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Microsoft Windows XP Professional

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Windows XP Professional:

Windows XP Professional Box Windows XP Pro - erste Schritte

Windows XP ist eigentlich der Nachfolger von Windows 98. Dabei vereint XP die Versionen 9x, mit der Stabilität von NT 4.0 und 2000. Außerdem gibt es zwei Varianten. Eine Home und eine Professional. Zwei Versionen - für den Heimanwender und für Firmen - sollte es ja auch schon beim Windows 2000 geben. Microsoft entschied sich dann aber nur für eine Professional Version. Windows XP ist zum Einen eine Weiterentwicklung von Windows 2000 Professional und bietet einige Interessante Features. So ist es erstmals möglich, während einer laufenden Session den Benutzer zu wechseln. Das wurde auch Zeit, denn bei Linux ist dies schon seit Jahren möglich. Wie auch schon bei Windows 2000 gibt es keinen DOS Kern mehr, sondern nur eine DOS - Emulation. Die Unterschiede zwischen Windows XP Home und Professional liegen im im Detail (siehe Tabelle weiter unten). Windows XP Professional bietet ein paar Funktionen mehr. So kann XP Home zum Beispiel nicht an eine Domäne eingebunden werden. XP steht übrigens für eXPerience (Erfahrung oder Erlebnis). Der Entwicklungsname von Windows XP war "Whistler".

Allgemeine Infos und Versionen zu XP â–º Hier

Upgradevarianten:

 

  Windows XP Home
Home
Windows XP Professional
Professional
     

Windows 3x

Windows 95

Windows 98/SE

Windows ME

Windows NT 3.51

Windows NT 4.0

Windows 2000

Windows XP

 

Neue Benutzeroberfläche
Netzwerk Installationsassistent
Windows Messenger
Hilfe und Support Center
Windows MediaPlayer 8
Fortgeschrittene Unterstützung für Laptops (u. a. ClearType-Unterstützung, DualView, Verbesserung der Energieverwaltung) - arbeiten Sie unterwegs ebenso effektiv wie am Arbeitsplatz.
Drahtlose Verbindungen - automatische drahtlose 802.1x-Netzwerkkonfiguration.
Remotedesktop - Durch Remotezugriff auf den PC mit Windows XP Professional über einen anderen Windows-PC stehen auch unterwegs alle Daten und Anwendungen zur Verfügung.

 

Offlinedateien und -ordner - Zugreifen auf Dateien und Ordner in einer Netzwerkfreigabe, wenn keine Verbindung zum Server besteht

 

Verbesserungen beim Starten und bei der Energieverwaltung - schnellere Boot- und Wiederherstellungszeiten.
Multitasking - mehrere Anwendungen können gleichzeitig ausgeführt werden.
Skalierbare Prozessorunterstützung - Unterstützung von bis zu zwei Prozessoren.

 

Firewall für Internetverbindungen - automatischer Schütz des PCs vor nicht autorisiertem Zugriff aus dem Internet.
Datenschutz in Internet Explorer 6 - persönliche Daten werden beim Besuchen von Websites geschützt.
Verschlüsselndes Dateisystem (EFS) - schützt private Daten in Dateien, die mithilfe des NTFS-Dateisystems auf der Festplatte gespeichert sind.  
Zugriffssteuerung - Beschränken des Zugriffs auf ausgewählte Dateien, Anwendungen und andere Ressourcen.  
Zentrale Verwaltung - mit Windows XP Professional-Systemen in einer Windows Server-Domäne können die Vorteile der leistungsstarken Tools für die Verwaltung und Sicherheit genutzt werden.  
Gruppenrichtlinien - vereinfachen das Verwalten von Benutzer- oder Computergruppen.  
Softwareinstallation und Wartung - automatisches Installieren, Konfigurieren, Reparieren oder Entfernen von Softwareanwendungen.  
Servergespeicherte Benutzerprofile - Zugriff auf alle Dokumente und Einstellungen, unabhängig davon, wo eine Anmeldung durchgeführt wurde.  
Remoteinstallationsdienst (Remote Installation Service, RIS) - Unterstützt Installationen von Remotebetriebssystemen, bei denen Desktops über das Netzwerk installiert werden können.  
Ein weltweit geltendes Binärformat - ermöglicht das Eingeben von Text in einer beliebigen Sprache und das Ausführen einer beliebigen Sprachversion von Win32-Anwendungen unter einer beliebigen Sprachversion von Windows XP.
Mehrsprachige Benutzeroberfläche (Multi-Lingual User Interface, MUI) - ermöglicht das Ändern der Sprache der Benutzeroberfläche um Dialogfelder, Menüs, Hilfedateien, Wörterbücher, Tools zur Rechtschreibprüfung usw. in der Sprache der Wahl anzuzeigen.

 

minimale Systemvoraussetzung:

  • Pentium II 300 CPU
  • 128 MB RAM
  • 1,5 GB Festplattenspeicher
  • CD-Rom Laufwerk

Setup:

Windows XP Professional läuft nicht mehr auf einem 486er Rechner

Windows XP läuft nicht mehr auf einem Computer mit einer 486er CPU. Ein Computer mit einem Pentium-Prozessor muss es sein. Allerdings läuft XP auf einem Pentium-200 Pentium äußerst langsam.

Windows XP Professional - Installation

Die Installation von Windows XP ist recht einfach. Es ist auch möglich, Windows XP aus einem bereits installiertem Betriebssystem zu installieren. Außerdem können mehrere Betriebssysteme parallel installiert werden. Ebenso ist es möglich mehrere XP-Versionen neben einander laufen zu lassen. Die CD ist bootfähig. Im ersten Schritt der Installation wird die Festplatte eingerichtet und die Dateien kopiert, im zweiten wird die Hardware erkannt und sonstige Einstellungen vorgenommen.

Windows XP Professional Setup

Windows XP ist allerdings nicht von jedem Betriebssystem aus installierbar, so dass unter Umständen nur eine Neuinstallation in Frage kommt.

Windows XP Professional Setup

Windows XP Setup - benutzerdefinierte Netzwerkinstallation

Während der Installation kann die Netzwerkkarte, sofern vorhanden oder erkannt, eingestellt werden.

 

Wenn allerdings mehrere Windows Betriebssysteme auf eine Festplatte installiert werden sollen, ist folgendes zu beachten:

Nach der Installation, die etwa 1/2 Stunde dauert, kann Windows XP genutzt werden. Windows XP Professional kann auch so installiert werden, dass sich ein Benutzer nicht zwingend mit einem Kennwort anmelden muss. Die meiste Hardware wird erkannt und eingebunden. Das gilt allerdings nicht mehr für ISA-Karten. Diese werden nicht unterstützt..

Sofern Komponenten während der Installation nicht erkannt wurden, können diese nach der Installation manuell recht einfach nachinstalliert werden.

â–º Hier geht es zum vollständigem Setup von Windows XP

Der Bootvorgang:

Windows XP Professional wird gestartet - bis Service Pack 1 noch mit "Professional"

Der Bootvorgang läuft, wie auch bei Windows 2000, komplett grafisch ab. Sofern XP nicht inklusiv Service Pack 2 installiert wird, wird angezeigt, um welche Version von XP es sich handelt.

Windows XP - letzte bekannte Konfiguration Windows XP kann auch, sofern es Probleme während des Betriebes oder mit Treibern geben sollte, im abgesicherten Modus gestartet werden. Es gibt auch verschiedene Optionen zum abgesicherten Modus. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Windows "mit der letzten bekannten Konfiguration" starten zu lassen.
Von hier aus kann aber auch im "abgesicherten" Modus gestartet werden. Es werden nur die notwendigsten Treiber geladen.
Um zu diesem Fenster zu gelangen, muss die Taste "F8" gedrückt werden, bevor Windows startet, also nach dem Durchlauf vom BIOS.

Windows XP - Windows konnte nicht normal gestartet werden. Normal starten oder abgesicherter Modus

Sofern es einen Fehler beim booten gab, erscheint vor dem eigentlichen Bootvorgang dieses Fenster. Von hier aus kann XP entweder "normal" oder auch im abgesicherten Modus gestartet werden.

Anmeldung:

Windows XP Professional - Benutzer anmelden

Sofern während der Installation mehrere Benutzer eingerichtet wurden, erscheint ein Anmeldebildschirm.

Windows XP - Eingabe des Kennwortes

Sofern ein Benutzer ein Kennwort vergeben hat, muss dieses eingegeben werden. Ein Druck auf die "ESC"-Taste funktioniert nicht mehr.

Desktop:

Windows XP Professional - der Desktop

Beim ersten Start von Windows XP ist nicht viel zu sehen. Nur der Desktop, die Starleiste und einige Symbole in der Startleiste unten rechts. Das Betriebssystem wird mit einer Auflösung von 800 x 600 Pixel gestartet. Eine Auflösung von 640 x 480 ist nicht mehr möglich, es sei denn, der Rechner beherbergt eine sehr alte Grafikkarte. Die neue Oberfläche hat den Namen "Luna".

das neue Startmenü von Windows XP

Nach einem Klick auf den Start-Button erscheint eine neue Menüstruktur. Sie ist völlig anders als bei den vorherigen Windows-Versionen.

Windows XP - die Taskleiste

Die Startleiste. Verknüpfungen können in der linken Seite abgelegt werden. Geöffnete Programme werden in der Startleiste angezeigt. Beim ersten Start von XP sind nur wenige Symbole in der Startleiste zu sehen.

Die Oberfläche kann allerdings auch in eine "klassische" Oberfläche umgewandelt werden, falls die neue Bedienung zu gewöhnungsbedürftig sein sollte.

Hierzu genügt ein Klick mit der rechten Maustaste auf den Start-Button. Nach einem weiteren Klick auf "Eigenschaften" kann zwischen der neuen und der klassischen Oberfläche gewählt werden.

die klassische Ansicht von Windows XP

Die "klassische" Ansicht. Der Arbeitsplatz, die Netzwerkumgebung oder die "Eigenen Dateien" befinden sich wieder auf dem Desktop.

die Tour durch Windows XP

Die Tour durch Windows XP. Animiert wird durch das Betriebssystem geführt.

eine Tour durch Windows XP

auf die Aktivierung wird hingewiesen

Nach einiger Zeit melden sich allerdings die ersten Assistenten. Windows fordert zu einer Windows-Tour auf. Wird diese Meldung ignoriert der klickt man auf das  X , so erscheint dieser Hinweis nach jedem Neustart. So wird der User quasi gezwungen, die Tour zu starten. Außerdem erschein ein Hinweis zur Produktaktivierung.

Produktaktivierung:

Windows XP aktivieren

Windows XP ist das erste Produkt, dass nach der Installation bei Microsoft aktiviert werden muss. Eine Produktaktivierung wird bei Neuinstallation, Servicepackinstallation und bei Hardwarewechsel nötig. Innerhalb von 30 Tagen muss bei Microsoft telefonisch, bzw. per Mail ein 50stelliger Code durchgegeben werden Falls die Aktivierung nicht erfolgt, versagt XP seinen Dienst.
Die Verkaufsversionen sind:

  • vorinstallierte OEM Version (hier hat der Hersteller des PCs die erste Aktivierung erledigt) Einige OEM Versionen sind auch mit dem BIOS verdongled, hier entfällt die Aktivierung ebenfalls.
  • normale Handelsversion (Update/Vollversion: bei der Installation oder innerhalb 30 Tage muss der  Anwender sich aktivieren)
  • Volumenlizenz (Hier entfällt die Aktivierung, Volumenlizenzen gibt es ab 5 Arbeitsplätzen)

Programme allgemein:

Programme stürzen in der Regel unter Windows XP nicht ab, egal, ob sie 16- oder 32-bittig sind. Denn hier übernimmt das Betriebssystem das Kommando über die Speicherverwaltung und weist jedem Programm einen eigenen Speicherbereich zu. Jedes Programm ist damit isoliert und kann nicht eigenständig auf Speicherbereiche zugreifen. Sollte ein Programm einmal abstürzen oder "sich aufhängen", so werden andere Programme nicht in Mitleidenschaft gezogen. Das entsprechende Programm kann über den Task-Manager (wird später erläutert) beendet werden. Der Speicherbereich wird nach Beendigung des Programms wieder freigegeben. So kommt es auch recht selten zu einem so genannten Bluescreen (siehe auch: Was ist ein Bluescreen).

 

â–º weiter zu Teil 2



 

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