
TAE Technik
TAE-Anschlusstechnik:
| In Deutschland kommt beim Anschluss analoger Geräte durchweg der TAE-Anschluss zum Einsatz. Von ihm gibt es zwei Varianten, N und F. Der F-Stecker (Fernsprechen) passt nur in die entsprechende F-Buchse einer TAE-Steckdose, der N-Stecker (Nachrichtenendgerät) passt nur in die N-Steckdose der TAE. Mehrere Geräte an einer Anschlussdose benötigen eine entsprechende NF-Steckdose (TAE NF). Durch die Unterscheidung wird gewährleistet, das alle Endgeräte einwandfrei funktionieren. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
TAE-SteckerMit TAE-Stecker können Geräte wie ein Telefon oder Modem an das Telefonnetz angeschlossen werden. Man unterscheidet zwei Codierungen:
Abb. 1 TAE-6-Stecker |
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Anschlussbelegung der TAE-Stecker:
Abb 2. Anschlussbelegung TAE-6-Stecker |
Steckerbelegung Western-RJ-11-Stecker:
Abb. 3 Belegung Westernstecker RJ-11 |
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Steckerbelegung TAE-F / RJ 11: Abb. 4 Belegung von Anschlusskabeln nach WM 4 |
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Abb. 5 Belegung von Anschlusskabeln für Telefone der Telekom |
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Abb. 6 Belegung von Anschlusskabeln für Importtelefone |
Steckerbelegung TAE-F / RJ 11:
Abb. 7 Belegung von Anschlusskabeln nach WM 6 |
Abb. 8 N-Codiertes Anschlusskabel für ein Modem einer deutschen Firma |
Abb. 9 N-Codiertes Anschlusskabel für ein Faxgerät einer fernöstlichen Firma |
Abb. 10 N-Codiertes Anschlusskabel für ein Zusatzgerät |
Abb. 11 Anschlussbelegung eines sog. Universalkabels |
TAE-Anschlussdosen und Installationstechnik:
| Die TAE-Telefonanschlussdosen sind mit berührungssicheren 6-poligen Steckbuchsen ausgerüstet und besitzen Schaltkontakte zwischen ankommender Anschlussleitung (La/Lb) und weiterführender Verbindungsmöglichkeit (a2/b2). Die Schaltkontakte werden durch den TAE-Stecker des anzuschließenden Endgerätes betätigt.
Zunächst sollen hier alle Signal- bzw. Leitungsbezeichnungen erläutert werden. Aderpaar La und Lb bezeichnen die beiden Zuleitungen von der Vermittlungsstelle und liegen auf den Klemmen 1 und 2. Auf Klemme 3 liegt das W-Signal. W steht für Wecker eine externe Klingel. Außerdem wird das W-Signal auch zur Steuerung von automatischen Wechselanschlussdosen (AWADo) benutzt. Auf Klemme 4 liegt die E-Ader für Erde. Dieses Signal wird z.B. bei Nebenstellenanlage benutzt um ein Amt zu bekommen. An den Klemmen 5 und 6 liegen die Signale von den Klemmen 2 und 1 und nur dann, wenn kein TAE-Stecker angeschlossen ist. Die Signale b2 (Klemme 5) und a2 (Klemme 6) und können benutzt werden um eine weitere TAE-Dose anzuschließen.
Abb. 12 Signale und Leitungen von TAE-Dosen Die Zuordnung der Stecker und Buchsenbelegung von IAE und UAE Anschlussmitteln bei ISDN und analogen TK-Anschlüssen zeigt zusammenfassend die folgende Tabelle.
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Aderkennzeichnung für Installationskabel und Telekom-Kabel:
Abb. 13 Leitungscodierung von Telefonkabeln Die Adern werden durch schwarze Ringe gekennzeichnet. Abb. 14 Codierung Telekom-Kabel |
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Anschlussschema der N- und F-Codierten Dose: |
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Abb. 15 TAE-F-Dose |
An die Klemmen 1 und 2 wird die kommende Leitung angeschlossen. Beim Anschluss an einer Nebenstellenanlage, wird der Beidraht des Installationskabels auf Klemme 4 angeschlossen. Der Beidraht dient zur Amtholung und Rückfrage über Erde. An der Klemme 3 kann eine Klinge angeschlossen werden (mit Klemme 2). Über die Klemmen 5 und 6 kann die Leitung abgehend auf eine andere TAE-Dose geschalten werden. Die Dose schaltet aber nur durch, wenn kein Telefon gesteckt ist. |
Anschlussschema der NFF-Codierten Dose: |
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Abb. 16 TAE-NFF-Dose |
Bei der NFF-Dose handelt es sich um eine N- und eine F-Codierte Buchse, die hintereinander geschaltet sind. Zusätzlich kann noch ein zweites Endgerät (Telefon), über ein separates Adernpaar an die Dose angeschlossen werden. |
Anschlussschema der NFN-Codierten Dose: |
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Abb. 17 TAE-NFN-Dose |
Bei der NFN-Dose handelt es sich um zwei N- und eine F-Codierte Buchse, die hintereinander geschaltet sind (NNF). Zusätzlich kann noch ein zweites Endgerät (Fax, Modem), über ein separates Adernpaar an die Dose angeschlossen werden. |
Passiver Prüfabschluss (PPA): |
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Abb. 18 Passiver Prüfabschluss |
Zur Messzwecken wird die TAE-Dose seit vielen Jahren standardmäßig mit einen so genannten Passiven Prüfabschluss (PPA) ausgestattet. Mit Hilfe des Passiven Prüfabschluss kann der Netzbetreiber (Telekom), über ein Zentrales Prüfsystem Leitungsunterbrechungen und Vertauschungen der La- und Lb-Ader feststellen. Der Passive Prüfabschluss besteht aus einer Diode und einem 470 kOhm-Widerstand, die in einem Gehäuse vergossen sind. An den herausstehenden Stiften wird der PPA angeschlossen (siehe Abb. 18). Stift 6 ist nicht belegt. Er dient für den besseren Halt. Es empfiehlt sich nicht den PPA zu entfernen, da er es dem Netzbetreiber ermöglicht den Telefonanschluss zu prüfen. |
Installationsbeispiele:
1. Einfachanschluss TAE F: Bei einfachen Telefonanschluss mit einer TAE wird die ankommende Leitung auf 1/2 angeschlossen.
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2. Doppelanschluss TAE NFF: Bei einem Doppelanschluss mit TAE NFF wird die erste Leitung an der obere Leiste angeschlossen die zweite Leitung an der unteren Leiste.
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3. TAE-Dosen Anlage: Abb. 21 TAE-F-Dosenanlage Bei der TAE-Dosen Anlage wird die ankommende Leitung auf die Klemmen 1 und 2 angeschlossen. Das weiterführende Ader-Paar wird von 6 auf 1 und 5 auf 2 aufgelegt. Hierbei ist zu beachten sobald ein F-Codiertes Gerät eingesetzt wird das der Rest der Dosen Anlage außer Betrieb genommen wird. Sollte eine Anlage mit mehren N-Geräten und ein F-Gerät betrieben werden, muss die TAE-F-Dose am Ende der Anlage angeschlossen werden. |
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Grundregeln:
Die allgemeine Anschalterlaubnis gilt für alle Endeinrichtungen, die an die TAE-Dose angeschlossen werden können, wobei folgende Bedingungen erfüllt sein müssen:
Bei der Installation ist zu beachten:
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