Dann
gibt es noch Ausführungen mit integrierten
Uplink-Port. Wenn man sein Netzwerk
später ausbauen will, sollte man darauf
achten das man einen Hub auswählt, der
einen sog. Uplink-Port bietet d.h. man
kann dann mehrere Hubs durch einen Uplink
zusammenschalten. Des weiteren sollte
dieser Uplink-Port umschaltbar auf einen
normalen Port sein sonst geht ein Port
für einen PC verloren (alternativ geht
dann auch ein Crossover-Patch Kabel
um einen PC am festen Uplink-Port anzuschließen).
Ein Hub
verbindet jeden Computer mit jedem.
Die angeschlossenen Computer können
miteinander kommunizieren und Daten
austauschen. Dabei haben Hubs den Nachteil,
dass ein Datenpaket von einem Computer
an alle Ports geschickt wird.
Es findet keine 1 : 1 - Verbindung wie
bei einem Switch statt. Möchte "Rechner
1" Daten nach "Rechner 2" senden, schickt
der Hub die Datenpakete an alle angeschlossenen
Ports. Findet etwa bei einem 48-Port-Hub
ein intensiver Datenaustausch zwischen
den angeschlossenen Rechnern statt,
kann dies zu Datenkollisionen führen.
Ein
weiterer Nachteil der meisten Hubs ist,
dass sie nur eine "Geschwindigkeit"
kennen. Die Geschwindigkeit, mit der
der Hub arbeitet, richtet sich dabei
nach der langsamsten Komponente im Netzwerk.
Beispiel: An einem 48-Port-Hub sind
47 Computer angeschlossen, die mit einer
100 M/Bit Netzwerkkarte ausgestattet
sind und ein Computer verfügt über eine
10 M/Bit Karte. Der Hub richtet sich
nun nach der langsamsten Komponente,
also nach dem Computer mit der 10 M/Bit
Karte. Das bedeutet, dass das gesamte
Segment (über dem Hub angeschlossen
Netzwerk) mit nur 10 M/Bit läuft. Ein
Switch ist intelligenter und kann zwischen
unterschiedlichen Geschwindigkeiten
unterscheiden.
Des weitern
gibt es noch so genannte "stackable
Hubs". Diese art von Hub werden übereinander
gestapelt und mit einer speziellen Verbindung
gekoppelt. Solch ein Hub hat natürlich
mit dem Heimgebraucht nichts mehr zu
tun.
Da alle
Computer an den Hub angeschlossen werden
möchten, sollten sie sich für den Hub
einen zentralen Ort auswählen. Man muss
auch auf die 5-4-3 Regel achten. Achten
sie auch auf die maximale Kabellänge.
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