestau im Gehäuse kommen. Der Prozessor kann überhitzen und schaltet ab. Schlimmer ist allerdings, dass Festplatten den Hitzetod erleiden können. Daten gehen verloren oder die Festplatte wird gar unbrauchbar. Auch die meisten Grafikkarten verfügen über einen aktiven Kühler. Einige Grafikkarten kommen auch mit einer passiven Kühlung aus. Hi-Tech Grafikkarten für 3D-Spiele benötigen allerdings einen aktiven Kühler.
Kühlung über das Netzteil:


Die Kühlung fängt mit dem Gehäusenetzteil an. Hier gibt es große Unterschiede. Die meisten Netzteile besitzen an der Unterseite einen kleinen Lüfter (Bild rechts). Dieser Lüfter zieht die Luft aus dem Gehäuse und befördert sie nach außen. Der Nachteil dieser Lüfter ist allerdings, dass sie ziemlich laut sind. Netzteile mit einem großen Lüfter (Bild links) sind wesentlich leiser, weil sie sich nicht so schnell drehen müssen, um die Luft aus dem Gehäuse zu transportieren. Je nach Leistung des Prozessors, Anzahl der Komponenten (Festplatten, DVD-Laufwerke) und vor allem je nach Leistung der Grafikkarte sollte das Netzteil mindestens 400 Watt haben. Spielfreaks werden ein Netzteil, dass auch 750 und mehr Watt hat. Office-Rechnern mit einer Onboard-Grafikkarte reichen auch ein Netzteil mit etwa 350 Watt.
Gehäusekühlung:


Je nach Standort des Rechners und die verbauten Komponenten wie Prozessor oder Grafikkarte, kann sich im Gehäuse inneren viel Wärme entwickeln. Deshalb gibt es die Möglichkeit, so genannte Frontkühler in das Gehäuse einzubauen. Nahezu jedes Gehäuse bietet diese Möglichkeit. Diese Frontkühler ziehen (meistens kältere) Luft in das Gehäuse und verteilen sie im Gehäuse. Das Netzteil transportiert die Luft wieder aus dem Gehäuse. Dadurch entsteht quasi ein "Durchzug". Die Luft wird permanent im Gehäuse umgewälzt. Besteht beim Gehäuse die Möglichkeit, die Festplatte in der Nähe des Frontkühlers anzubringen, erhält sie dann ebenfalls ein wenig Kühlung.
Prozessorkühlung:


Heutige Prozessoren kommen ohne Kühlung nicht mehr aus. Die Kühlung der CPUs begann mit den Pentium 1-Prozesoren. Da diese Prozessoren aber nicht allzu viel Wärme entwickelten, waren die Kühler recht klein. Teilweise war die Kühlung der CPU auch passiv.
Es gibt verschiedene Techniken, Prozessoren zu kühlen. Meistens wird ein für den Prozessor entsprechender CPU-Kühler auf den Prozessor gesetzt (Bild oben links). Die Kühler werden dem
Motherboard mit Strom versorgt (Bild links). Die Kühler sollten dabei dem Prozessor angepasst werden. Schnelle Prozessoren entwickeln unter Volllast, etwa bei Spielen, viel Wärme. Ein entsprechender Kühler ist dann unablässig (Bild oben rechts). Bei manchen Kühlern wird die Wärme direkt aus dem Gehäuse transportiert. Viele Computergehäuse verfügen an einer Seitenwand über Luftschlitze und einen dahinterliegenden Lufteinlass. Dieser Lufteinlass wird vor den CPU-Lüfter gesetzt. Die kühlere Luft wird vom CPU-Kühler (Lüfter) angezogen. Der Vorteil liegt darin, dass der Prozessor effektiv und gezielt gekühlt werden kann.
Wasserkühlung:


Eine ziemlich aufwendige Methode, den Prozessor zu kühlen, ist die Wasserkühlung. Dabei wird der Prozessor durch einen Wasserkreislauf ständig gekühlt. Ähnlich wie bei einem PKW.
Festplatte kühlen:
Auch für Festplatten gibt es Kühlsysteme. Diese Kühlsysteme werden über der Festplatte angebracht und mit Strom versorgt. Über kleine Ventilatoren wird die Festplatte dann mit Luft gekühlt.
Festplatten zu kühlen ist dann sinnvoll, wenn der Computer etwa permanent in Betrieb ist oder als Fileserver dient.
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