
Maus
Die Maus ist nach der Tastatur das wichtigste Eingabegerät. Die Maus begann ihren Siegeszug mit Einführung der grafischen Bedienoberflächen wie Windows oder Linux.
Anschlüsse und Techniken
Bis vor einigen Jahren erfolgte der Anschluss einer Maus über eine der beiden seriellen Schnittstellen. Mit Einführung der ATX - Motherboards setzten sich die PS/2 Mäuse durch. Mit Einführung der USB - Schnittstelle gibt es vermehrt Mäuse mit USB Anschluss. Für die Funktion der Maus an sich hat das allerdings keinerlei Auswirkung.
Allerdings hat sich auf der technischen Seite Einiges getan. Die ersten Mäuse hatten nur zwei Tasten. Die nächste Errungenschaft kam mit dem Scrollrad. Dadurch war die Navigation durch Dokumente oder auch im Internet wesentlich einfacher.
Auch der Antrieb hat sich seit den ersten Mäusen wesentlich verändert. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Bewegung der Maus in Daten umzuwandeln. Die älteste Methode bestand darin, die Maus mit Hilfe einer Kugel zu bewegen. Diese Kugel bestand meistens aus Hartgummi. Bewegt man nun die Maus, dreht sich die Kugel und über zwei kleine Walzen wird die Bewegung nach links und rechts bzw. nach oben und unten an die Elektronik mitgeteilt. Je nach dem, wie stark sich die Walzen bewegen wird der Mauspfeil auf dem Bildschirm bewegt. Der Nachteil dieser Technik ist, dass die Mechanik relativ schnell verdreckt und teilweise auch ziemlich
ungenau ist. Die andere Technologie kennt diese Nachteile nicht. Es gibt nämlich auch die Möglichkeit, die Bewegung der Maus mit Hilfe von optischen Sensoren aufzunehmen. Diese Technik erlangt vor allem in letzter Zeit immer größere Verbreitung. Das Funktionsprinzip ist relativ einfach: Eine "Mini-Kamera" schaut ständig auf den Untergrund und wertet die Bilder auf Veränderungen hin aus. Daraus lassen sich die horizontale und die vertikale Bewegung der Maus errechnen. Die Nachteile dieser Technik sind der zur Zeit noch relativ hohe Preis und die Tatsache, dass die Funktionssicherheit auf glatten und strukturfreien Oberflächen nicht gewährleistet ist.
Tierärztliches
Während die optischen Mäuse nahezu wartungsfrei sind, sollte man bei den Modellen mit Kugel hin und wieder zum Putzen schreiten. Bei allen derartigen Mäusen befindet sich auf der Unterseite eine Art Ring, den man drehen muss, um an die Kugel zu kommen. Wenn die Maus dann offen ist, sollte man die Kugel heraus nehmen und reinigen. (Wasser und Seife haben sich hier bewährt, man sollte aber darauf achten, die Kugel nur im trockenen Zustand wieder einzubauen. Danach sollte man zumindest versuchen (bei einigen Modellen ist das recht kompliziert), die Walzen vom Dreck zu befreien, wenn möglich ohne die Walzen zu beschädigen. Wenn das alles geschehen ist, kann die Maus wieder zusammen gebaut werden.
Infrarot und Funk:
Der nächsten Unterschied bei den Mäusen ist die Art Verbindung zum Computer. Die normalen Mäuse sind einfach verbunden mit einem Kabel. Dieses Kabel führt entweder zur PS/2- oder USB - Schnittstelle. Die ersten schnurlosen Mäuse hatten zwischen der Maus und dem Kontaktgeber eine Infrarotverbindung. Der Nachteil der Verbindung: Die Mäuse waren ziemlich klobig und verbrauchten viele Batterien. Außerdem war der Winkel zwischen dem Kontaktgeber und der Maus nicht sehr groß. Des weiteren durfte sich zwischen dem Kontaktgeber und der Maus kein Hindernis befinden. Die Maus musste quasi den Kontaktgeber sehen können. Bei den heutigen Funkmäusen ist das Ganze wesentlich komfortabler.
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Rechts zwei Mäuse ohne Scrollrad. Die linke Maus ist eine Maus aus den Anfangszeiten und kostete damals etwa 200 $. Für heutige Verhältnisse unvorstellbar. Die Mäuse wurden an die serielle Schnittstelle angeschlossen (unten links). Später kamen die Mäuse an die PS/2 Schnittstelle (unten Mitte). Heutige Mäuse werden an USB angeschlossen.
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