Die Sterntopologie ist zwar etwas aufwendig
und eher kostenintensiver, trotzdem garantiert sie eine hohe Leistungsfähigkeit
und eine hohe Sicherheit gegenüber anfälligen Störungen.
Zentrale Anlaufstelle für alle Rechner im Netz,
Clients oder auch Server, ist ein
HUB oder
Switch, mit dem jeder PC im Netz
über ein separates Kabel verbunden ist. Diese Topologie beschreibt auch gut das
Client-Server-Modell.
Störungen durch ausfallende Rechner oder zum
Beispiel Kabelbrüche- oder Defekte sind hier eher die Ausnahme. Der ausgefallene
PC kann zwar nicht mehr am Netzwerk teilnehmen, das restliche Netzwerk bleibt
von diesem Störfaktor aber unberührt.
Ein weiterer wichtiger Vorteil liegt bei dieser Topologie in der
Leistungsfähigkeit neuer und schnellerer Übertragungsraten. Die klassischen 10
Mbit/s werden oft schon ersetzt durch die 10fache Übertragungsgeschwindigkeit
von 100 Mbit/s durch die neuen Twisted-Pair-Kabel, die diesen Standard
bewältigen können. Dabei ist die Tatsache wichtig, dass in diesen Kabeln vier
Kabelpaare gebündelt werden und auch das zeitgleiche Senden und Empfangen von
Daten kein Problem mehr ist.
Aber auch diese Möglichkeit der Vernetzung
bleibt von Nachteilen nicht unberührt, Datenkollisionen können auftreten. Der
Server ist nur mit einer Verbindung zum HUB ausgestattet. Wenn nun mehrere
Clients gleichzeitig Daten zum Server schicken, kann dies zum Problem werden.
Die Lösung stellt in diesem Falle ein Switch dar. Dieser schaltet, je nach
Ausgangslage und Anforderung des einzelnen Clients, die Leitung zum Server
exklusiv frei und damit kann der PC ausschließlich nur noch mit dem Server
kommunizieren, Datenkollisionen gehören somit der Vergangenheit an. Die Kosten
für einen Switch liegen gerade deswegen auch um einiges höher als die beim HUB,
soviel Leistung und Intelligenz hat eben seinen Preis.
Die Kosten für die gesamte Vernetzung liegen eben insgesamt um einiges höher als
bei der Bus-Topologie zum Beispiel, natürlich auch deswegen, weil von jedem
Rechner ein eigenes Kabel zum HUB bzw. Switch gelegt werden muss. Dafür hat man
eben aber auch die größere Datensicherheit.
Eigenschaften:
- beteiligte Rechner sind direkt an einem
zentralen Verteiler (Hub, Switch, Server) angeschlossen
- Unterscheidung zwischen aktivem und passivem
Stern:
Aktiver Stern: bezieht sich auf Steuerung des
Zugriffs; Hub bestimmt, welche Station sendet/empfängt
Passiver Stern: Hub bei Zugriffssteuerung
neutral; Zugriffssteuerung liegt ausschließlich bei Stationen
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Vorteile: |
Nachteile: |
- einfache und kostengünstige
Netzsteuerung und Kontrolle
- gleicher Datenbestand für alle Knoten
- leicht erweiterbar
- keine Störung des Netzwerks bei Ausfall
eines beteiligten Rechners
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- bei Ausfall der Schaltzentrale keine
Kommunikation mehr möglich
- höhere Verkabelungskosten
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Anwendungsgebiet:
- hauptsächlich kleine Netze
Beispiel:
- Ethernet (Hub, Switch)
- TDMA
- CSMA/CD
- Token Zugangsverfahren
- StarLAN