
Microsoft Windows ME Teil 2
Programme und Einstellungen:

Der Arbeitsplatz unter Windows ME. Hier hat sich wenig verändert. Es kann die so genannte Webansicht gewählt werden. Vom Arbeitsplatz aus können Drucker installiert oder konfiguriert werden, die Systemsteuerung kann aufgerufen oder ein DFÜ Netzwerk eingerichtet werden. Neu gegenüber Windows 98 ist der Webordner. Freigegebene Ordner werden mit einer Hand unterlegt.

Laufwerke oder auch einzelne Ordner können im Netzwerk freigegeben werden. Es kann auch eingestellt werden, ob auf das Laufwerk nur zugegriffen werden kann oder ob andere User auch Dateien verändern dürfen.

Mit den Ordneroptionen kann die Ansicht der einzelnen Ordner beeinflusst werden. Einige Einstellmöglichkeiten kamen hinzu. Auch hier ist der Übergang nach Windows 2000 deutlich.

Dateien suchen über den Arbeitsplatz. Das Suchfenster ist nicht mehr extern. Außerdem gibt es eine kleine Vorschau.

Über das Fragezeichen und "Info" kann im Arbeitsplatz die Version abgerufen werden.

Der Windows Explorer. Er kann auch über den Start-Button aufgerufen werden. Mit einem Rechtsklick mit der Maus auf -> Start öffnet sich ein Kontextmenü. Hier kann der Windows Explorer aufgerufen werden. Auch hier werden freigegebene Laufwerke mit einer Hand markiert. In der Webansicht stehen zusätzliche Informationen zur Verfügung.

Der Ordner "Eigene Dateien" ist ein wenig erweitert worden. Er enthält die Ordner "Eigene Bilder" und "Eigene Musik".
Die Systemsteuerung:

Die Systemsteuerung ist die zentrale Stelle zur Konfiguration des Betriebssystems. Alle Einstellungen können von hier aus vorgenommen werden. Das Layout hat sich gegenüber der Vorversion erheblich geändert und ist anders aufgeteilt. Die Systemsteuerung hat die ersten Züge von Windows 2000.


Unter "Anzeige" der Systemsteuerung gibt es nun mehr Registerkarten. Unter der Registerkarte "Bildschirmschoner" können diverse Bildschirmschoner eingerichtet werden. Bei der Registerkarte "Einstellungen" werden kann die Bildschirmanzeige und die Farbtiefe eingestellt werden.

Bei den Energieoptionen kann eingestellt werden, wann der Monitor oder die Festplatte ausgeschaltet werden soll.

Im Gerätemanager wird die installierte Hardware angezeigt. So kann festgestellt werden, ob oder welche Hardware fehlerhaft läuft oder nicht richtig eingebunden wurde. Außerdem können sich im Gerätemanager die Anschlüsse der Komponenten angezeigt werden lassen, etwa die DMA Kanäle. Nach der Installation werden manchmal nicht alle Komponenten richtig angezeigt oder eingebunden. In diesem Fall muss die jeweilige Komponente manuell nachinstalliert werden.

Auch unter Windows ME können Festplatten von Fat16 nach Fat32 konvertiert werden. Damit ist es möglich, Festplatten einzurichten, die größer sind als 2 Gigabyte (GB). Allerdings ist es auch unter ME nicht möglich, die Konvertierung wieder rückgängig zu machen. Das entsprechende Laufwerk müsste dann erst wieder neu formatiert werden. Allerdings hat die Konvertierung nach FAT32 den Vorteil, dass das konvertierte Laufwerk nicht mehr so stark fragmentiert wurde und dadurch mehr Speicherplatz zur Verfügung stand.

Sofern eine Komponente nicht oder nicht richtig installiert wird, kann nach der Komponente gesucht werden. Windows versucht dabei, die Hardware-Komponenten automatisch zu erkennen und einzubinden. ISA-Karten haben allerdings schlechte Karten.
Wartung und Defragmentierung:

Bei der Datenträgerbereinigung werden Dateien gelöscht, die nicht mehr benötigt wurden. Dadurch wird Festplattenspeicher frei.


Festplatten können defragmentiert werden. Der Vorgang des defragmentieren kann auch grafisch mitverfolgt werden. Noch fragmentierte Bereiche, fest stehende Bereiche und defragmentierte Bereiche werden mit unterschiedlichen Farben angezeigt.
Sonstige Programme:

Wordpad ist weiterhin ein kleines Textverarbeitungsprogramm. Für kleinere Aufgaben ist es zu gebrauchen. Eine "ausgewachsenes" Textbearbeitungssoftware kann Wordpad natürlich nicht ersetzen.

Das Paint ist ein Programm zum erstellen einfacher Zeichnungen. Es ist kein Ersatz zum erstellen komplexer Grafiken.

Der Taschenrechner für einfache Rechenaufgaben. Er kann auch in einen "wissenschaftlichen" Rechner umgewandelt werden (über den Menüpunkt Ansicht).


Für eine einfache E-Mail Verwaltung steht das Programm Outlook Express in der Version 5.0 bereit.

Netmeeting steht zur Verfügung zur Kommunikation mit anderen Teilnehmern.
DOS-Fenster:

Die DOS-Eingabeaufforderung. Hier steht ein DOS-Fenster zur Verfügung. Wer sich noch mit DOS-Befehlen auskennt, kann dem System einige Informationen entlocken.
Benutzer anlegen:

Einen neuen Benutzer anlegen. Unter Windows ME können verschiedene Benutzer angelegt werden. Jeder Benutzer kann seinen Desktop selber gestalten und verändern. Die Möglichkeiten für die persönlichen Einstellungen sind erweitert worden.
Registry:


Über das Startmenü kann der Registrierungseditor (Regedit) aufgerufen werden. Über -> Start -> Ausführen gibt man "regedit" ein und bestätigt die Eingabe mit -> OK. In der Regedit können eigentlich sämtliche Einstellungen vorgenommen und beeinflusst werden, die im System vorhanden sind. Ein falscher Eintrag oder ein versehentliches Löschen kann aber auch fatale Folgen haben.
Ressourcen-Anzeige:
![]()

Die Ressourcen-Anzeige. Sie gibt Aufschluss, wie viel Speicher noch frei ist. In der Startleiste wird ein entsprechendes Symbol angezeigt.
Task-Manager:

Der Task-Manager. Er zeigt an, welche Programme gerade aktiv sind. Gibt es einmal ein Problem mit einem Programm, kann es über dien Task-Manager manuell beendet werden.
Windows ME beenden:

Windows kann heruntergefahren und damit ganz beendet oder neu gestartet werden. Neu an ME ist, dass nicht mehr in den DOS-Modus gewechselt werden kann. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Windows in Standby zu versetzen. Um den Standby-Modus nutzen zu können , ist allerdings schon viel Arbeitsspeicher notwendig. Sind mehrere Benutzer installiert, kann ein Benutzer abgemeldet und ein anderer angemeldet werden. Mehrere Benutzer können nicht gleichzeitig angemeldet sein. Das ist erst bei Windows XP möglich.
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