|
|
|
|
Byte 1 |
Byte 2 |
Byte 3 |
Byte 4 |
|
1 - 127 |
Byte 2-4 frei wählbare Knoten |
|
255 |
.0 |
.0 |
.0 |
|
|
|
|
|
Byte 1 |
Byte 2 |
Byte 3 |
Byte 4 |
|
128 - 191 |
zugewiesen |
frei wählbare Knoten |
|
255 |
.255 |
.0 |
.0 |
|
|
|
|
|
Byte 1 |
Byte 2 |
Byte 3 |
Byte 4 |
|
192 - 223 |
werden zugewiesen |
wählb. Knoten |
|
255 |
.255 |
.255 |
.0 |
|
Beispiel: IP = 192.168.1.217
192 -> Klasse C Netzwerk
Netzwerk-Nummer
= 192.168.1
Knoten bzw. Geräte-Nummer
= 217
Netzmaske = 255.255.255.0
Die Netzwerk-Maske muss bei der Installation
des Netzwerk-Protokolls genauso wie die
IP-Adresse angegeben werden. Empfängt ein
Rechner im Netz einen Frame, so vergleicht
er zunächst anhand der Netzwerk-Maske, ob
der Frame überhaupt für einen Rechner in
diesem Netzwerk-Segment bestimmt ist. Die
richtige Netzwerk-Nummer ermittelt er dabei
aus seiner eigenen IP-Adresse und der 255er-Maske.
Nur bei Übereinstimmung schaut er anschließend,
ob die Knoten-Nummer gleich seiner eigenen
ist. Trifft auch dies zu, dann erst liest
er den gesamten Inhalt des Frames. Aufgrund
dieses Ablaufs ist es ersichtlich, wie wichtig
eine korrekte Adressierung bei Verwendung
des TCP/IP-Protokolls ist, da sonst keine
Kommunikation zwischen den einzelnen Geräten
im Netzwerk stattfinden kann.
Das obige Schema zeigt, dass nur eine begrenzte
Anzahl an internationalen IP-Adressen verfügbar
ist. So gibt es nur 127 Klasse A Netzwerke,
von denen jedoch jedes etwa 16 Millionen
Knoten haben kann. Die Strukturierung der
Knoten erfolgt in der Regel in Form von
Unter-Netzwerken (Subnetzen, s.u.). Für
die Klasse B gibt es 16320 Netzwerke mit
etwa 65000 Knoten und für die Klasse C sind
es etwa 2 Millionen mit 254 Knoten. Falls
die Anzahl der Netzwerke nicht ausreicht,
gibt es wie schon erwähnt, die Möglichkeit
diese Anzahl durch geschickte Strukturierung
von Subnetzen zu erweitern. In der folgenden
Tabelle ist eine mögliche Unterteilung dargestellt.
|
Subnetzmaske |
Anzahl Subnetze (*) |
Anzahl Knoten |
|
255.255.255.0 |
1 (1) |
254 |
|
255.255.255.128 |
0 (2) |
126 |
|
255.255.255.192 |
2 (4) |
62 |
|
255.255.255.224 |
6 (8) |
30 |
|
255.255.255.240 |
14 (16) |
14 |
|
255.255.255.248 |
30 (32) |
6 |
|
255.255.255.252 |
62 (64) |
2 |
(*) Die in Klammer stehenden Werte sind
zwar rechnerisch möglich, enthalten aber
u.U. verbotene Adressen (s.u.).
Wie daraus die möglichen Netze und zugehörigen
gültigen IP-Adressen entstehen, soll am
Beispiel der Subnetzmasken 255.255.255.192
und 255.255.255.224 erläutert werden. Der
Status erlaubt oder nicht ergibt sich daraus,
dass die erste und letzte bei der Unterteilung
entstehenden Adressen nicht verwendet werden
dürfen.
Netze und IP-Adressen mit Subnetz-Maske
255.255.255.192:
|
Netzwerkadresse |
IP-Adressen |
Broadcast |
Status |
|
a.b.c.0 |
1 - 62 |
63 |
nicht erlaubt |
|
a.b.c.64 |
65 - 126 |
127 |
erlaubt |
|
a.b.c.128 |
129 - 190 |
191 |
erlaubt |
|
a.b.c.192 |
193 - 254 |
255 |
nicht erlaubt |
Netze und IP-Adressen mit Subnetz-Maske
255.255.255.224:
|
Netzwerkadresse |
IP-Adressen |
Broadcast |
Status |
|
a.b.c.0 |
1 - 30 |
31 |
nicht erlaubt |
|
a.b.c.32 |
33 - 62 |
63 |
erlaubt |
|
a.b.c.64 |
65 - 94 |
95 |
erlaubt |
|
a.b.c.96 |
97 - 126 |
127 |
erlaubt |
|
a.b.c.128 |
129 - 158 |
159 |
erlaubt |
|
a.b.c.160 |
161 - 190 |
191 |
erlaubt |
|
a.b.c.192 |
193 - 222 |
223 |
erlaubt |
|
a.b.c.224 |
225 - 254 |
255 |
nicht erlaubt |
Spätestens bei der Einrichtung eines Netzwerkes
mit Subnetzen dürfte klar werden, dass hier
eine ganze Menge Fehlerquellen schlummern
und dass gute Netzwerkadministratoren durchaus
Ihre Daseinsberechtigung haben! Man sollte
deshalb bei Problemen neuer Rechner/Geräte
im Netzwerk die Adressen sehr genau überprüfen.