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Netzwerkkarte: |
  
Eine Netzwerkkarte
fürs Ethernet oder auch kurz Ethernetkarte
(auch engl. NIC = Network
Interface Card), dient dazu,
in einem LAN eine Verbindung zu einer
anderen Netzwerkkomponente herstellen
zu können. Sie muss in einem Netzwerk
eine eindeutige, einzigartige Adresse
besitzen, die so genannte Ethernetadresse
oder auch MAC (Media Access Control)
Adresse, die sie von jeder anderen Netzwerkkarte
unterscheidet (6 Bytes, z.B. 00 20 33
02 03 1D).
Bei
den Netzwerkkarten gibt es unterschiedliche
Geschwindigkeiten. Ältere Karten haben
entweder einen BNC-Stecker (für Koax)
(Erklärung unten) oder einen RJ-45-Anschluss.
Diese Karten erreichten eine Übertragungsgeschwindigkeit
von 10 M/Bit. Später gab es so genannte
Combokarten (siehe Karte oben rechts).
Sie haben einen BNC-Anschluss, AUI-Stecker
(Erklärung unten) sowie einen RJ-45
Ansc hluss
für 10 M/Bit oder 100 M/Bit. Reine Fastethernetkarten
(100Mbps) haben nur eine RJ45-Buchse.
Auf modernen Motherboards befindet sich
bereits ein Netzwerkanschluss. Die "onboard"-Karte
ist eine Karte mit 100 M/Bit und wird
meistens vom Betriebssystem automatisch
erkannt.
Gigabyte Karte:
Sofern
ein "Highspeed" - Netzwerk benötigt
wird, kommen Netzwerkkarten zum Einsatz,
die einen Datendurchsatz von 1000 M/Bit
haben. Diese Karten kommen bei Netzwerken
mit Glasfaserkabel zum Einsatz.

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Leistungsmerkmale |
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Model |
Intel PRO/1000 F |
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Schnittstellentyp (Bustyp) |
PCI 64 |
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Anschlusstechnik |
Verkabelt |
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Verdrahtungstyp |
Ethernet 1000Base-SX
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Data Link Protocol |
Gigabit Ethernet
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Datenübertragungsrate |
1 Gbps |
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Schnittstelle |
Netzwerk - Ethernet 1000Base-SX
-SC- 2 |
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Remoteverwaltungsprotokoll |
SNMP, DMI 2.0 |
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Leistungsmerkmale |
Flusskontrolle, Vollduplex-fähig,
ACPI-Support |
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Produktzertifizierungen |
IEEE 802.3z, IEEE 802.1Q, IEEE
802.1p |
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IBM FRU |
06P3709 |
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USB-Adapter:

Auch für den
USB-Port sind RJ-45-Adapter verfügbar. Diese
Adapter werden einfach an einen USB-Port des
Computers oder Notebooks angeschlossen. De USB-Port
sollte aber USB 2.0 unterstützen, um so die
volle Geschwindigkeit ausnutzen zu können.
Begriffe:
AUI:
Auf
vielen 10Base2-(/10Base-T)-Netzwerkkarten ist
auch noch ein 15poliger Anschluss vorhanden,
der eine besondere Bedeutung hatte. Dieser Anschluss,
auch
als AUI (Attachment Unit Interface)
bezeichnet, dient zum Anschluss an einen externen
Transceiver. Dieser verband die Netzwerkkarte
z.B. mit dem "richtigen" Ethernet (10Base-5,
"Yellow-Cable") oder Lichtwellenleiter (über
Medienkonverter, MAU - Media Access Unit).
Mit Hilfe einer Schiebe-Verriegelung (Sliding
Latch) wird das Transceiver-Kabel an der Netzwerkkarte
(bzw. auch am Transceiver) befestigt. Dieser
Mechanismus stammt ursprünglich aus der Militärtechnik
und wurde vom IEEE 802 Kommitee übernommen.
Dieser Schieber ist an sich eine gute Idee,
leider haben die Netzwerkkartenhersteller zum
Teil. stark gespart (z.B. an der Blechstärke),
weshalb diese Schieber häufig verbogen wurden
und manchmal auch hakten (und z.B. nicht richtig
verriegelten, wenn man nicht noch einmal nachkontrollierte).
Der Schieber konnte auch noch durch einen kleinen
Stift blockiert werden (ET-Lock), so dass er
sich nicht unbeabsichtigt wieder öffnen ließ.
BNC:
Abkürzung
für "Bayonet Neill Concelmann", "Baby-N-Connector",
"Bayonet-Navy-Connector" bzw. "British-Naval-Connector".
Diese Bajonett Verbindungen stammen au s
der Hochfrequenz- Verbindungstechnik und werden
im Computerbereich bei der Verbindung koaxialer
Netzwerkkabel (für 10 MBit Ethernet) und bei
hochwertigen Monitoren anstatt des normalen
VGA-Kabels verwendet, wobei die Leitungen für
die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau sowie
das Synchronisationssignal auf jeweils einen
eigenen Anschluss gelegt werden und somit gegenseitige
Störungen vermindert werden.
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