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A |
Address Spoofing:
Verwendung von falschen (Absender-) Adressen in IP-Packeten zur
Vortäuschung eines falschen Ursprungs. |
Application Proxy:
An application that forwards application traffic through a firewall.
Proxies tend to be specific to the protocol they are designed to forward,
and may provide increased access control or audit. |
arp:
arp wird dazu verwendet, anhand einer IP-Adresse die
entsprechende MAC-Adresse zu ermitteln. Als Parameter wird die IP-Adresse
des gewünschten Systems angegeben. Die MAC-Adresse wird vom
Schicht-2-Protokoll zur Adressierung des Zielsystems benötigt. Mit arp
lassen sich aber auch Modifikationen an der ARP-Datei durchführen. So kann
mit arp -d hostname
der Eintrag einer Maschine aus der ARP-Datei gelöscht werden. |
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| B |
Bastion Host:
A host system that is a "strong point" in the network's security perimeter.
Bastion hosts should be configured to be particularly resistant to attack.
In a host-based firewall, the bastion host is the platform on which the
firewall software is run. Bastion hosts are also referred to as "gateway
hosts". |
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| D |
Dämon:
Ein Programm, welches beim Bootvorgang oder beim Starten einer Anwendung
gestartet wird und im Hintergrund aktiv bleibt. Es läuft also unsichtbar
ab, deshalb der Name "Dämon" -> Geist, Spuk. |
DMZ (Grenznetz):
De-Militarisierte Zone.
Netz, das als Schutzschicht zwischen ein geschütztes und ein externes Netz
eingefügt wird. |
Dual-Homed Gateway oder
Dual-Homed Host:
A firewall consisting of a bastion host with 2 network interfaces, one of
which is connected to the protected network, the other of which is
connected to the Internet. IP traffic forwarding is usually disabled,
restricting all traffic between the two networks to whatever passes
through some kind of application proxy. |
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| E |
/etc:
Im Verzeichnis /etc befinden sich Konfigurationsdateien für die
Programme des Root-Filesystems sowie rechnerspezifische
Konfigurationsdateien für andere Distributionen. Alle Dateien in diesem
Verzeichnis sind ASCII-Dateien und können mit einem normalen Editor wie
z.B. vi bearbeitet werden. Aus Sicherheitsgründen sollte nur
root schreibend auf diese Dateien Zugriff haben. |
/etc/ethers:
ethers enthält MAC-Adressen aller Rechner an einem lokalen Netz.
Sie wird vom rarpd dämon verwendet. |
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| F |
finger
Mit finger lassen sich Informationen wie Login-Name, richtiger
Name, Terminal-Name, Bereitschaftszeit, Loginzeit und Standort der aktiven
Benutzer eines Systems anzeigen. Mit verschiedenen Optionen kann ein
bestimmtes Ausgabeformat der Informationen erzeugt werden. |
Firewall
A firewall is any one of several ways of protecting one network from
another untrusted network. The actual mechanism whereby this is
accomplished varies widely, but in principle, the firewall can be thought
of as a pair of mechanisms: one which exists to block traffic, and the
other which exists to permit traffic. Some firewalls place a greater
emphasis on blocking traffic, while others emphasize permitting traffic. |
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| G |
/etc/group:
In dieser Datei sind die Benutzergruppen und ihre Mitglieder festgehalten.
Sinn der Gruppenbildung ist es, den Benutzern einen kontrollierten Zugriff
auf bestimmte Teile des Systems (z.B. Drucker, News, Diskettenlaufwerk
etc.) zu geben. Es stellt somit einen systeminternen
Sicherheitsmechanismus dar. Für Angreifer können diese Informationen
interessant sein. |
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| H |
Host:
Ein eigenständiges Computersystem mit Anschluss an einem Netz (PC,
Workstation, etc.). |
/etc/hosts:
In der Datei hosts werden die (noch) vier Byte langen IP-Adressen
den verbalen Namen der Netzwerkrechner zugeordnet. Die Einträge bestehen
aus den IP-Adressen der Hosts am Anfang der Zeile und den Namen der
Rechner. |
Host-based Firewall:
A firewall where the security is implemented in software running on a
general-purpose computer of some sort. Security in host-based firewalls is
generally at the application level, rather than at network level. |
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| I |
ifconfig (Interface
Konfiguration):
ifconfig wird für die Konfiguration der Netzwerkschnittstelle
eingesetzt. Dazu gehört das Festlegen der Netmask, der Broadcast-Adresse,
der IP-Adresse und eine Angabe, ob die Schnittstelle aktiv ist oder nicht.
Normalerweise wird ifconfig beim Systemstart ausgeführt. Man kann
aber auch während dem Betrieb Änderungen an den aktuellen Einstellungen
vornehmen. |
/etc/inetd.conf:
inetd.conf ist die Konfigurationsdatei zum inet-dämon (inetd).
inetd lauscht auf den IP-Ports auf ankommende
Verbindungsanforderungen. Bei einer Verbindungsanforderung aktiviert er
den entsprechenden Server. |
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| M |
MAC-Adresse:
siehe arp |
mount:
mount ist ein Unix-Kommando. Mit mount kann eine
zusätzliche Festplatten-Partition in ein Verzeichnis eingebunden werden.
In Unix kann man dann von Verzeichnis zu Verzeichnis und dabei von einer
Platte auf die anderen wechseln. Man kann auch freigegebene Verzeichnisse
von anderen Hosts über das Netzwerk "mounten". |
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| N |
/etc/netmasks:
In der Datei netmasks sind alle vom System benötigten
Subnetzmasken eingetragen. Mit Hilfe der Einträge kann die Maschine
feststellen, in welches Subnetz das empfangene Paket zu senden ist. |
netstat:
netstat zeigt verschiedene netzwerkbezogene Informationen in
verschiedenen Formaten abhängig von den Optionen an. Sie können damit
Routingtabellen, die Speicherauslastung innerhalb des Netzwerks, eine
Protokollstatistik usw. anzeigen lassen. |
/etc/networks:
Die Datei networks teilt Netznamen IP-Adressen zu. Sie ist mit
der Datei hosts zu vergleichen. |
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| P |
Paketfilterung:
Prozess, welcher Pakete gemäss gegebenen Regeln passieren lässt oder
sperrt. Filterung wird z.B. in lokalen Netzen von Bridges ausgeführt, um
Pakete nicht mehr ins Ursprungssegment zu schicken, die als Ziel ein
anderes Netzsegment haben als deren Ursprungssegment. |
/etc/passwd:
Die Datei passwd ist die Benutzerdatenbank des Systems. Hier
werden die Namen, die Benutzernummern und das Home-Verzeichnis der
Anwender gespeichert. Zudem sind in der "normalen" passwd-Datei
auch die verschlüsselten Passwörter enthalten. |
ping:
Der Name "Ping" stammt von einem Sonarsystem, bei welchem ein Ping als
Tonimpuls ausgesendet wird. ping arbeitet mit dem gleichen
Prinzip, verwendet anstelle des Tonsignals jedoch das ICMP-Element
ECHO_REQUEST. Die angesprochene (oder besser "angepingte") Maschine
anwortet auf jedes empfangene Paket mit einem ICMP-ECHO_REPLY.
Die anfragende Maschine erhält dann die Meldung "host is alive". Sollte
die Maschine nicht erreichbar sein, wird nach einem Timeout "no answer
from host" eine Fehlermeldung ausgegeben. Die Standardeinstellung des
Timeouts ist 20 Sekunden. |
Port:
Ein Port ist ein Kommunikationsendpunkt eines Systemes. Wenn ein System
mit einem anderen eine Kommunikationsverbindung aufbauen will, so muss es
die Port-Nummer des Kommunikationspartners kennen. D.h. der passive
Empfänger muss auf dem bestimmten Port auf die Anforderung zum
Verbindungsaufbau warten. Es ist dabei möglich, dass gleichzeitig mehrere
Anwendungen den gleichen Dienst (z.B. Telnet) benützen. Dazu werden die
Verbindungen mit je einem Tupel "IP-Adresse und Port-Nummer" vom Sender
und Empfänger zusammen als gemeinsamer Kommunikationsendpunkt, auch Socket
genannt, unterschieden. Den gebräuchlichsten Diensten sind ihre
Port-Nummern fest zugewiesen. |
Proxy:
"Proxy" -> Stellvertreter: System oder Prozess, welcher für Maschinen ohne
Zugang eine Zugangsmöglichkeit bietet. |
Proxy-Dienst:
Einzelner Teil eines Proxy-Systems, welches für einen einzelnen
Internet-Dienst benötigt wird (Bsp.: FTP-, Telnet-, HTTP-Proxy). |
Proxy-Server:
Ein Programm, welches stellvertretend für interne Clients mit externen
Servern kommuniziert. Es stellt eine Art Verbindungspunkt für diese
Kommunikation dar, denn nur so ist ein Server von einem Client erreichbar. |
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| R |
Router, äusserer:
Der äussere Router (manchmal auch Access-Router genannt) schützt die DMZ
und das interne Netz vor dem Internet. Meistens wird dieser Router vom
Internet-Provider angeboten. Falls hohe Sicherheit verlangt wird, ist der
äussere Router ein firmeninternes Gerät. Die Hauptaufgabe ist dann das
Blockieren von Paketen mit gefälschten Ursprungsadressen. Diese Pakete
behaupten, vom internen Netz zu kommen, werden aber auf dem Internet-"Port"
vom Router empfangen -> Diskrepanz. |
Router-based Firewall:
A firewall where the security is implemented using screening routers as
the primary means of protecting the network. |
Router, Innerer:
Der innere Router (manchmal auch Choke-Router genannt) schützt das interne
Netz vor der DMZ (Grenznetz) und vor dem Internet. Der innere Router liegt
somit zwischen dem internen Netz und der DMZ. |
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| S |
Screened Subnet:
A firewall architecture in which a "sand box" or "demilitarized zone"
network is set up between the protected network and the Internet, with
traffic between the protected network and the Internet blocked.
Conceptually, this is similar to a dual-homed gateway, except that an
entire network, rather than a single host is reachable from the outside. |
Screening Router:
A router that is used to implement part of the security of a firewall by
configuring it to selectively permit or deny traffic at a network level. |
/etc/services:
Die Datei services enthält eine Liste der Dienste, die auf dem
entsprechenden Rechner bekannt sind. |
Socket:
siehe port |
Spoofing:
Siehe Address Spoofing |
Source Routing:
Beim Source Routing legen die Endsysteme den für ein Paket
einzuschlagenden Weg (Route) fest. Dabei wird vom Quellsystem zuerst ein
Suchrahmen (discovery frame) versandt, der nach dem Standort des
Zielsystems fragt. Der Suchrahmen wird von allen Brücken und Routern
kopiert und weitergeleitet. Auf dem Rückweg vom Zielsystem zum Quellsystem
fügt jede Brücke und jeder Router seine Adresse in das Antwortpaket ein,
sodass dieses bei der Ankunft beim Quellsystem den gesamten zurückgelegten
Weg beinhaltet. Jetzt kann das Quellsystem aus den Antwortpaketen
dasjenige auswählen, das den kürzesten Weg beschreibt. Der Algorithmus
findet so auf alle Fälle den besten Weg, doch durch das Aussenden des
discovery-Rahmens erfährt das Kommunikationsnetz eine Rahmenexplosion.
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/etc/syslog.conf
syslog.conf ist die Konfigurationsdatei zum entsprechenden Dämon
syslogd. syslogd wird meist beim Booten gestartet und
zeichnet alle Systemaktivitäten auf. Darunter fallen z.B. Debugging-,
Info-, Warning-, Error- und weitere Meldungen. syslog.conf wird
dazu gebraucht, festzulegen, wo syslogd seine Loginformationen
ablegen soll. |
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| T |
traceroute:
traceroute steht für "verfolge Route" und liefert alle
Teilstrecken zwischen Quellsystem und Zielsystem, die ein Paket auf seinem
Weg durchwandert. Dabei verwendet es das "time-to-live"-Feld im IP-Paket,
um eine allfällige "ICMPTIME_EXCEEDED"-Meldung bei entsprechenden Gateways
auf dem Weg zum Ziel zu ermöglichen. traceroute sendet so lange
Pakete aus, bis entweder die maximale Anzahl an Pakten erreicht ist oder
der entfernte Rechner mit der Meldung "ICMP PORT UNREACHABLE" antwortet.
Somit versucht es, den Weg ausfindig zu machen, den ein IP-Paket
voraussichtlich einschlagen wird, um zum entsprechenden Host zu gelangen. |
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| V |
vi:
Ein bekannter und beliebter Texteditor in Unix-Systemen. |