
Microsoft Windows NT 4.0 WKS Teil 2
Arbeiten mit Windows NT 4.0 Workstation:

Der Arbeitsplatz. Von hier aus können alle Laufwerke oder auch die Systemsteuerung aufgerufen werden. Freigegebene Laufwerke werden auch mit einer Hand unterlegt. Auch hier sehen die Symbole genauso aus wie bei Windows 9x.

Die Eigenschaften von Laufwerken. Laufwerke können im Netzwerk freigegeben werden. Außerdem ist es möglich, einzustellen, wer auf das freigegebene Laufwerk zugreifen kann.
- Freigabe-Berechtigungen
- Regeln die Remote Benutzer-Zugriffe auf eine Ressource über das Netzwerk, der lokale Zugriff wird nicht eingeschränkt. Können auf NTFS- und auf FAT-Partitionen über die Freigabe-Option in den Eigenschaften der jeweiligen Ressource eingerichtet werden.
- NTFS-Berechtigungen
- Nur auf NTFS-Partionen verfügbar, bieten Sicherheit auf Verzeichnis- und Datei-Ebene auch bei lokalem Zugriff. Können über die Sicherheit-Option in den Eigenschaften der jeweiligen Ressource eingerichtet werden.
| Freigabe-Berechtigungen | |
|---|---|
| Vollzugriff |
|
| Ändern |
|
| Lesen |
|
| Kein Zugriff |
|

Die Ordneroptionen. Standardmäßig ist Windows so eingestellt, dass jeder Ordner in einem separaten Fenster angezeigt wird. Das kann allerdings ziemlich unübersichtlich werden.

Das Suchen von Dateien ist über den Arbeitsplatz nicht möglich, sondern nur über den Windows Explorer.

Der Windows Explorer lässt sich genau so bedienen wie der aus Windows 95. Auch hier sind freigegebene Dateien oder Order (Verzeichnisse) mit einer Hand unterlegt.
Systemsteuerung:

Die Systemsteuerung. Sieht ebenfalls aus wie bei Windows 95. Die Bedienung unterscheidet sich in einigen Bereichen erheblich.

Die Eigenschaften von "Anzeige". Hier kann festgelegt werden, welcher Bildschirmschoner angezeigt werden soll oder die Auflösung. Bevor die eingestellte Auflösung übernommen werden kann, muss diese getestet werden.

Leider wurde der Gerätemanager von Windows 95 nicht nach NT 4.0 übernommen. Die Hardwareübersicht ist etwas gewöhnungsbedürftig. Es wird angezeigt, welches Gerät gestartet wurde und welches aktiv ist.

Hier kann überwacht werden, welche Dienste gestartet wurden und welche noch nicht aktiv sind.

Die Software-Eigenschaften. Komponenten können einfach nachinstalliert werden.

Die Systemeigenschaften. Hier können auch verschieden Eigenschaften zum starten und beenden von Windows eingestellt werden.

Der Task-Manager. Er wird über die Tastenkombination "Strg-ALT-Entf" aufgerufen. Es werden die Programme angezeigt, die zurzeit aktiv sind. Es kann auch angezeigt werden, welche Prozesse momentan aktiv sind. Laufende Prozesse können einfach angehalten werden.

Hier wird die momentane Systemleistung angezeigt. Es wir angezeigt, wie viele Prozesse aktiv sind und wie hoch die Speicherauslastung ist.


Neue Benutzer können recht einfach eingerichtet werden. Allerdings kann ein Benutzer auch verschiedenen Gruppen als Mitglied zugeordnet werden. Die Mitgliedschaft entscheidet darüber, was der jeweilige Benutzer darf und was nicht. Ein Gast oder ein Hauptbenutzer dürfen etwa keinerlei Veränderungen am System vornehmen. Der Vorteil von NT ist, dass der einzelne Benutzer seine Daten und Dateien besser schützen kann als bei Windows 9x.

Die Ereignisanzeige. Hier werden sämtliche Ereignisse protokolliert, die im System stattfinden. Mit den Protokollen kann das System nicht nur überwacht werden, die Protokolle sind auch hilfreich bei Fehleranalysen und Fehlerbeseitigungen.
â–º weiter zu Teil 3
â–º zurück zu Teil 1






















