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Suse Linux 9.1

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Suse Linux 9.1: Teil 1

Suse Linux 9.1 Personal und Professional

Im April 2004 erschien die Version 9.1 von Suse und ist der Nachfolger der Version 9.0 (Suse steht für System und Software-Entwicklung). Linux ist eingetragenes Warenzeichen von Linus Torvalds, Linux Torvalds ist der Erfinder von Linux. Linux ist basismäßig quasi ein Unix mit einer grafischen Benutzeroberfläche. Dabei stehen verschiedene grafische Oberflächen zur Verfügung. die bekannteste ist die KDE. Neben anderen Linux-Distributionen ist die Distribution der Firma Suse mit die Bekannteste. Seit der Version 7.0 gibt es zwei verschiedene Versionen von "Suse-Linux". Eine abgespeckte "Personal"-Version und eine "Professional"-Version.

Die Neuerungen:

  • Kernel 2.6
  • KDE 3.2
  • GNOME 2.4
  • Samba 3.0
  • XFree86 4.3.99.902-40
  • viele neue Anwendungen
  • inklusiv voll portierte 64bit-Version für AMD64®-PCs und Intel® EM64T
  • Firefox Browser 0.8
  • Openoffice 1.1.1

Die Professional-Version wird mit einer doppelseitigen DVD ausgeliefert. Die Personal-Edition gibt es entweder als DVD oder auf 5 CD's.

Setup:

Gebootet wird dieses Linux-Version entweder von der Bootdiskette oder von der zweiten CD. Insgesamt wird die Version 9.1 mit 5 CD's und DVD geliefert. Der Arbeitsspeicher sollte mindestens 64 MB betragen, der Prozessor mindestens 200 MHz.

Die Installation ist sehr einfach. Natürlich kann Linux auch parallel zu Windows installiert werden.

Linux bietet währende der Installation unter Berücksichtigung der Kapazität der Festplatte verschiedene Möglichkeiten an, welche Software installiert werden soll. Bei der Auswahl der "Pakete" (die Programme) kann auch noch manuell festgelegt werden, was alles installiert werden soll.

Wurden alle Einstellungen vorgenommen, beginnt das Kopieren der Pakete und die Konfiguration des Systems.

Nach der Installation wird ein Kennwort für den root (Administrator) festgelegt sowie ein Benutzer angelegt. Ein Benutzer besitzt nicht die Rechte eines Administrators (root) und kann keine Eingriffe in das System und verschiedene Installationen vornehmen.

Linux wird gestartet. Der Bootvorgang kann auch mitverfolgt werden.

Desktop:

Der Desktop ist ähnlich wie bei Windows aufgebaut.  Von hier aus können Programme und Spiele gestartet und Einstellungen vorgenommen werden.

Das K-Menü ist ähnlich wie bei Windows aufgebaut. Bei einem Klick auf das grüne Symbol unten links wird das Menü geöffnet. Von hier aus können Programme und Spiele gestartet und Einstellungen vorgenommen werden.

Der Desktop des root, des Administrators. Von hier aus können sämtliche Einstellungen und Veränderungen im System vorgenommen werden.

Einstellungen:

Der Software-Umfang von Suse Linux 9.1 ist sehr großzügig. Spiele, ein komplettes Office-Paket, Grafikprogramme, Multimediaprogramme, verschiedene Browser. Auch pdf-Dateien können gelesen werden, ohne dass zusätzliche Software installiert werden muss. Der Acrobat-Reader wird automatisch mit installiert.

Sollen von einem Benutzer aus Veränderungen im System vorgenommen werden, muss das Kennwort des Administrators bekannt sein.

Das Kontrollzentrum ist ähnlich wie die Systemsteuerung bei Windows. Von hier aus kann das System gesteuert werden. Wie der Gerätemanager bei Windows werden etwa die installierten Komponenten angezeigt.

Verschiedene Einstellungen können eingesehen werden.

Ein Benutzer kann ähnlich wie bei Windows seinen Desktop nach seinen Wünschen einstellen. Die Auswahl der Bildschirmschoner ist beispielsweise wesentlich umfangreicher als bei Windows.

Ähnlich wie bei Windows kann auch bei Linux 9.1 das System überwacht werden. Etwa die Auslastung des Arbeitsspeichers oder der CPU (Prozessor).

Die Netzwerkanbindung:

Das Netzwerk kann recht einfach eingerichtet werden. Sofern sich ein DHCP-Server im Netzwerk befindet, wird die IP-Adresse automatisch zugewiesen. Natürlich kann die IP-Adresse auch statisch vergeben werden.

IP-Adresse statisch zuweisen: Hier

Wesentlich einfacher gestaltet sich der Umgang mit anderen Rechnern in einem vorhandenen Netzwerk. Der "Samba-Server" muss nicht mehr manuell installiert und eingerichtet (siehe auch: Suse-Linux 8.2 - Einrichtung von Samba) werden. Ein Klick auf "Netzwerk-Browser" auf dem Desktop genügt.

Ein weiterer Klick auf "Windows-Netzwerk" zeigt die verfügbaren Rechner innerhalb des Netzwerkes an.

â–º Hier geht es weiter zu Teil 2



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