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Internetverbindung einrichten
Der
Weg vom PC ins Internet: NTBA & CO:
-
per
analogem Modem
-
mit
ISDN
-
mit
DSL
|
|
per analogen
Modem ins Internet: |
Der einfachste
Weg in das Internet ist mit einem analogem Modem
(siehe auch: Hardwarekunde
Modem). Die
Einwahl per Modem in das Internet ist allerdings
auch der Langsamste.

Die Verkabelung
zwischen einem Modem und dem Internet ist nicht
schwierig. Das Modem wird lediglich mit einem
Telefonkabel mit der TAE-Dose (N-Stecker) verbunden.
Anschließend wird eine DFÜ-Verbindung eingerichtet,
mit der die Einwahl in das Internet erfolgen
kann.

Etwas komplizierter
ist es, per ISDN in das Internet zu kommen (siehe
auch: Hardwarekunde
Modem / ISDN). Ohne spezielle ISDN-Hardware
ist der Weg ins WWW nicht möglich. Grund sätzlich
benötigt wird ein so genannter NTBA sowie eine
ISDN-Karte. ISDN muss von einem Provider
(Telekom, Arcor oder Versatel) freigeschaltet
werden. Außerdem muss ein NTBA mit der TAE-Dose
verbunden werden. NTBA wird und ISDN-Karte werden
mit einem ISDN-Kabel miteinander verbunden.
Anschließend wird der Treiber der ISDN-Karte
sowie die entsprechende Software installiert.
Die Einwahl zum Internet erfolgt schneller als
mit einem Modem. Grundsätzlich beträgt die Geschwindigkeit
64 K/Bit. Da mit ISDN zwei Leitungen zur Verfügung
stehen, kann auch der zweite Kanal zur Einwahl
mitgenutzt werden. Dies nennt man Kanalbündelung.
Allerdings steht der zweite Kanal für den Zeitraum
der Internetverbindung dann nicht für die Telefonie
zur Verfügung.
Hardware
für ISDN:
- NTBA
- ISDN-Karte
- A/B-Wandler
(optional für den Betrieb analoger Telefone)
DSL basiert
auf ISDN. Allerdings ist DSL wesentlich schneller.
(siehe auch: Netzwerk -
DSL-Technik)
Vorteile
von DSL:
- 3 Leitungen
(statt 2 bei ISDN)
- wesentlich
schneller als ISDN
- keine
Gefahr durch Dialer
Hardware
für DSL:
- NTBA
- Splitter
- DSL-Modem
- Netzwerkkarte
für den Computer oder das Notebook
- A/B-Wandler
(optional für den Betrieb analoger Telefone)

Früher bekam
der Kunde die einzelnen Komponenten zugeschickt,
also NTBA, Splitter und DSL-Modem. Die Vernetzung
der Komponenten war aufwendiger (linkes Bild).
Optional musste ein so genannter A/B-Wandler
gekauft werden, um evtl. vorhandene analoge
Telefone betreiben zu können. Mittlerweile liefern
verschiedene Provider (z.B. Arcor oder Versatel)
Internet-Starterboxen, die alle erforderlichen
Hardware-Komponenten beinhalten (Bild rechts).
Da moderne Motherboards bereits eine Netzwerkkarte
"onboard" haben, müssen keine weiteren Komponenten
gekauft werden. Das DSL-Modem kann auch durch
ein DSL-Router ersetzt werden, welcher ein DSL-Modem
integriert hat. Durch einen DSL-Router (oder
auch W-Lan-Router) können sich mehrere Computer
oder Notebooks den DSL-Zugang teilen.

Bild oben:
Dies ist die klassische Variante für einen DSL-Anschluss.
Die TAE-Dose wird mit einem Kabel mit dem Splitter
verbunden. Der Splitter splittert die Signale.
Von ihm geht eine Verbindung zum NTBA für die
Telefonie und eine Verbindung zum DSL-Modem
für die Internetverbindung. Das DSL-Modem wird
mit der Netzwerkkarte des Computers oder des
Notebooks verbunden. Am NTBA werden direkt ISDN-Telefone
angeschlossen. Um analoge Telefone nutzen zu
können, muss ein so genannter A/B-Wandler am
NTBA angeschlossen werden.

Dies ist eine einfache DSL-Verbindung. Es
kann über das DSL-Modem nur ein Rechner ins
Internet.

Die
meisten Provider liefern keine Einzelkomponenten
mehr aus, sondern eine kompakte Box, die NTBA,
Splitter und A/B-Wandler in einem Gerät beherbergt
(Bild oben). Das DSL-Modem kann auch durch einen
DSL-Router getauscht werden, der ein DSL-Modem
integriert hat. An dem DSL-Router können mehrere
Computer angeschlossen werden, die sich dann
den Internet-Anschluss teilen können (Switchfunktion).
Ein DSL-Router ohne integriertem DSL-Modem kann
natürlich auch direkt am DSL-Modem angeschlossen
werden. Die Computer oder Notebooks werden dann
am Router angeschlossen.

Die modernste
Verbindung ins Internet ist die W-Lan-Variante,
also eine Verbindung per Wireless-Lan (Funknetzwerk).
Ein moderner W-Lan-Router mit integriertem DSL-Modem
wird die DSL-BOX angeschlossen. Mit entsprechender
W-LAN-Karte finden Computer oder Notebooks über
den W-Lan-Router drahtlos den Weg ins Internet.

Einige
Provider bieten auch eine "All-in-one"-Box.
Sämtliche Anschlüsse inklusive Wireless-Lan
sind in der Box integriert.
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