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Wegsuche
im Netz
Wegsuche im Netz:
An einem Datennetz sind normalerweise viele
Endgeräte angeschlossen, zudem sind oftmals
mehrere Subnetze miteinander verbunden ‑ entweder
zur besseren Lastverteilung an einem Standort
oder zur Verbindung verteilter Standorte. Den
Extremfall stellt das Internet dar, in dem Millionen
von Endgeräten über die unterschiedlichsten
Infrastrukturen miteinander kommunizieren können.
Pakete in einem Datennetz müssen irgendwie vom
Sender zum Empfänger finden. Dafür gibt es zwei
grundlegende Strategien:
verbindungsorientierte Netze:
Hier wird zunächst eine Sitzung eröffnet, bei
der im Netz ein Weg zum Empfänger ermittelt
und geschaltet wird. Anschließend kann dieser
Weg beliebig lange zum Datenverkehr genutzt
werden. Am Ende wird die Sitzung wieder abgebaut.
Dadurch, dass es quasi einen festgeschalteten
Kanal zum Empfänger gibt, müssen die Datenpakete
kaum Informationen über die Verbindung enthalten.
Das naheliegendste Beispiel für ein verbindungsorientiertes
Netz ist das Telefonnetz oder ISDN - Wählverbindungen.
verbindungslose Netze:
Die Datenpakete enthalten hier alle Informationen
über den Sender, den Empfänger, wie lange sie
schon unterwegs sind, die nächste Station auf
ihrem Weg und die laufende Nummer bei Paketen,
die Teil einer größeren Übertragungsmenge sind.
Mit diesen Informationen suchen sich die Pakete
ihren Weg durch das Datennetz im Grunde selbst.
Ein Gerät, das so ein Datenpaket erhält, prüft
zunächst, ob es selbst der Empfänger ist. Wenn
nicht, schickt es das Gerät nach bestimmten
Regeln entweder direkt an den richtigen Empfänger
oder an ein anderes Gerät, das voraussichtlich
einen "besseren Draht" zum Empfänger hat. In
verbindungslosen Netzen muss es entweder einen
zentralen Server geben, der alles über das Netz
weiß, oder jeder Teilnehmer muss ein wenig über
das Netz wissen. Das Internet funktioniert auf
diese Art.
Da bei verbindungslosen Netzen mehrere nacheinander
abgeschickte Pakete durchaus verschiedene Wege
durch das Netz nehmen können, ist nicht gewährleistet,
dass sie in der selben Reihenfolge beim Empfänger
ankommen. Der muss die Daten im Bedarfsfall
dann wieder richtig sortieren.
Übertragung elektrischer Signale:
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Simplexverfahren: Eine Person kann nur senden,
die andere nur Empfangen (Rundfunk)
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Halbdublex oder Wechselverfahren (Sprechfunk)
Nachteile:
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Keine gleichzeitige Übertragung in beide Richtungen
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Gefahr von Kollisionen
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