
Microsoft Windows XP allgemein
Windows XP:
Windows XP ist eigentlich der Nachfolger von Windows 98. Dabei vereint XP die Versionen 9x, mit der Stabilität von NT 4.0 und 2000. Zu Beginn der XP-Reihe gab es zwei Versionen, eine Home und eine Professional. Zwei Versionen - eine Version für den Heimanwender und eine Version für Firmen - sollte es ja auch schon beim Windows 2000 geben. Microsoft entschied sich bei Windows 2000 dann aber nur für eine Professional Version. Windows XP ist zum Einen eine Weiterentwicklung von Windows 2000 Professional und bietet einige Interessante Features. So ist es erstmals möglich, während einer laufenden Session den Benutzer zu wechseln. Das wurde auch Zeit, denn bei Linux ist dies schon seit Jahren möglich. Wie auch schon bei Windows 2000 gibt es keinen DOS Kern mehr, sondern nur eine DOS - Emulation. Die Unterschiede zwischen Windows XP Home und Professional liegen im im Detail (siehe Tabelle weiter unten). Windows XP Professional bietet ein paar Funktionen mehr. So kann XP Home zum Beispiel nicht an eine Domäne eingebunden werden. XP steht übrigens für eXPerience (Erfahrung oder Erlebnis). Der Entwicklungsname von Windows XP war "Whistler".
Für Windows XP wurden bisher 2 Service Packs veröffentlicht. Das aufwendigste Service Pack war dabei das Service Pack 2. Das Service Pack 2 von Windows XP erschien im März 2004 und ist knapp 270 MB groß. Das Sp2 behebt etwa 800 Fehler und schließt eine Reihe von Sicherheitslücken. Außerdem erkennt Windows XP mit dem SP2 Festplatten oder Partitionen die größer sind als 130 GB. Im April 2008 erschien das dritte Service-Pack. Das Service Pack ist etwa 350 MB groß und bietet etwa die WPA2-Verschlüsselung für W-Lan.
Versionen und Varianten von XP:
- â–º Home
- â–º Professional
- â–º Media Center Edition
- â–º Media Center Edition 2004
- Media Center Edition 2005
- Windows XP Edition N & KN
- Starter Edition
- 64-Bit Edition
- Tablet PC Edition
- Tablet PC Edition 2005
XP Starter Edition:

Die XP Starter Edition ist dabei eine stark abgespeckte Version von XP-Home und ist für Entwicklungsländer bestimmt. Dafür ist die Starter-Version auch die preiswerteste. Einschränkungen der Starter-Version:
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Beschränkung auf 3 Programme, die gleichzeitig geöffnet werden können + 3 Programme, die vom System gestartet werden können
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Verwaltung bis 256 MB Arbeitsspeicher
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Nutzung von bis zu 40 GB Festplattenspeicher
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Bildschirmauflösung nicht höher als 800 x 600 Pixel
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keine Mehrbenutzerunterstützung
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kein Netzwerk möglich





Die XP-Starter-Editionen gibt es für die Länder Indien, Indonesien, Malaysia, Russland und Thailand (Bilder von Links)
Windows 64-Bit Version:

Windows XP "x64 Edition" ist eine spezielle 64-Bit Version, die ausschließlich für AMD- und Intel-Prozessoren mit x86-64-Erweiterung entwickelt wurde. Sie läuft nicht auf 64-Bit-Prozessoren anderer Hersteller und ist ansonsten identisch zu Windows XP Professional. Die x64 Edition ist als OEM- und als System-Builder-Lizenz erhältlich. Im Zusammenspiel zwischen Prozessor und Betriebssystem kann auch eine konventionelle 32-Bit-Software ausgeführt werden. Somit ist es nicht erforderlich, dass die auszuführenden Programme als 64-Bit-Version vorliegen müssen. Dieses Verfahren des x64-Prozessors wird auch Mixed-Mode genannt - also das Ausführen von 64- und 32-Bit-Software gleichzeitig auf einem Prozessor. Jedoch ist es erforderlich, dass die Treiber als 64-Bit-Version vorliegen. Die Treiber werden vom Hardware-Hersteller für das Betriebssystem hergestellt und zur Verfügung gestellt.
Windows XP Edition N & KN:
Windows XP "Home Edition N" und "Professional Edition N" sind angepasste Windows-Versionen die – aufgrund einer Auflage der Europäischen Kommission – ohne Windows Media Player und andere multimediale Bestandteile ausgeliefert werden. Möchte der Benutzer die gleiche Funktionalität wie in der regulären Version von Windows XP nutzen, kann er die erforderlichen Elemente dennoch kostenfrei von der Microsoft-Homepage herunterladen.
Neuerungen gegenüber Windows 2000:
- Neue Desktopoberfläche "Luna"
- Systemwiederherstellung
- bessere Kompatibilität zu älteren Programmen und Spielen
- Fernwartung mit Remote-Desktop (Terminal-Server integriert)
- Vereinheitlichung und Erweiterung der Möglichkeiten, das System per Kommandozeile zu verwalten
- Vorschau von Bilder
- Musikdateien werden besser unterstützt: Die so genannten ID3-Tags (Informationen in der Datei wie z. B. Interpret, Titel usw.) der MP3-Dateien werden im Explorer angezeigt und können über das Eigenschaftenmenü direkt bearbeitet werden.
- erweitertes Startmenü
- neuer Anmeldebildschirm
- schneller Benutzerwechsel - erlaubt es, dass mehrere Benutzer gleichzeitig angemeldet sind und zwischen ihnen gewechselt werden kann
- integrierte Personal Firewall
- Daten können auf CD oder DVD gebrannt werden
- integriertes Programm zum Erstellen und Verwalten ZIP-komprimierter Dateien
- Media Player 8
- Internet Explorer 6
- neue Version von NTFS
- verkürzte Startzeit gegenüber Windows 2000
- Cleartype Fonts verbessern die Lesbarkeit bei TFT-Displays
- Internetzugang über den abgesicherten Modus
- Produktaktivierung
| Funktionen |
Home |
Professional |
| Neue Benutzeroberfläche |
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| Netzwerk Installationsassistent |
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| Windows Messenger |
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| Hilfe und Support Center |
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| Windows MediaPlayer 8 |
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| Fortgeschrittene Unterstützung für Laptops (u. a. ClearType-Unterstützung, DualView, Verbesserung der Energieverwaltung) - arbeiten Sie unterwegs ebenso effektiv wie am Arbeitsplatz. |
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| Drahtlose Verbindungen - automatische drahtlose 802.1x-Netzwerkkonfiguration. |
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| Remotedesktop - Durch Remotezugriff auf den PC mit Windows XP Professional über einen anderen Windows-PC stehen auch unterwegs alle Daten und Anwendungen zur Verfügung. |
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| Offlinedateien und -ordner - Zugreifen auf Dateien und Ordner in einer Netzwerkfreigabe, wenn keine Verbindung zum Server besteht |
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| Verbesserungen beim Starten und bei der Energieverwaltung - schnellere Boot- und Wiederherstellungszeiten. |
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| Multitasking - mehrere Anwendungen können gleichzeitig ausgeführt werden. |
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| Skalierbare Prozessorunterstützung - Unterstützung von bis zu zwei Prozessoren. |
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| Firewall für Internetverbindungen - automatischer Schütz des PCs vor nicht autorisiertem Zugriff aus dem Internet. |
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| Datenschutz in Internet Explorer 6 - persönliche Daten werden beim Besuchen von Websites geschützt. |
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| Verschlüsselndes Dateisystem (EFS) - schützt private Daten in Dateien, die mithilfe des NTFS-Dateisystems auf der Festplatte gespeichert sind. |
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|
| Zugriffssteuerung - Beschränken des Zugriffs auf ausgewählte Dateien, Anwendungen und andere Ressourcen. |
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| Zentrale Verwaltung - mit Windows XP Professional-Systemen in einer Windows Server-Domäne können die Vorteile der leistungsstarken Tools für die Verwaltung und Sicherheit genutzt werden. |
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| Gruppenrichtlinien - vereinfachen das Verwalten von Benutzer- oder Computergruppen. |
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| Softwareinstallation und Wartung - automatisches Installieren, Konfigurieren, Reparieren oder Entfernen von Softwareanwendungen. |
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| Servergespeicherte Benutzerprofile - Zugriff auf alle Dokumente und Einstellungen, unabhängig davon, wo eine Anmeldung durchgeführt wurde. |
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| Remoteinstallationsdienst (Remote Installation Service, RIS) - Unterstützt Installationen von Remotebetriebssystemen, bei denen Desktops über das Netzwerk installiert werden können. |
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| Ein weltweit geltendes Binärformat - ermöglicht das Eingeben von Text in einer beliebigen Sprache und das Ausführen einer beliebigen Sprachversion von Win32-Anwendungen unter einer beliebigen Sprachversion von Windows XP. |
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| Mehrsprachige Benutzeroberfläche (Multi-Lingual User Interface, MUI) - ermöglicht das Ändern der Sprache der Benutzeroberfläche um Dialogfelder, Menüs, Hilfedateien, Wörterbücher, Tools zur Rechtschreibprüfung usw. in der Sprache der Wahl anzuzeigen. |
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Unterschiede der XP Versionen:
Funktion: |
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| MCE |
Professional |
Home |
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| Media Center-Bedienoberfläche ermöglicht einfachen und direkten Zugriff auf digitale Unterhaltung über die mitgelieferte Fernbedienung |
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| TV-Tuning, PVR-Funktionalität, Live-TV-Steuerung und elektronischer Programmführer |
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| Während der Arbeit am Desktop Live-TV oder aufgezeichnete Sendungen verfolgen, anhalten und zurückspulen |
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| Mehr Unterhaltungsangebote an einem Ort: TV, Bilder, Musik, Videos, DVD und Radio |
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| Anschluss an und Steuerung durch Windows-Domäne-basierte Netzwerke |
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| Standardmäßig eingeschaltete Datensicherung |
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| Funktionalität eines Remote-Desktop-Client-PCs |
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| Erhöhte Sicherheit durch Dateiverschlüsselung und Dateizugriffsbeschränkungen |
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| Systemwiederherstellung kann schädliche Änderungen an Ihrem PC aufspüren und rückgängig machen |
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| Unterstützung drahtloser Netzwerke und Wizard für Netzwerkverbindungen |
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| Windows Messenger für Text-, Sprach- und Videokommunikation in Echtzeit |
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|
| Innovative Windows Digital Media-Tools und -Technologie |
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minimale Systemvoraussetzung für XP:
- Pentium II 300 CPU
- 128 MB RAM
- 1,5 GB Festplattenspeicher
- CD-Rom Laufwerk
Setup:

Windows XP läuft nicht mehr auf einem Computer mit einer 486er CPU. Ein Computer mit einem Pentium-Prozessor muss es sein. Allerdings läuft XP auf einem Pentium-200 Pentium äußerst langsam.
â–º Hier geht es zum vollständigem Setup von Windows XP
Produktaktivierung:

Windows XP ist das erste Produkt, dass nach der Installation bei Microsoft aktiviert werden muss. Eine Produktaktivierung wird bei Neuinstallation, Servicepackinstallation und bei Hardwarewechsel nötig. Innerhalb von 30 Tagen muss bei Microsoft telefonisch, bzw. per Mail ein 50stelliger Code durchgegeben werden Falls die Aktivierung nicht erfolgt, versagt XP seinen Dienst.
Die Verkaufsversionen sind:
- vorinstallierte OEM Version (hier hat der Hersteller des PCs die erste Aktivierung erledigt) Einige OEM Versionen sind auch mit dem BIOS verdongled, hier entfällt die Aktivierung ebenfalls.
- normale Handelsversion (Update/Vollversion: bei der Installation oder innerhalb 30 Tage muss der Anwender sich aktivieren)
- Volumenlizenz (Hier entfällt die Aktivierung, Volumenlizenzen gibt es ab 5 Arbeitsplätzen)

Hier die Aktivierung der XP-Version mit integriertem Service Pack 2.
Programme allgemein:
Programme stürzen in der Regel unter Windows XP nicht ab, egal, ob sie 16- oder 32-bittig sind. Denn hier übernimmt das Betriebssystem das Kommando über die Speicherverwaltung und weist jedem Programm einen eigenen Speicherbereich zu. Jedes Programm ist damit isoliert und kann nicht eigenständig auf Speicherbereiche zugreifen. Sollte ein Programm einmal abstürzen oder "sich aufhängen", so werden andere Programme nicht in Mitleidenschaft gezogen. Das entsprechende Programm kann über den so genannten Task-Manager beendet werden. Der Speicherbereich wird nach Beendigung des Programms wieder freigegeben. So kommt es auch recht selten zu einem so genannten Bluescreen (siehe auch: Was ist ein Bluescreen).
Service Packs:
Wie bei Microsoft üblich, gibt es auch für Windows XP Service Packs. Service Packs beinhalten einige Neuerungen und es werden Fehler beseitigt. Ein ziemlich großes und umfangreiches Service Pack war das zweite. Es erschien im März 2004 und hatte eine Größe von 265 MB. Das Service Pack 3 erscheint 2008 und ist wohl das letzte Service Pack für XP.
Download vom Service Pack 3 â–º Hier


















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