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Samba einrichten

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Samba mit Suse 8.2 auf die Schnelle für ein kleines privates Netzwerk einrichten:

  • Sofern Samba noch nicht installiert wurde, Samba mit Yast2 installieren. Nach der Installation befindet sich die Datei "smb.conf" im Verzeichnis "/etc/samba"
  • Legen Sie im Homeverzeichnis ein neues Verzeichnis an, etwa mit dem Namen pub. Der Befehl dazu:
    md /home/pub
  • Anschließend setzen sie die Gruppe "users" für den Ordner und vergeben Lese- und Schreibrechte mit
    chgrp users /home/pu
    b
    und
    chmod 770 /home/pub .
    Das Verzeichnis "pub" dient dem Datenaustausch. Alle Benutzer, die auf dieses Verzeichnis zugreifen können, dürfen Dateien lesen, schreiben und löschen.
  • Richten Sie mit Yast2 Benutzer ein, die auf den Samba - Server zugreifen dürfen.
    Verwenden Sie dazu den Menüeintrag "Security and users", "edit and create users". Achten Sie darauf, dass alle Benutzer der Gruppe "users" angehören
  • Damit Samba die Benutzer anerkennt, geben Sie folgendes ein:
    smbpasswd -a username .
    Statt Username geben Sie natürlich den jeweiligen Namen des Benutzers ein. Nach Bestätigung dieser Eingabe werden sie aufgefordert, ein Kennwort einzugeben. Dieses Kennwort muss mit dem Passwort übereinstimmen, mit dem sich der jeweilige Benutzer bei Windows anmeldet.
  • Sofern der Midnight Commander (mc) installiert ist, öffnen Sie die Datei "smb.conf" mit dem Befehl
    mcedit /etc/samba/smb.conf
    .
    Diese Datei kann auch mit dem mitgelieferten Editor "vi" geöffnet werden.
  • Ist die Datei "smb.conf" geöffnet, ändern Sie als Erstes den Eintrag "workgroup" in den bestehenden Namen Ihrer Windows - Arbeitsgruppe, also etwa "MSHeimnetz", "Arbeitsgruppe" oder wie Ihre Arbeitsgruppe auch heißt.
  • Danach hängen Sie ganz unten die folgenden Zeilen an:
    [pub]
    comment = Ordner fuer Datenaustausch
    path = /home/pubwriteable = yes
    create mask = 0660
    directory mask = 0770
  • Mit "comment" legen Sie einen kurzen Kommentar fest für das freigegebene Verzeichnis. In "path" steht der Name des Verzeichnisses, in dem der Linux - Server die Daten speichert. Mit "create mask" wird dafür gesorgt, dass der Eigentümer und die Gruppe alle Rechte für die Dateien besitzen. Jeder darf im Prinzip alles: lesen, schreiben, löschen. "Directory mask" legt zusätzlich fest, dass alle Benutzer die von anderen Usern angelegten Ordnern öffnen und löschen dürfen. Diese Art der Freigabe ist aber auch nur für ein kleines Heimnetz geeignet, da sie ziemlich großzügig angelegt wurde.
  • Speichern Sie die Datei.
  • Um Samba zu testen, geben Sie auf der Kommandozeile testparm ein und drücken Sie die Enter-Taste. Es sollte alles funktionieren und eingerichtet sein.
  • Geben Sie als Nächstes rcsmb start ein. Damit wird der Samba Server gestartet. Um nachzusehen, ob die gewünschten Freigaben vorhanden sind, tippen Sie
    smbclient -L local-host -N
    ein und bestätigen Sie mit ENTER. Es erscheint eine Liste mit den Freigaben. Es sollte auch der neu eingerichtete Ordner pub zu sehen sein.
  • Tippen Sie nun den Befehl ifconig ein (das ipconfig bei Windows) und merken sich die IP - Adresse, die an Linux vergeben wurde. Sollten Sie mit DSL im Internet surfen und einen DSL - Router benutzen, dann dieser in den meisten Fällen als DHCP - Server eingerichtet werden. Als DHCP - Server vergibt der DSL - Router dann auch eine IP - Adresse automatisch an den Linux - Client.
  • Wechseln Sie nun nach Windows, deaktivieren Sie evtl. Personal - Firewalls, die auch das interne Netzwerk abschotten, klicken Sie auf Start und auf Ausführen. Tippen Sie hier \\ ein, gefolgt von der IP, die Sie sich von Linux notiert haben, etwa \\192.168.0.101 . Klicken Sie auf OK. Ein Fenster sollte sich öffnen, in dem die freigegebenen Ordner angezeigt werden.
  • Damit Samba auch beim nächsten Start von Linux mitgestartet wird, starten sie nochmals yast2. Unter System wählen Sie Runlevel properties. Suchen Sie in der Liste den Eintrag numb und kreuzen Sie 2, 3 und 5 an. Die gleichen Einträge nehmen Sie bei smb vor. Beenden Sie den Editor. Das war's.

 

 



 

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