laufenden Betrieb wechselbar.
Da alle zur automatischen Konfiguration
des Treibers nötigen Eigenschaften
der Karte auf dieser in der
Card Information
Structure, CIS,
abgelegt sind, ist ebenfalls
Plug and Play möglich.
Mit
der Einführung
des Cardbus-Standards
(PC Card Standard
5.0) 1995 wurden
PCMCIA-Karten
erstmals offiziell
als PC-Karte
(engl.: PC
Card) bezeichnet.
Inzwischen hat
sich der Begriff
PC Card
schon allein
wegen der im
Gegensatz zur
Abkürzung PCMCIA
einfacheren
Vermarktung
durchgesetzt.
Der PCMCIA-Standard hat damit bis jetzt drei verschiedene Unterstandards definiert:
- PCCard16: 8- bzw. 16-Bit Datenbus. Die mit diesem Kartentyp erzielbaren Datenraten entsprechen etwa der von 16-Bit-ISA-Karten (etwa 16 MB/s). Diese Karten können mit 5 oder 3,3 Volt betrieben werden.
- Cardbus: 32 Bit Datenbus. Gegenüber PCCARD16 besitzen sie einen zusätzlichen, meist goldenen Kontaktstreifen auf der Oberseite. Das Protokoll von Cardbus-Karten ist an PCI angelehnt, der Bustakt liegt bei 33 MHz und ist damit mit PCI-Karten vergleichbar (max. 133 MB/s). Cardbus-Karten werden stets mit 3,3 Volt betrieben. Sie erlauben Busmastering, was die Prozessor-Belastung während der Datenübertragung verringert.
- Cardbay
Die
Technik ist
voll abwärtskompatibel.
Slots für Cardbus-Karten
können also
auch 16-Bit-Karten
betreiben, aber
nicht umgekehrt.
Typ-II-Slots
nehmen auch
Typ-I-, aber
keine Typ-III-Karten
auf. Die für
eine Karte erforderliche
Spannung ist
über eine Aussparung
an der rechten
Seite der Stirnseite
codiert. So
wird verhindert,
dass man 3,3-Volt-Karten
in Slots betreibt,
die nur 5 Volt
liefern. In
Slots, die für
3,3-Volt-Karten
geeignet sind,
könnten auch
5-Volt-Karten
gesteckt werden,
aber der Kartentreiber
wird die Spannung
nicht zuschalten.
Einige Karten
können an 5-Volt-
und 3,3-Volt-Slots
- also mit beiden
Spannungen -
betrieben werden.Über einen geeigneten Adapter können PCCard16 auch in einem CompactFlash-Slot verwendet werden. Es gibt momentan keine Möglichkeit eine Cardbus-Karte in einem üblichen PDA zu verwenden. Es gibt aber einige wenige PDAs mit PCCard-Schnittstelle. Notebooks ab Herstellungsjahr 1999 sind in der Regel mit Cardbus-Slots ausgestattet.
ExpressCard (Nachfolger)
Als
Nachfolger der
PCCard32 wurde
von der PCMCIA,
unter dem Codenamen
"NEWCARD", die
ExpressCard
entwickelt.
Diese gibt es als ExpressCard/34 (34mm breit, 5mm hoch, 75mm tief) sowie ExpressCard/54 (54mm breit, 5mm hoch, 75mm tief; der Anschluss entspricht der ExpressCard/34, dadurch hat dieses Modell eine L-Form).
Eine ExpressCard/34 ist damit fast um die Hälfte kleiner als eine PCMCIA-Karte der vergangenen Generation. Die ExpressCard kann sowohl als USB 2.0- als auch als PCI Express-Schnittstelle eingesetzt werden. Mit einer maximalen Datenrate von ca. 500 MByte/s (250 MByte/s Duplex) ist sie fast vier mal so schnell wie eine PCCard32.
ExpressCards sind nicht abwärtskompatibel zu normalen PCMCIA-Karten. Es ist also nicht möglich, solche Karten in herkömmlichen Slots oder vorhandene PCMCIA- bzw. Cardbus-Karten in einem ExpressCard-Slot zu betreiben.
Es gibt aber einen Bridging-Adapter von Express Card auf PCMCIA Card (Man kann PCMCIA Cards unter Zuhilfenahme dieses Adapters an einem Express Card Slot verwenden).


Die
PCMCIA (PC Memory-Card
International Association) ist
eine Organisation. PCMCIA hat die Memory-Cards
(Speicherkarten) mit einheitlichen Abmessungen,
Datenbusbreiten (8 oder 16 Bit) und Adressierbarkeit
genormt. Die Schnittstelle war der ISA-Schnittstelle
sehr ähnlich und erreichte auch nur 16 MBit/s.