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A

 

a/b-Adapter

auch Terminaladapter (nicht zu verwechseln mit dem Terminaladapter TA, der für den Anschluss eines Computers mit dem ISDN-Netz verwendet wird) oder a/b-Wandler; Gerät, das den Anschluss analoger Endgeräte an den S0-Bus des ISDN-Netzes ermöglicht. Mit dem a/b-Adapter werden digitale Informationen eines ISDN-Anschlusses in analoge Signale eines herkömmlichen, analogen Endgerätes umgewandelt.

 

A/D-Wandler

Abkürzung für Analog-Digital-Wandler; der AD-Wandler ist das Gegenstück zum D/A-Wandler und wandelt analoge Informationen in digitale Signale um. Der A/D-Wandler wird benötigt, um die Signale, die vom Mikrofon des Telefon aufgenommen werden, in die binäre Darstellung umzuwandeln, die für die digitale Übertragung im ISDN Netz benötigt wird.

 

ADSL

Abkürzung für Asymmetric Digital Subscriber Line; ADSL wird über die gleiche Leitung wie ISDN oder auch wie der analoge Telefonanschluss betrieben. Die Daten werden dabei asynchron übertragen; die Geschwindigkeit beim Downstream beträgt 768 kBit/s, beim Upstream 128 kBit/s. Der Vorteil von ADSL ist die parallele Datenübertragung, d.h. es kann während einer Datenverbindung auch mit einem analogen Telefonanschluss weiter telefoniert oder gefaxt werden.

 

Analog

Gegenbegriff zu "Digital"; kommt aus dem griechischen und bedeutet "entsprechend". Während bei ISDN die Informationen digital übertragen wird, wird im herkömmlichen Telefonnetz die Information analog, d.h. über Frequenzen (ca. 300 bis 3400 Hertz) übertragen. Dabei entspricht der Signalverlauf im Telefonnetz dem Signalverlauf, der vom Mikrofon des Telefons aufgezeichnet wurde.

 

ANIS

Bezeichnung für einen "analogen Teilnehmer" an einer ISDN Vermittlungsschnittstelle. Damit können auch mit herkömmlichen analogen Geräte teilweise ISDN Dienste genutzt werden, wie Rückfrage/Makeln, Rufumleitungen.

 

Anklopfen

ISDN-Leistungsmerkmal, bei dem während eines Gespräches durch ein akustisches Signal angezeigt wird, dass ein weiterer Teilnehmer anruft. Der neu eingehende Anruf kann angenommen oder abgewiesen werden. Der Anklopfende hört während des Vorgangs ein Freizeichen.

 

Anlagenanschluss

Der Anlagenanschluss, ist ein ISDN-Basisanschluss, bei der nur ein TK-Anschluss (TK-Anlage oder ISDN Gerät) in Punkt-zu-Punkt-Verbindung am S0-Bus des NTBA betrieben werden kann. Beim Anlagenanschluss erhält man Durchwahlnummern, über die Nebenstellen erreicht werden können. Dabei können im Gegensatz zu dem Mehrgeräteanschluss mehr als zehn Durchwahlnummern bereit gestellt werden.

 

Anrufliste

ISDN-Telefone können Rufnummern, Datum und Uhrzeit von eingehenden Anrufern sowie ggf. die eigene, angerufene Rufnummer speichern. Mit dieser Liste können Sie die Anrufenden zurückrufen, sofern die Rufnummer des Anrufenden übermittelt wurde. (Siehe auch: CLIP, CLIR)

 

Anrufweiterschaltung

auch mit AWS abgekürzt; ISDN-Leistungsmerkmal, welches die automatische Rufumleitung eines Anrufes zu einem anderen Telefonanschluss, ermöglicht. Dabei kann die Anrufweiterschaltung wahlweise direkt, nach z.B. 15 Sekunden oder bei Besetzt erfolgen.

 

AOCD

Abkürzung für Advice Of Charge During the call; AOCD ermöglicht die Anzeige der Gesprächskosten während einer Verbindung. Im ISDN werden diese Informationen digital als Meldung über den D-Kanal übertragen.

 

AOCE

Abkürzung für Advice Of Charge at the End of Call; mit AOCE werden die Gesprächskosten nach Beenden der Verbindung angezeigt. Bei dem Komfortanschluss ist diese Funktion derzeit im Leistungspreis enthalten.

 

AT-Befehle

auch Hayes-Befehlssatz genannt, ist eine Kommandosprache zur Steuerung von Modems, die von der Firma Hayes entwickelt wurde. Sämtliche Befehle zum Modem werden über AT Kommandos gesendet.

 

B

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B-Kanal

Abkürzung für Basis-Kanal; der B-Kanal ist ein Nutzkanal, aber auch ein Informationskanal eines ISDN-Anschlusses mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 64 kBit/s. Der B-Kanal ist für die eigentliche Datenübertragung verantwortlich.

 

Bandbreite

Die Bandbreite gibt den Frequenzbereich zwischen der maximalen und der minimalen Grenzfrequenz eines Übertragungsmediums an. Mehr Bandbreite bedeutet, es können gleichzeitig mehr Informationen übertragen werden.

 

Basisanschluss

Der Basisanschluss ist ein ISDN-Anschluss, der als Oberbegriff für den Mehrgeräte- und den Anlagenanschluss verwendet wird. Beim Basisanschluss werden zwei ISDN-B-Kanäle und ein D-Kanal bereitgestellt, somit können zwei Gespräche gleichzeitig geführt werden. Der Basisanschluss wurde im wesentlichen für Privatpersonen und kleinere Firmen entwickelt.

 

Basiskanal

siehe B-Kanal

 

Baud

Baud ist die Einheit der Schrittgeschwindigkeit bei der Datenübertragung. Sie wurde nach dem französischen Telegraphentechniker Emile Baudot bezeichnet.

 

Binär

Ein binäres Signal kann nur zwei definierte Zustände besitzen; es kann entweder den Wert "0" oder den Wert "1" annehmen.

 

Bit

Abkürzung für Binary Digit und bedeutet binäre (zweideutige) Zahl. Ein Bit stellt die kleinste Einheit zur Kodierung von Daten dar.

 

Bit pro Sekunde

Abkürzung ist Bit/s; Bit/s ist die Einheit der Übertragungsgeschwindigkeit bei der Übermittlung von digitalen Signalen.

 

Breitband-ISDN

auch mit (BB-ISDN) abgekürzt; BB-ISDN ist ein integriertes digitales Netz (i. d. R. in Glasfasertechnik aufgebaut) mit Übertragungskanälen bis zu 140 MBit/s.

 

Bus

Ein Bus besteht aus mehreren parallelen Leitungen und entsprechenden Steckverbindungen und dient der Übertragung von Daten und Steuersignalen. Am Bus können mehrere Geräte angeschlossen werden. Dabei wird das angesprochene Gerät entsprechend der Geräteadresse ausgewählt. Vorteil ist, daß die Verdrahtung vereinfacht wird. Ein Beispiel ist der aus dem PC bekannte PCI- oder ISA-BUS, der zum Einbau von zusätzlicher Pheripherie wie z.B. von ISDN-Karten oder Soundkarten benötigt wird.

 

Byte

Ein Byte ist ein Datenblock aus acht Bit und ist notwendig, um ein ganzes Zeichen abzuspeichern.

 

 

C

 

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Cache

Cache ist ein temporärer Zwischenspeicher im RAM oder auf der Festplatte für Computerdaten.

 

Call-by-Call

Im Zuge der Deregulierung des Telekommunikationsmarktes ermöglicht Call by Call das fallweise Auswählen der Telefongesellschaft. Damit kann der Kunde die jeweils günstigste Gesellschaft auswählen; sogenannter Least Cost Router (LCR) ermöglicht das automatische Auswählen des günstigsten Anbieters. Teilweise ist es beim Call by Call erforderlich, sich bei der Telefongesellschaft anzumelden. Call by Call wird ebenso für Internetzugänge angeboten.

 

 

CAPI

Abkürzung für Common ISDN Application Programming Interface; CAPI ist eine standardisierte Softwareschnittstelle, die es Anwenderprogrammen ermöglicht, auf ISDN-Karten zuzugreifen. Somit ist es möglich, dass Soft- und Hardware unterschiedlicher Hersteller miteinander eingesetzt werden können. Die CAPI Version 1.1, die für das nationale ISDN (1TR6) ausgelegt war und die CAPI Version 2.0, die für das EURO-ISDN entwickelt wurde, sind nicht miteinander kompatibel. Es gibt aber Dual CAPIs, die die beiden Standards 1.1 und 2.0 unterstützen.

 

CLIP

Abkürzung für Calling Line Identification Presentation; auch Rufnummernanzeige genannt, ermöglicht die Anzeige der Rufnummer des Anrufers auf dem Display des Angerufenen, sofern der Anrufer eine Rufnummer übermittelt.

 

CLIR

Abkürzung für Calling Line Identification Restriction, auch Rufnummernunterdrückung genannt, verhindert, dass die Rufnummer des Anrufers auf dem Display des Angerufenen übermittelt wird.

 

CNG

Das CNG Signal dient dazu, dem Faxgerät eine Faxübertragung zu signalisieren. Faxweichen benötigen dieses Signal, um Telefon und Faxnachrichten unterscheiden zu können.

 

COM-Port

COM-Port bezeichnet eine serielle Schnittstelle, mit der Daten bit für bit (seriell) übertragen werden können. In der Regel stellt ein PC zwei COM-Ports zur Verfügung (COM1 und COM2). Externe ISDN Adapter werden an einen COM-Port oder USB angeschlossen. Nachteil der COM-Ports ist die begrenzte Datenübertragungsrate vom max. 115.2 kBit. Die COM Schnittstellen werden üblicherweise für Geräte verwendet, die keine hohen Datenübertragungsraten benötigen (Modem, Trackball, etc.). Bei ISDN Geräten reicht die Datenübertragungsrate für einen Kanal aus (in der Systemsteuerung muss oft noch die Datenübertragungsrate der Schnittstelle auf 115.2 kBit eingestellt werden). Sollen mit einem externen ISDN Gerät zwei Kanäle genutzt werden, dann ist ein USB Gerät erforderlich.

 

 

COM-Port Emulation

Die COM-Port Emulation wird benötigt, um für Kommunikationsprogramme eine virtuelle COM Schnittstelle zur Verfügung zu stellen. Diese Schnittstellen simulieren eine serielle Schnittstelle mit Modem (AT-Befehlssatz), so daß die Modem-Programme ISDN nutzen können.

 

CTI

Abkürzung für Computer Telefony Integration; CTI vereint die Computer- und die Telefontechnik und ermöglicht somit das rechnerunterstützte Telefonieren. Ein Beispiel ist die TAPI, die das Telefonieren aus Anwendungen ermöglicht.

 

CUG

Abkürzung für Closed User Group; CUG kennzeichnet eine geschlossene Benutzergruppe und schützt gegen Anrufen von nicht zugelassenen bzw. autorisierten Anrufern.

 

CW

Abkürzung für Call Waiting; CW beschreibt das ISDN-Leistungsmerkmal Anklopfen. (siehe Anklopfen)

 

 

D

 

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D-Kanal

Abkürzung für Daten-Kanal; der D-Kanal ist ein Steuer- und Signalisierungskanal eines ISDN-Anschlusses mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 16 kBit/s beim Basisanschluss und 64 kBit/s beim Primärmultiplexeranschluss. Der D-Kanal ist für die Übertragung von Steuer- und Verwaltungsinformationen, wie Rufnummern, Einheiten, Dienste etc. verantwortlich.

 

D/A-Wandler

Abkürzung für Digital-Analog-Wandler; der D/A-Wandler stellt das Gegenstück zum A/D-Wandler dar und wandelt digitale Informationen in analoge Signale um. Beispielsweise wandelt ein D/A-Wandler die digitalen Signale vom ISDN Netz in die für das menschliche Ohr hörbaren analogen Signale um. Z.B. werden D/A-Wandler auch in CD Spielern eingesetzt.

 

Data Carrier Equipment (DCE)

Data Carrier Equipment ist ein vielfach verwendeter Begriff für ein Modem.

 

Data Terminal Equipment (DTE)

Data Terminal Equipment ist in Verbindung mit DFÜ ein vielfach verwendeter Begriff für einen Rechner.

 

Datenfernübertragung (DFÜ)

Datenfernübertragung ist allgemein der Transfer von Computerdaten über eine grössere Entfernung.

 

Datenkanal

siehe D-Kanal

 

Datenkomprimierung

Bei der Datenkomprimierung werden Computerdaten bzgl. der Dateigröße in kürzerer Form dargestellt. Dadurch kann Speicherplatz und Übertragungszeit eingespart werden. Ein Beispiel für Datenkomprimierung ist MP3, hier werden Audiodaten auf ca. 10% der ursprünglichen Größe reduziert. Diese Technik hat es erst möglich gemacht, Audiodaten über das Internet zu übertragen, ohne einen Breitband Anschluss zu haben.

 

Dauerüberwachung

ISDN-Leistungsmerkmal, bei dem der ISDN-Anschluss permanent von der Teilnehmervermittlungsstelle auf Einhaltung der Mindestanforderungen überwacht wird.

 

DFÜ Netzwerk

Ermöglicht die Verbindungen zu anderen Netzwerken (z.B. von zuhause ins Firmennetzwerk, oder auch die Verbindung zum Internet) kann über das DFÜ Netzwerk per Einwahlverbindung erfolgen. Wichtig dabei ist, dass im DFÜ Netzwerk die ISDN Karte nicht direkt benutzt werden kann. Das DFÜ Netzwerk unterstützt Modems. Hier gibt es die Möglichkeit eine Modememulation zu verwenden oder ein NDIS WAN Treiber zu verwenden (nicht für jede Karte verfügbar, nicht alle Protokolle möglich).

 

Dienstekennung

ISDN-Leistungsmerkmal, das die einzelnen ISDN-Telekommunikationsdienste wie ISDN-Fax, analoges Fax, Datenfernübertragung etc. mit einer eigenen Kennung kodiert. Während des Verbindungsaufbaus wird die Dienstekennung über den D-Kanal übertragen, so dass die Datenübermittlung nur zwischen kompatiblen Geräten, z.B. zwischen zwei Telefonen erfolgt. Mit Hilfe der Dienstekennung ist eine Mehrfachbelegung der Rufnummern möglich.

 

Digital

Gegenbegriff zu "Analog"; aus dem lat. "mit ziffern"; digitale Werte sind im Gegensatz zu den analogen Werten auf eine diskrete Zahl von Zwischenwerten beschränkt. Die digitale Übertragung von Daten, die in der ISDN-Technologie eingesetzt wird, bietet eine Reihe von Vorteilen. Das aufwendige Modulieren und Demodulieren mit Modems entfällt. Weiterhin ist die digitale Übertragung unempfindlicher gegen Störungen (z.B. Rauschen). Die vollständige Digitalisierung des Deutschen Telefonnetzes (Vermittlungstechnik) hat erst die Nutzung von Diensten, die vorher nur im ISDN Netz zur Verfügung standen möglich gemacht (ANIS).

 

Doppelader

Doppelader ist eine Bezeichnung für die beiden Adern eines Telefonanschlusses.

 

Download

Die Übermittlung von Daten über eine Leitung von einem anderen, fremden Rechner zum lokalen Rechner wird als Download bezeichnet.

 

Dreierkonferenz

auch 3PTY (Three Party Service) genannt; ISDN-Leistungsmerkmal, bei dem drei Gesprächsteilnehmer gleichzeitig miteinander verbunden sind.

 

DSS1

DSS1 ist die Kurz-Bezeichnung für das D-Kanal-Protokoll EURO ISDN. Euro ISDN hat die nationalen Standards (wie in Deutschland den 1TR6) abgelöst. Zu beachten ist, dass Geräte der ersten Generation unter Umständen kein DSS1 unterstützen und nicht mehr aufzurüsten sind. Die nationalen Protokolle haben fast keine Bedeutung mehr und werden in absehbarer Zeit eingestellt.

 

DTMF (Dualtone Multi Frequency)

Üblicherweise werden heute Telefonverbindungen nicht mehr über den Impulswahlbetrieb (IWV), sondern über das Mehrfrequenzwahlverfahren (MFV) aufgebaut. Dabei werden über DTMF Töne mit verschiedener Frequenz (entsprechend der gewählten Ziffer, bzw. Raute oder Sterntaste) gesendet.

 

Duplex

auch Vollduplex genannt, beschreibt die Datenfernübertragung, bei der die Computerdaten gleichzeitig in beide Richtungen übertragen werden. Siehe auch Halbduplex und Simplex.

 

 

E

 

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EAZ

Abkürzung für Endgeräte-Auswahl-Ziffer, die EAZ wurde im nationalen ISDN (1TR6) verwendet und dient dazu, Endgeräten eine eigene Zahl am Ende der eigentlichen Rufnummer zuzuordnen. Heutzutage wird die EAZ durch die Mehrfachnummer (MSN) abgelöst.

 

Einzelverbindungsübersicht (EVÜ)

Die Einzelverbindungsübersicht ist eine weitere Übersicht neben der Telefonrechnung, die Rufnummer, Datum, Uhrzeit und Dauer jeder Verbindung für den abzurechnenden Zeitraum aufführt.

 

Endgeräte

Endgeräte werden am ISDN-Netz oder an einer TK-Anlage betrieben. Endgeräte sind z.B. Telefon, Faxgerät, ISDN-PC-Karte usw.

 

Erweiterter passiver Bus

Der erweiterte passive Bus stellt eine Sonderform der Punkt-zu-Punkt-Verbindung dar, bei der 12 IAE-Dosen am S0-Bus angeschlossen werden können.