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Bridge
Eine Brücke
oder auf Englisch Bridge reiht sich
in der zweiten Schicht des OSI-Referenzmodell
ein. Da sie sich in der zweiten Schicht
des OSI befindet, sind für sie alle
darüber aufsetzenden Protokolle transparent.
Ihre Funktion ist deshalb unabhängig
vom eingesetzten Protokoll, ob es sich
dabei nun um DECnet-, TCP/IP-, NetBIOS-
oder IPX-Protokolle handelt. Für die
Funktionen einer Bridge entstehen dabei
keine Unterschiede. Die verschiedenen
Protokolle können alle mit der gleichen
Bridge übertragen werden. Eine Brücke
unterteilt das Gesamtnetzwerk in kleinere,
besser überschaubare Einheiten. Brücken
sind aktive Komponenten und verbinden
zwei oder mehrere gleichartige Netze.
Für eine Brücke sind die Knotenadressen
der jeweiligen Endgeräte (Rechner, Drucker,
usw.) für eine Datenübertragung sehr
wichtig. Es gibt zwei wichtige Verbindungstypen
bei einer Brücke. |
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Es gibt
zum einen die MAC-Layer-Bridge, die
mehr in der unteren Hälfte der zweiten
OSI-Schicht der sogenannten Medium
Access Control (MAC)
arbeitet. Damit die Bridge eingesetzt
werden kann, muss (oberhalb der MAC)
der Medienzugriff der beiden Subnetze
übereinstimmen. Die Verbindung eines
Ethernet mit einem Token Ring wäre hier
also nicht möglich. |
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Damit
man aber doch Subnetze unterschiedlicher
Medienzugriffsverfahren ( Token Ring
mit Ethernet) miteinander verbinden
kann, gibt es Brücken, die oberhalb
der zweiten OSI-Schicht der sogenannten
Logical Link Control
(LLC) Arbeiten. In einer solchen
Bridge werden, im Gegensatz zu der MAC-Bridge,
die MAC-Adressen auf das zweite Subnetz
umgesetzt und die Datenpakete in das
neue Format umgewandelt (Translation).Wo
sich MAC und LLC genau befinden, können
Sie unter der Rubrik OSI-Schichtmodelle
auf der linken Navigationsseite auf
der Seite 3 einsehen. Auch dadurch wird
ihnen die Tabelle etwas besser veranschaulicht
und zum Verständnis gebracht.
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So, jetzt
haben Sie schon was von MAC gehört und
wissen um was es geht. Damit eine Brücke
zwischen den Verkehr innerhalb eines
Netzes und dem Verkehr von einem in
ein anderes Netzwerk unterscheiden kann,
Verwaltet die Brücke die MAC-Adressen
(Knotenadressen) in einer Bridge-Tabelle.
Auf Grund dessen, wird ein bestimmtes
Wegewahlverfahren eingesetzt. Dabei
kommt ein spezielles Leitwegoptimierung
zum Einsatz. Dadurch, kann der t enpakete
in einen Gesamtnetzwerk nehmen optimiert
werden und somit der günstigste Weg
gesucht bzw. geschaltet werden. |
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Eine Brücke
kann gezielt zur Lasttrennung eingesetzt
werden. Damit sie überhaupt zur Lastentrennung
und selektiven Übertragung in der Lage
ist, muss sie sich erst Informationen
über die Stationsadressen (MAC-Adresse)
in der Bridge-Tabelle einholen. Damit
es zur Lasttrennung kommt, kann z.B.
ein hohes Datenaufkommen in einen Netzwerk
mit vielen Endgeräten die Ursache sein.
Lasttrennung kann aber nur entstehen,
wenn die Quell- und Zieladressen der
Pakete richtig zugeordnet werden kann.
Damit man den Datenverkehr besser regeln
kann, werden von der Brücke die Netzwerke
segmentiert, dadurch reduziert sich
der Datenverkehr in den einzelnen Segmenten.
Dadurch werden nur dann die Daten in
einen Netzwerkbereich übergeben, wenn
auch die Empfangsadresse vorhanden ist.
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Brücken
arbeiten wie Repeater. Daher werden
Brücken auch selektive Repeater genannt.
Wesentlicher unterschied zwischen Brücke
und Repeater ist wohl, das die Brücke
den Datenverkehr auf Subnetze begrenzt,
Repeater dagegen, überträgt die Datenpakete
unabhängig von deren Ziel. |
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Aus der
Weiterentwicklung der herkömmlichen
Brücken entstand im Grunde genommen
die Switch-Komponenten. |
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Die verschiedene Bridge-Typen: |
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Die Local
Bridge: |
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Die Local
Bridge hat zwei Ports, an welche jeweils
der gleiche Netzwerktyp angeschlossen
werden kann. Somit ist sie in erster
Linie für die direkte Kopplung einzelner
lokaler Subnetze z.B. innerhalb eines
Unternehmens-Netzwerks geeignet. Sollen
verschieden schnelle LAN's gekoppelt
werden, so muss in der Bridge ein ausreichend
großer Pufferspeicher vorhanden sein,
um die Geschwindigkeitsanpassung vornehmen
zu können. |
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Die Remote
Bridge: |
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Die Remote
Bridges dienen zur Anbindung an Weitverkehrsnetze
(WAN) und haben dazu ein oder mehrere
Anschlüsse für lokale Netzwerke und
ein oder mehrere für den Weitverkehr
(Remote Ports). Mittlerweile erfolgt
der Anschluß an ein WAN oder ein Backbone-Netz
eigentlich immer über ein LAN. Deshalb
treten Remote Bridges meist paarweise
auf, denn für den erneuten Übergang
vom Weitverkehrs- bzw. Backbone-Netz
in das LAN der Empfängerstation wird
abermals eine Bridge benötig. Remote
Brdiges müssen besonders Leistungsfähig
sein, da sie meist Netzwerke mit den
verschiedensten Anforderungen koppeln
müssen. |
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Die Multiport
Bridge: |
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Eine Multiport
Bridge wird in erster Linie zur Strukturierung
von Netzen eingesetzt. Mit ihren drei
oder mehr Netzanschlüssen läßt sie sich
hervorragend für eine intelligente Sternkopplung
einsetzen. Im Gegensatz zu einem Sternkoppler
mit Repeater-Funktion wählt die intelligentere
Bridge zum Weiterleiten der Datenpakete
nur den Port aus, über den die Zielstation
erreichbar ist, und trägt somit wiederum
zur Lastverteilung bei. |
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Aufgaben
einer Brücke in der Zusammenfassung: |
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Lasttrennung
durch die Verwaltung der MAC-Adressen
der einzelnen Endgeräte |
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Transparenz
für den Einsatz bestimmter Übertragungsprotokolle |
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Erweiterung
eines Netzwerks durch Kopplung einzelner
Segmente |
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selbstständiges
Lernen von Adressen |
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Weiterleitung
der Datenpakete an die entsprechenden
Segmente |
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Zugriffsschutz
durch entsprechende Filtermöglichkeiten. |
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fehlerhafte
Datenpakete werden nicht übertragen |
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Erkennen
von Zieladresse eines Datenpakets
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