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HUB

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Hub mit 16 PortsHubs arbeiten auf der OSI-Schicht 1

Grob gesagt, ist ein Hub ein Verteiler. Hubs arbeiten auf der 1. Schicht des OSI Schichtmodells (siehe: OSI Schichtmodell) und stellen eine absolute transparente Netzwerkverbindung dar. Hierbei wird zwischen aktiven und passiven Hub unterschieden. Aktive Hubs, verstärken und verteilen Signale. Passive Hubs dagegen verteilen nur die Signale.

Es gibt verschiedene Ausführungen von Hubs. Ältere Hubs waren noch mit BNC-Anschlüssen ausgestattet. Moderne Hubs verfügen über RJ-45-Anschlüsse.

Hubs gibt es in verschiedener Ethernet - Geschwindigkeiten.

  - 10 MBit/s Ethernet - Hub
  - 100 MBit/s Fastethernet - Hub
  - 10/100 MBit/s Dualspeed - Hub
  - 200 MBit/s Fastethernet in Vollduplex - Betrieb 
    (100Mbps senden, 100 MBit/s empfangen)
  - 1000 MBit/s Gigabit (ab dieser Geschwindigkeit ist ein Switch eher die Regel)
 
Hubs verbinden mehrere Computer miteinanderDann gibt es noch Ausführungen mit integrierten Uplink-Port. Wenn man sein Netzwerk später ausbauen will, sollte man darauf achten das man einen Hub auswählt, der einen sog. Uplink-Port bietet d.h. man kann dann mehrere Hubs durch einen Uplink zusammenschalten. Des weiteren sollte dieser Uplink-Port umschaltbar auf einen normalen Port sein sonst geht ein Port für einen PC verloren (alternativ geht dann auch ein Crossover-Patch Kabel um einen PC am festen Uplink-Port anzuschließen).

Ein Hub verbindet jeden Computer mit jedem. Die angeschlossenen Computer können miteinander kommunizieren und Daten austauschen. Dabei haben Hubs den Nachteil, dass ein Datenpaket von einem Computer an alle Ports geschickt wird. Es findet keine 1 : 1 - Verbindung wie bei einem Switch statt. Möchte "Rechner 1" Daten nach "Rechner 2" senden, schickt der Hub die Datenpakete an alle angeschlossenen Ports. Findet etwa bei einem 48-Port-Hub ein intensiver Datenaustausch zwischen den angeschlossenen Rechnern statt, kann dies zu Datenkollisionen führen.

Ein weiterer Nachteil der meisten Hubs ist, dass sie nur eine "Geschwindigkeit" kennen. Die Geschwindigkeit, mit der der Hub arbeitet, richtet sich dabei nach der langsamsten Komponente im Netzwerk. Beispiel: An einem 48-Port-Hub sind 47 Computer angeschlossen, die mit einer 100 M/Bit Netzwerkkarte ausgestattet sind und ein Computer verfügt über eine 10 M/Bit Karte. Der Hub richtet sich nun nach der langsamsten Komponente, also nach dem Computer mit der 10 M/Bit Karte. Das bedeutet, dass das gesamte Segment (über dem Hub angeschlossen Netzwerk) mit nur 10 M/Bit läuft. Ein Switch ist intelligenter und kann zwischen unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterscheiden.

Des weitern gibt es noch so  genannte "stackable Hubs". Diese art von Hub werden übereinander gestapelt und mit einer speziellen Verbindung gekoppelt. Solch ein Hub hat natürlich mit dem Heimgebraucht nichts mehr zu tun.

Da alle Computer an den Hub angeschlossen werden möchten, sollten sie sich für den Hub einen zentralen Ort auswählen. Man muss auch auf die 5-4-3 Regel achten. Achten sie auch auf die maximale Kabellänge.

5-4-3 Regel
Ein Netzwerk darf aus 5 Segmente bestehen, die über 4 Hubs ( oder auch Repeater) miteinander verbunden sind, wobei maximal in 3 Segmenten Computer angeschlossen sein dürfen.

 



 

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