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MIME
MIME:
MIME steht für Multipurpose
Internet Mail
Extension
In der Anfangszeit des Internets wurden
lediglich E-Mails im ASCII-Format verschickt. Inzwischen werden aber weitere
Dateiformate sowohl per E-Mail, als auch über einen Webserver angefordert. Die
Multipurpose Internet Mail Extension (RFC1521) ermöglicht auch die Übertragung
von Daten in anderen Formaten. Diese werden dann entsprechend ihrer Dateiendung
an ein weiterverabeitendes Programm geleitet bzw. können vom Browser
entsprechend angezeigt werden. Handelt es sich um ein zusätzliches Programm, das
auf Browserebene ausgeführt wird, spricht man beim Browser von einem Plug-In.
Ist das Format nicht eingetragen bzw. nicht zugeordnet wird die Möglichkeit
eines Downloads angeboten.
Es werden folgende Felder im Header
hinzugefügt:
- MIME-Version: Version für MIME, bisher nur
1.0
- Content-Type: gibt das Datenformat an.
Besteht aus Typ und Untertyp (text/plain - ASCII Text, text/html - HTML,
image/jpeg oder image/gif für die gängisten Bildformate, multipart/mixed -
aus mehreren Teilen bestehend). Sowohl beim Absender als auch Empfänger muss
der MIME-Type eingetragen sein, um eine eindeutige Zurodnung zu ermöglichen.
- Content-Transfer-Encoding: gibt das Codierungsformat an (z.B. 7Bit für
normalen ASCII-Text (Standard), 8Bit für 8Bit ASCII, quoted-printable für
Text in dem Sonderzeichen speziell codiert werden). Der benötigte
Zeichensatz wird als ISO-Format angegeben (Content-Type: text/plain;
charset=iso-8859-1)
- Content-ID: stellt bei E-Mails eine
Beziehung zu einer anderen E-Mail her (optional)
- Content-Description: kurze Beschreibung des
Inhalts (optional)
Bei einer Webpage werden Inhalte wie Bilder
etc. als neue Nachricht an den Browser verschickt. Anhand des Dateityps erkennt
der Browser, wie die Datei zu verarbeiten ist, d.h. ob er sie direkt anzeigen
soll, an ein anderes Programm schicken oder zum Download anbieten soll.
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