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ActiveX - Komponenten steuern:

Der Internet Explorer (Explorer=Forscher) ist quasi die softwareseitige Schnittstelle zwischen dem Computer und dem Internet (also anderen computern). Mit dem so genannten Browser  surfen wir im Internet. Dabei sollten einige Einstellungen berücksichtigt werden, um sicherer surfen zu können.

Updates:

Grundsätzlich sollte dafür gesorgt werden, dass der Explorer sicherheitstechnisch auf dem neuesten Stand ist. Das bedeutet, ab und zu mal auf der Microsoft - Website nachzusehen, ob es Updates gibt oder Patches, die evtl. gefundene Sicherheitslücken schließt.

ActiveX hat zu Recht seinen Ruf
Nachdem Netscape Java-Applets erfand, konterte Microsoft mit seinem ActiveX Steuerelement. Der große Unterschied zu Java- Script besteht darin, dass ActiveX plattformabhängig ist. ActiveX kann in vielen verschiedenen Sprachen realisiert werden und wird beim Öffnen bzw. Ausführen als so genannter "ausführbarer Code" übermittelt. Das bedeutet, dass dieser Code automatisch, also ohne Ihr Zutun, seinen Code und somit seine zugedachte Aufgabe ausführt.

Konkret handelt es sich bei ActiveX um binäre Programme, die in einer HTML- Seite eingebettet sind und von dieser aus gestartet werden.

Aufgrund der zugegebenermaßen riesigen Server-Client Funktionalität [gesetzt den Fall, Sie arbeiten in einer Windows Umgebung] und die diesbezüglichen Möglichkeiten auf ein System einzuwirken, ist es wahrhaft unglaublich, welche Möglichkeiten dem Objekt zur Verfügung stehen.

Theoretisch ist es möglich, wenn wir mal den Teufel an die Wand malen wollen, Daten auf der Festplatte zu manipulieren oder gar zu löschen. Auch die Möglichkeit, dass Sie mit anderen Computern verbunden werden, ohne dass Sie dies direkt bestätigen müssen, besteht.

Sollte beispielsweise ein gesamtes System aus Windows 9x - Rechnern bestehen [was es besser nicht sollte], so ist auch die potentielle Möglichkeit gegeben, ein ganzes Netzwerk zu infiltrieren.

Weitere Elemente wie beispielsweise Viren etc., können nun leicht in das System eindringen und Zugriff auf weitere Daten erhalten.

Das Vorhandensein von ActiveX ist deshalb sehr problematisch, da sehr viele Privatanwender Windows benutzen, auch wenn Sie Windows NT nutzen, muss mindestens NTFS vorhanden sein.

Dieser Gefährdung kann man schlecht begegnen. Das Problem ist, dass Windows-Systeme keine echte Zugriffskontrolle besitzen und der Code [in Windows - Umgebungen] immer und ohne Kontrolle ausführbar ist.

Ein weiterer Aspekt, der Beachtung verdienen sollte, sind die Anstrengungen, diese Technologie auch für andere Systeme verfügbar zu machen [UNIX].

Schutz ?
Grundsätzlich sind Elemente wie Java-Script und ActiveX dafür gedacht, dem Leser einer Seite multimediale, interaktive und optisch verbesserte Eingriffsmöglichkeiten zu gewähren.

Ihr Browser lässt verschiedene Kontrollmöglichkeiten zu.
Wenn Sie sich von solchen Inhalten grundsätzlich verfolgt fühlen, können Sie diese Inhalte gänzlich deaktivieren.

Im Microsoft Internet Explorer finden Sie schutzbringende Optionen unter
"-> Extras  -> Internetoptionen -> Erweitert"
und bei Netscape finden Sie diese Schutzfunktionen unter
"Bearbeiten - Einstellungen- Erweitert", allerdings finden Sie hier keine ActiveX- Funktion vor, da Netscape ActiveX nicht unterstützt.

Wenn Sie diese Funktionen unterbinden, müssen Sie damit rechnen, Seiten nicht im Sinne der "Programmierer" anschauen zu können.
Dies gilt insbesondere dann, wenn eine Menüstruktur mit Java-Script bzw. Java realisiert worden ist, das Sie sich u.U. nicht ansehen bzw. nutzen können können.

Die vielleicht bessere Alternative ist , sich den Browser so einzustellen, das dieser sich bei potentiell gefährlichem Quellcode meldet und Sie das Ausführen eines Programmcodes explizit gewähren müssen.

Ein wichtiger Bestandteil von ActiveX ist die Möglichkeit für Firmen, sich diese zertifizieren zu lassen, so das Sie sicher gehen können, dass keine "gefährlichen" Inhalte auf dieser Seite zu finden sind. Über den öffentlichen Schlüssel, kann sichergestellt werden, dass diese oder jene Seite ein "echtes" ActiveX besitzt. Aus Kostengründen lassen sich jedoch viele Firmen diese Angebote nicht zertifizieren. Dies ist, wie viele meinen, nicht grundsätzlich gleichzusetzen mit gefährlichen Inhalten, sondern ein ökonomischer Gesichtspunkt.

Inhalte wie ActiveX lassen sich auch unter Windows umstellen bzw. deaktivieren. Wenn Sie selbst VB programmieren, sollten Sie diese nicht den PC von selbst ausführen lassen. Sie sollten, soweit Ihnen das möglich ist, unter Windows immer versuchen die weitestgehende Kontrolle zu behalten.

Um solche Inhalte auszustellen [im Übrigen finden Sie hier weitere wichtige Einstellungen], gehen Sie wie folgt vor:
Startmenü - Einstellungen - Systemsteuerung - Internetoptionen

Wenn Sie das Internetmodul geöffnet haben, finden Sie sich in den Anpassungsmöglichkeiten zur Internetsicherheit wieder.
Das Dialogfenster "Eigenschaften von Internet" sollte sich nun geöffnet haben und hier wählen Sie bitte "Sicherheit" aus.
Klicken Sie auf "Internet" und "Stufe anpassen". Im Fenster finden Sie nun Einstellungsmöglichkeiten. Suchen Sie den Bereich, der sich mit ActiveX auseinandersetzt auf.
Im Regelfall sollte dies der obere Bereich sein. Sie finden hier verschiedene Möglichkeiten, auf die wir nun eingehen werden.

Der erste Teil befasst sich mit ActiveX. Sie sollten in jedem Fall die Bereiche, die als "unsicher" gegenzeichnet sind [z.B. ActiveX Steuerelemente initialisieren und ausführen], deaktivieren oder eine Eingabeaufforderung abverlangen.

In keinem Fall sollten Sie diese grundsätzlich aktivieren, es handelt sich hierbei um Elemente, die entweder ohne Sie zu warnen auf Ihren Rechner zugreifen wollen oder ausgeführt werden, obwohl Sie diese nicht gestartet haben.

Als Regel gilt: "Konservativ einstellen!" Des Weiteren sollten Sie unsignierte Elemente ebenfalls deaktivieren oder zumindest eine Eingabeaufforderung abverlangen. Ein wenig liberaler können Sie mit signierten Elementen umgehen, sollten diese aber auch nicht grundsätzlich aktivieren sondern über die Eingabeaufforderung kennzeichnen lassen.

Die weiteren Einstellungen können Sie vornehmen wie Sie es für richtig halten. Besprochen wurden zum Beispiel Cookies.

Ein weiterer wichtiger Teil stellt das Scripting dar. Scriptings sind selbstausführende Programme. Ein solches Beispiel kennen Sie mit Sicherheit. ILOVEYOU.TXT.vbs war ein Visual Basic Script. Auch hier sollten Sie konservative Einstellungen vornehmen.

Deaktivieren Sie Programme unter Scripting, die sich selbst ausführen dürfen oder verlangen Sie zumindest eine Eingabeaufforderung. Alle weiteren Einstellungen erklären sich von selbst. Überlegen Sie sich, was Ihnen mehr wert ist, der Komfort oder aber die Sicherheit.

Nehmen Sie Ihren Überlegungen nach die Einstellungen vor, im Zweifelsfall immer konservativ. Sie können im Übrigen jederzeit die Einstellungen verändern.
Sie sollten aber darauf achten auf "OK" und "Übernehmen" zu klicken, da ansonsten diese Einstellungen nicht übernommen und aktiviert werden.

Bleibt noch anzumerken, dass Microsoft selbst empfiehlt, Inhalte wie VB [Visual Basic] und ActiveX zu unterbinden, also zu deaktivieren.

Fazit:
Auch Webdesigner und solche, die es werden wollen, werden gemerkt haben, dass die Menschen durchaus in der Lage sind, sich zu informieren und potentielle Gefahrenquellen zu lokalisieren. Da die Auslegung eines ActiveX - Steuerelementes eindeutig microsoftorientiert ist, werden diese Inhalte lediglich in einem firmeninternen, so genannten Intranet, laufen.
Hier stehen Sie unter der Kontrolle des zuständigen Administrators und bergen für die "freie Wildbahn" keine Gefahren.

Auch das "Außenseiterprinzip" für Systeme wie Linux [welches sich immer größerer Beliebtheit erfreuen darf] etc. wird Seines dazu beitragen ActiveX nach und nach verschwinden zu sehen, zumal der Trend heute schon ganz klar in Richtung Java-Script und Java abzielt.
Es scheint unangebracht, Geld und Zeit zu investieren, um eine unausgereifte Technologie auf einer Webseite lauffähig zu machen, zumal der Hersteller selbst die Deaktivierung empfiehlt. Wenn Sie sichergehen wollen, schalten Sie ActiveX aus oder prüfen Sie die Zertifikate einer Website. Alle anderen Optionen stellen ein potentielles Sicherheitsrisiko dar.

ActiveX - was möglich ist:

ActiveX - Komponenten werden von dem Betreiber einer Internetseite auf den Computer übertragen und können dass (fast) alles anstellen, was "normale" Programme auch machen können. Somit können ActiveX - Komponenten ziemlich gefährlich werden und unbemerkt im Hintergrund tätig werden.
ActiveX - Komponenten werden zum Beispiel dazu verwendet, Dailer auf fremde Computer zu übertragen, die heimlich teure 0190er und 0900er Nummern über ein Modem (nicht das DSL - Modem) oder die ISDN  - Karte auslösen. Microsoft hat daher Signaturen für ActiveX - Komponenten eingeführt. Solche Komponenten werden vom Internet - Explorer vor deren Ausführung überprüft. Bei signierten Komponenten ist der Hersteller identifizierbar. Firmen oder Personen, die Schäden auf einem Computer anrichten wollen, machen sich nicht die Mühe, ihre Komponenten zu signieren. Der Internet - Explorer kann ActiveX - Komponenten so modifizieren, dass er diese zulässt oder auch sperrt. Diese Einstellungen kann ebenfalls in den Internetoptionen vorgenommen werden. Bei den Internetoptionen klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit. In der Registerkarte Sicherheit auf Stufe anpassen...

Hier können nun Entsprechende Einstellungen vorgenommen werden. In diesem Beispiel hier soll immer dann nachgefragt werden, wenn ein Plug-In eingesetzt werden soll. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn es um Updates von der Microsoft Site geht.


Zulassen oder nicht? - Von Seiten wie Microsoft sicher kein Problem

 

 

 

 

 
 
 
 
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