Wie wird aus einer harmlosen Grafik ein
Programm?
Microsoft bietet seit
seiner Version Windows 2000 nette Möglichkeiten, die Handhabung und den Umgang das Betriebssystem zu vereinfachen.
Dazu zählt auch die Möglichkeit, Dateierweiterungen der wichtigsten Formate
nicht mehr anzeigen zu müssen. Das ist ja ganz nett, wenn wir den Arbeitsplatz
öffnen, und nur noch die Namen der Dokumente sehen, statt den gesamten Namen
nebst Erweiterung.

Mit und ohne
Dateierweiterungen

Ist die Option ausgeschaltet, die
Dateierweiterungen anzuzeigen, kann dies einige Folgen haben. Denn bei Microsoft
Windows gibt es auch die Möglichkeit, Dateinamen zu speichern, die das
Sonderzeichen .
enthalten, den Punkt. So kann eine Datei etwa "Bild.jpg" heißen, aber eine "Bild.jpg.exe" Datei sein, eine ausführbare Datei, ein Programm also. Öffnet man
nun das vermeintliche Bild, sieht man vielleicht das Bild, ein Programm ist aber
gleichzeitig gestartet worden. Diesen Trick wenden manche Hacker an, indem
solche angebliche Bilder bei einer E-Mail als Dateianhang beifügt werden.
Vorsicht also bei unbekannten E-Mails, die nette Bilder mitschicken.
Dateiendungen ein- oder ausblenden:
- Bei Windows
Vista und Windows 7:

Klicken Sie bei "Computer" links oben
auf -> "Organisieren". Hier klicken Sie
auf -> "Ordner- und Suchoptionen". In
der Registerkarte "Ansicht" finden Sie
die Einstellung "Erweiterungen bei
gekannten Dateitypen ausblenden".
- Bei Windows XP:
Klicken Sie beim Arbeitsplatz oben auf
"Extras" und dort auf "Ordneroptionen"

Klicken Sie hier auf die Registerkarte
"Ansicht"

Hier setzen Sie einen Haken bei
"Erweiterungen der bekannten Dateitypen
ausblenden".
- Bei Windows 2000:
Klicken Sie im Arbeitsplatz im Menü ->
"Extras" und
auf -> "Ordneroptionen":

In der Registerkarte -> "Ansicht" können Sie die
Einstellung vornehmen:
